Kostal: nötige Eingangsspannung mit/ohne Schattenmanagement?

  • Ich würde gerne Klarheit schaffen, bei welchen WR-Typen das Schattenmanagement in welchem Spannungsbereich funktioniert.


    -Piko NG: Aussage von Kostal fehlt, aber laut Erfahrungen mehrerer Nutzer wird beim Aktivieren des Schattenmanagements die Eingangsspannung plötzlich auf mind. 265V gehalten -> bei kurzen Strings kann es durch aktiviertes Schattenmanagent sogar zu Ertragsverlust kommen. Dies ist bislang nicht im Datenblatt dokumentiert.


    -Piko IQ und Plenticore Plus: Laut Support-Aussage funktioniert Schattenmanagement "im gesamten MPP-Arbeitsbereich".
    Bei beiden Typen entspricht der "MPP-Arbeitsbereich" laut Datenblatt dem "Eingangsspannungsbereich", und beginnt ab 120V -> hier gibt es laut Kostal also keine Einschränkung nach unten, ein String könnte mit aktiviertem Schattenmanagement auch bei 125V betrieben werden. Ist das korrekt?


    -Piko MP Plus:
    Bislang sind mir keine Aussagen oder Erfahrungen bekannt.
    Auffällig: Der "Eingangsspannungsbereich" beginnt bei 75V, der "MPP-Spannungsbereich" dagegen teils erst bei 150V. (Die synthetische Angabe der "MPP-Spannung bei Nennleistung" hat damit nichts zu tun, die ist extra angegeben und liegt nochmal höher.)
    Frage 1: Was bedeutet die Angabe "MPP-Spannungsbereich" vs. "Eingangsspannungsbereich"? Wenn der String eine Umpp von z.B. 80V hat, kann er mit diesen 80V betrieben werden, oder nicht?
    Frage 2: In welchem Spannungsbereich funktioniert das Schattenmanagement? Wird hier, vergleichbar zum Piko NG, die Mindestspannung bei aktiviertem Schattenmanagement von 75V auf 150V hochgesetzt? Wenn ja, wieso?

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-