machte ine Voltaikversicherung Sinn?

  • Hallo,


    wir möchten im nächsten Jahr mit unserem Hausbau beginnen. Diesbezüglich informieren wir uns gerade über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Unter anderem spielen wir auch mit dem Gedanken eine Voltaikanlage installieren zu lassen. Nun habe ich auf der Seite gelesen, dass es spezielle Versicherung für Photovoltaikanlagen gibt. Sind solche Versicherungen nötig? Und wenn ja, wieso? Ich verstehe das nicht so ganz.


    LG

    Einmal editiert, zuletzt von Elektron () aus folgendem Grund: Werbelink entfernt ;-)

  • Zitat von Apoorva

    Hallo,


    wir möchten im nächsten Jahr mit unserem Hausbau beginnen. Diesbezüglich informieren wir uns gerade über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Unter anderem spielen wir auch mit dem Gedanken eine Voltaikanlage installieren zu lassen. Nun habe ich auf der Seite gelesen, dass es spezielle Versicherung für Photovoltaikanlagen gibt. Sind solche Versicherungen nötig? Und wenn ja, wieso? Ich verstehe das nicht so ganz.


    LG

    Um das unternehmerische Risiko abzusichern. Da man dies als Ausgabe jährlich geltend machen kann, und es dazu nicht so teuer ist, ist eine solche Versicherung empfehlenswert.
    Wichtig die Leistungen zu vergleichen...
    Hier im Forum gibt es dazu einige Empfehlungen...

  • Zitat von Mastermind1

    Da man dies als Ausgabe jährlich geltend machen kann, und es dazu nicht so teuer ist, ist eine solche Versicherung empfehlenswert.


    Zumal einige Anbieter ja auch die PV-Versicherung schon in der Wohngebäude includiert haben.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Zitat von Mastermind1

    Um das unternehmerische Risiko abzusichern. Da man dies als Ausgabe jährlich geltend machen kann, und es dazu nicht so teuer ist, ist eine solche Versicherung empfehlenswert.
    Wichtig die Leistungen zu vergleichen...
    Hier im Forum gibt es dazu einige Empfehlungen...


    1. Man sollte nicht glauben dass, wenn man eine Ausgabe steuerlich geltend machen kann viel davon erstattet bekommt. Es ist nur der Prozentanteil seines eigenen Steuersatzes.


    2. Wenn es nicht so teuer ist dann ist das Eintrittsrisiko auch sehr gering.


    3. Vertragsausfall absichern ist bei heutigen Eigenheim Anlagen wohl kaum mehr relevant.


    4. HP ist bei mir in der Gebäudeversicherung schon drin.


    5. Warum sollte ich 50€ für eine Versicherung ausgeben bei einem Gewinn von 500€.


    Das sind meine Überlegungen gegen eine PV-Versicherung. :D

    Grüße
    Didi

  • Es geht ja nicht darum, den Gewinn abzusichern, sondern darum, dass unter Umständen die PV-Anlage komplett defekt ist. Sofern man also auf das Geld verzichten kann, was die PV kostet, lohnt sich die eher nicht. Bei der Vollkasko beim Auto ist es ja ähnlich....
    Zumal die Lage ja heute auch etwas anders ist, wenn das kWp „gerade mal“ knapp 1000€ kostet, im Gegensatz zu den Anfängen, wo es bei 5000€ lag.


    Stefan

  • Die Antworten finde ich nicht zielführend, eher einseitig abwertend.
    Eine PV-Versicherung ist in den ersten Jahren empfehlenswert, nicht jeder hat so nebenbei einige Tausend € übrig.


    Im Anhang ein Link zun einlesen.
    https://www.krist.com/versicherung/photovoltaik/index.php


    Es gibt hier auch noch andere Anbieter die im Forum zu finden sind. (Suchfunktion)

    9,1kwp - 3x14 Schott Poly 217 - Fronius 100 IG+
    Azimut = -2° Süd, 35° Dachneigung


    Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.

