Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechnik

  • Ab Ende Januar 2019 müssen Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Größe ab 7 kWp damit rechnen, Post von ihrem Netzbetreiber zu bekommen. Darin werden sie über die Pflicht zum Einbau einer neuen Messtechnik innerhalb einer dreimonatigen Frist informiert. Hintergrund dazu ist der „Smart-Meter-Rollout“.


    Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/…Messtechnik-10068350.html

  • Wenn man JETZT noch zu ComMetering wechselt, was spart man dann wegen Bestandsschutz ggü. wenn man erst nach erfolgter Zertifizierung von drei Hersteller (vorauss. Januar 2019) wechselt?


    Was genau wird benötigt, wenn man jetzt wechselt? Internet ist nämlich bei unserer Bürgersolaranlage nicht vorhanden. Die SMA Webbox hat zwar ein integriertes GSM-Modem aber erstens ist die Verbindung am Standort grottig, mit GSM-Geschwindigkeit sowieso kein Blumenstrauß zu gewinnen und außerdem die Internetverbindung der WebBox meines Wissens nicht von außen "anzapfbar". Das heißt für einen Internetanschluss müsste ein Router mit Surfstick oder ähnliches installiert werden. Wäre klasse, wenn man das für die nächsten 8 Jahre noch aufschieben könnte.

    Private PV-Anlage (Inbetriebnahme ca. 07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (seit 04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Benötigt man das SmartMeter als Einspeisezähler, oder als Verbrauchszähler für den Hausanschluss an dem die PV einspeist?
    Wie ist es wenn man in Summe über 7 KWp liegt, aber über mehrere Anlagen mit jetzt mehr als einem Zähler einspeist.


    Gruß

  • nein, der Zähler und RSE allein reicht nicht für einen Bestandschutz, es muss den Charakter eines Messsystems (ohne Zertifizierung) haben. Also mindestens auch Daten zu einem Messstellenbetreiber (oder VNB) übertragen.

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Und was muss dafür an Schnittstellen vorliegen?
    Reicht LAN?
    Darf es WLAN sein?
    Oder wird etwas mit GSM verbaut?
    Kann man die 70% Grenze wegnehmen und stattdessen eine stufige Beeinflussung so wie bei RSE verbauen?
    Oder muss man das sogar?

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Das sagt Dir Dein MSB, der gibt das vor.

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Tolle Antwort.
    Dann soll sich z.B. ComMetering mal dazu äußern.
    Ort und Leistung stehen bei mir ja schon im Profil.
    Als Zähler wurde im Juli einer mit Schnittstelle gesetzt, der Lesekopf ist auch schon in der eHZ-Anschlusskassette BKE-I drin.
    Nur das Interface fehlt noch.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Wer so wirr fragt ... Du willst Doch Bestandschutz auf Deinen jetzigen Zähler, dann musst Du die Rheinenergie fragen, wenn Du zu ComMetering oder einem anderen MSB wechseln willst muss er Dir das beantworten, das ist richtig. ComMetering nutzt das Kunden LAN mit Ethernet (kein WLAN). Bekommst einen neuen Zähler und ein gateway von ComMetering.

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Was war denn an den Fragen wirr?
    Das waren Fragen zur Datenschnittstelle und Fragen zum Netzschutz.
    Wenn du die nicht beantworten kannst dann lasse es doch einfach sein.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.