Flächenbedarf für die Energiewende

  • Zitat

    Das Öko-Institut und das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos haben im Auftrag der Umweltschützer ausgerechnet, wieviel Fläche nötig wäre, um bis 2050 den Stromverbrauch Deutschland vollständig aus regenerativen Energien zu decken. Ergebnis: Etwa 2,5 Prozent der deutschen Landesfläche würden dafür gebraucht, wenn man beim aktuellen Erzeugungsmix bliebe. Würde stattdessen beim Ausbau verstärkt auf Solarenergie gesetzt, wären bis mit 2,3 Prozent sogar etwas weniger der deutschen Landesfläche nötig.

    https://www.ksta.de/politik/rn…schland-moeglich-31443910


    Der Straßenverkehr belegt 2,7 %
    https://www.destatis.de/DE/Zah…abellen_Bodenflaeche.html


    Vielleicht mag sich ja jemand die erwähnte Studie im Detail anschauen, ich bin grad zu faul.

  • Zitat

    „Bis 2030 müssen jährlich etwa 400 Terawattstunden aus regenerativen Energien erzeugt werden, was einem Anteil von knapp 80 Prozent an der Bruttostromerzeugung entsprechen würde“, schreiben die Naturschützer.


    Na ja! Mit 500 TWh (100% im Jahr 2050) kann man dann vielleicht ganz locker alle I-Phons laden, aber dieser Wert entspricht dann weniger als < 20% unseres Gesamtenergiebedarfs in D. Rechnet man das hoch, liegen wir dann bei 10% bis 11% der Fläche.


    Wobei ich vermute, das man mehr Fantasie entwickeln wird und die Land,- und Seeflächen ausdehnen wird (wollen).

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Zitat

    Die Folgen der Umrüstung auf Wind- oder Solarenergie wären drastisch, wie die Autoren anhand des Beispiels Deutschland zeigen, das einen Primärenergieverbrauch von 1,28 W m2 hat. Mit der amerikanischen Energiedichte würde die Windenergie, wenn die Windparks theoretisch die gesamte Fläche Deutschlands beanspruchen sollten, nur 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs abdecken können. Wenn man die 10 Prozent amerikanischen Windparks mit der besten Energiedichte von 0,8 We m−2 zugrundelegt, könnten auf der ganzen deutschen Landfläche 62 Prozent des Bedarfs erzeugt werden. Für die Sonnenenergie sieht es entsprechend besser. Sollte der Gesamtbedarf gedeckt werden, wäre bei einer Energiedichte von 5,4 We m−2 "nur" 24 Prozent der gesamten Fläche notwendig.


    Quelle: https://www.heise.de/tp/featur…ng-beitraegt-4186780.html
    Sind die Zahlen realistisch?

  • Das ist der Status quo, die letzten 7 Tage.
    Und das ist die installierte Leistung https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm
    Wir brauchen also gar nicht mehr sooo viel mehr.
    Der Wind ist produktiver und weht auch in der Nacht, wenn auch nicht immer.
    PV hat halt den Vorteil dass man wirklich auf jedes Dach eine Anlage setzen kann und man sieht nichts davon.
    Bei den jetzigen Preisen ist das auch eine Option.
    Wenn Förderung nicht hilft, dann muss man die Hauseigentümer eben fürs Nichtbelegen bestrafen.
    Jedes neue oder neugemachte Dach muss mit PV belegt werden, sonst gibt es keine Bauenehmigung.

  • Zitat


    wie die Autoren anhand des Beispiels Deutschland zeigen, das einen Primärenergieverbrauch von 1,28 W m2 hat


    Muss ich mir das wirklich antun? Das sie wirr im Kopf sind, sollte selbst ein abgebrochener Hauptschüler noch sehen.
    Ich wusste jetzt nicht; das Energie in W angeben wird.


    Was möglich ist je m²?


    Leistung: 200 m Flügelspannweite = ca. 31.416 m² unmittelbarer 'Flächenverbrauch' bei 8 MWp =0,25 KWp je m²
    Bei 200 m Nabenhöhe liegen wir bei ca. 3.500 VLh = 8 MWp * 3.500 h = 28.000.000 kWh
    je m² = 891,27 kWh je m²


    31.416 m² sind ca. 3 ha . Nimmt man nur 1/200 aller Wälder, Felder etc. sind wir wo?


    Es sind schon 11,4 Millionen Hektar Wald / 200 * 3,1= 353.400 WKA a 8 MWp


    zum Glück bin ich weder Journalist, noch Autor, nur ein doofer ....

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Was versteht man denn und dem Flächenbedarf einer WindEnergieAnlage? Nur der Fuß oder die gesamte als Eignungsgebiet bezeichnete Fläche?
    Laut Wikipediaerzeugt eine 3 MW WEA je Qm Standfläche 21 MWh in Jahr.

  • Zitat von PeterQ


    Die 1,28W/m2 bedeuten ~ 4000TWh Primärenergie pro Jahr.
    Dafür wären ~22000 km2 Modulfläche (PV) notwendig macht ~ 6,2% der Landesfläche.
    Wenn das nur "Biotop" Freiflächen Anlagen wären mit ~ 50% überdeckter Grundfläche dann 12,4%. Aber es gibt ja vorerst noch genug freie Dächer.

  • Alleine schon die Einfamilienhäuser gibt es laut statista über 15 Mio in Deutschland... Wenn man da bei allen durchschnittlich 13 kWp drauf packt (am besten so viel wie es geht), plus zumindest Indistrie-Hallen und co. (d.h. bis jetzt Null Freiflächen) sind wir schon nur bei EFH bei ca. 200 GW, mit Industriehallen/Mehrfamiliendächer usw noch sehr viel mehr.
    Habe Überlegungen (Quaschning oder so) gelesen, dass es dann für die vollständige Energiewende reicht, d.h. Null zusätzliche Fläche für PV, nur etwas für Wind (wobei auch da viel Offshore übernimmt, d.h. auch da Null zusätzlicher Flächenbedarf, nur für Onshore-Wind kann man zusätzlichen Platz berechnen).

    83% landwirtschaftlichen Flächen für 18% Kalorien, für das 6-te Massenaussterben [1] und für Ihre Zivilisationskrankheiten [2]:
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  • Aus den 4.000 TWh Primärenergie- Einsatz , werden ja weniger als 2.000 TWh Nutzbare Energiemenge (Mobilität, Wärme und Strom) Ist halt so, wenn man wie vor 50.000 Jahren nur doof ein Lagerfeuer zündet.


    Braunkohle < 60%
    Steinkohle < 60%
    GuD ca. 60% (bin ja großzügig)
    Diesel LKW ca. 35%
    Bus < 30%
    PKW < 25%
    Gasheizung < 90% (realer Betrieb in MFH)
    Ölheizung < 90% (realer Betrieb im MFH


    VS


    PV Anlage < 1% Betriebsstrom
    WKA Anlagen < 1% Betriebsstrom
    ICE > 90% WG
    e-Bus > 80% WG
    e-Auto > 80 %
    Wärmepumpe > 300% WG (eingesetzte Strommenge)
    Und selbst plumpe Heizstäbe 100% WG


    Ich sehe zwar auch ca. 4.000 TWh Strombedarf im Jahr 2050, aber das ist eine andere Wette!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010