  • In der Wohngebäudeversicherung ist (eventuell gegen Aufpreis) die PV-Versicherung mit drin. Dies sichert also jeglichen Schaden (Bedingungen der Versicherung beachten) an der PV-Anlage ab . Eine zusätzliche Versicherung z.B. gegen Ertragsausfall oder Diebstahl ist meines Erachtens für kleine Eigenheim-Anlagen nicht notwendig.

    7,28 kWp mit 28x Winaico WSP-260M6 Fullblack, Süd 176°, WR Fronius Symo 7.0-3-M, 70% weich
    E-Auto: Sion von Sono Motors reserviert (Nummer 38XX)

  • Zitat von Dragonsword1981

    In der Wohngebäudeversicherung ist (eventuell gegen Aufpreis) die PV-Versicherung mit drin. Dies sichert also jeglichen Schaden (Bedingungen der Versicherung beachten) an der PV-Anlage ab . Eine zusätzliche Versicherung z.B. gegen Ertragsausfall oder Diebstahl ist meines Erachtens für kleine Eigenheim-Anlagen nicht notwendig.

    Die Wohngebäudeversicherung ist aber häufig auch nicht das gelbe vom Ei.
    Such Mal nach Kündigungsschutz nach einem Schadenfall.
    Im "dümmsten" Fall wird dir nach einem PV Schadensfall die ganze Wohngebäude Versicherung gekündigt. Danach ist es schwierig eine "günstige" neue zu bekommen. Man muss also auf Details achten ;-)
    Bei mir war der Aufpreis in der Wohngebäudeversicherung preisgleich zu ner separaten PV Versicherung über die winaico Rahmenvertrag mit Willis.
    Dafür sind die Leistungen der PV Versicherung wesentlich besser.... (Ertragsausfall, Kündigungsschutz während der Laufzeit (10jahre), Elektronik Versicherung....)


    Also wie so oft im Versicherungsbereich die Leistungen vergleichen - nicht nur den Preis :-)

  • Zitat von roox

    Die Antworten finde ich nicht zielführend, eher einseitig abwertend.
    Eine PV-Versicherung ist in den ersten Jahren empfehlenswert, nicht jeder hat so nebenbei einige Tausend € übrig.


    Im Anhang ein Link zun einlesen.
    https://www.krist.com/versicherung/photovoltaik/index.php


    Es gibt hier auch noch andere Anbieter die im Forum zu finden sind. (Suchfunktion)



    ... auch in den ersten Jahren wüsste ich nicht warum "empfehlenswert". Ich habe z.B. 7 Jahre Garantie auf den WR und ein Ausfall einzelner Panels kostet nicht einige Tausend € selbst wenn man eine Anlage besitzt die größer ist als meine Kleinanlage.


    Argumente der Versicherungswirtschaft lese ich wie andere Werbung d.h. sehr kritisch. 8)

    Grüße
    Didi

  • Zitat von didimausi

    ... auch in den ersten Jahren wüsste ich nicht warum "empfehlenswert". Ich habe z.B. 7 Jahre Garantie auf den WR und ein Ausfall einzelner Panels kostet nicht einige Tausend € selbst wenn man eine Anlage besitzt die größer ist als meine Kleinanlage.


    Argumente der Versicherungswirtschaft lese ich wie andere Werbung d.h. sehr kritisch. 8)

    Ob ne Versicherung für 50€ im Jahr einem die Absicherung wert ist muss jeder selbst entscheiden. Andere rauchen im Monat für dasselbe geld, oder spielen Lotto, oder oder.....
    Bei Garantie bin ich nur leider inzwischen skeptisch. Der Begriff ist ganz klar definiert. Eine freiwillige Leistung des Herstellers, der die Bedingungen selbst v
    Festlegt. Und da ist viel Spielraum eine "Garantieleistung" abzulehnen.
    Mich würde es nicht wundern wenn ein WR Hersteller aufgrund eines uberspannungsschaden die Garantie verweigert und dafür ne Rechnung ausstellt.
    Oder wenn es den Hersteller nicht mehr gibt - gegen wenn soll man die Garantie dann geltend machen?....


    Ich für mich zahle lieber im Jahr 50€ als im Falle eines Falles Mal schnell 1000€ für einen Wechselrichter hinzulegen bei dem der Hersteller aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen die Garantie verweigert....