Heizpatrone gesucht

  • Hallo liebe Forengemeinde,


    Ich besitze seit zwei Jahren eine Solaranlage. Wechselrichter: Symo Hybrid 5.0-3-S.


    Ich wollte jetzt für meine Heizung einen neuen Pufferspeicher organisieren und in dem Zuge gleich einen geregelten Heizstab mit einbauen. Habe gelesen dass man an den WR über einen RS485 Bus Signale abgreifen kann die dann dafür genutzt werden können eine Heizpatrone nur mit Überschussstrom zu betreiben. Denn mich kotzt die billige Einspeisevergütung von 0, 12 € etwas an und mich ärgert es jedes Mal wenn ich sehe dass 20kwh pro Tag ins Netz gehen. Am Wochenende laden wir zwar unsere E Autos damit sehr gut aber eben halt nur am Wochenende und mal selten in der Woche wenn Nachmittags noch genug Sonne da ist. Ich will den Eigenverbrauch erhöhen und die Kosten der blöden Ölheizung senken.


    Könnt ihr mir Heizpatronen empfehlen? Die Patrone sollte max. 3kw haben. Sprich mit max. 16A einphasig anschließbar sein.


    Gibt's da entsprechend etwas?
    Passen die in jeden Handelsüblichen Kombispeicher? Oder gibts spezielle dafür?


    Kurze Eckdaten:
    -150qm Haus
    -Ölheizung
    -normale Heizkörper


    Ich weiß haben bestimmt schon viele gefragt. Asche auf mein Haupt, bin neu hier in dem Forum und wusste nicht so recht wie ich suchen soll. Also welche Begriffe usw...


    Vg
    Trekki


    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

  • My-PV habe ich mit der Kombi Hybrid 5.0 und Galvo 3.0 und AE Conversion WR drinnen.


    Auch läuft die Variante mit Fronius Ohmpilot sehr gut (Nachteil Ohmpilot --> Notstromsystem muss deaktiviert werden).


    --> deswegen bei mir my-PV

    Ausrichtung:


    8,5 KWp @ DN:35°, -10° SSO
    1,5 KWp @ DN:10°, -100° NO


    Fronius Energy Package 9,0 kW

  • Wie wäre eine Wärmepumpe?
    Beispiel:
    Nur Warmwasser Wärmepumpen Speicher (Boiler) für Warmwasser Sommer.
    oder
    Bivalent zum Ölkessel und zur Heizung / Puffer eingebunden.


    Ein richtig betriebene Wärmepumpe macht ca. 3 bis 5 mal soviel kWh wie eine Widerstandsheizung.


  • meine Fragen wären:
    warum überhaupt ein Pufferspeicher bei einer Ölheizung?
    (oder meinst du damit einen Warmwasserspeicher)
    was verstehst du unter "Überschußstrom"?
    hast du schon mal ausgerechnet wieviel dich eine kWh mit der "blöden Ölheizung" kostet, im Vergleich zu der "billigen Einspeisevergütung von 0, 12 € "


    wenn es um den Warmwasserspeicher geht, dann bietet sich wie schon geschrieben eine Brauchwasser Wärmepumpe an.


    Ansonsten müsste man schon mehr Informationen kriegen um sinnvolle Vorschläge machen zu können

  • Die Vorbesitzer haben eine Ölheizung damals eingebaut. An diese ist ein Speicher angeschlossen der Brauch- und Heizwasser bereitstellt.


    Die Ölheizung zieht pro Jahr an die 2500 Liter Öl durch... Ich wollte weg von Öl. Im ganzen Haus rüsten wir über die Zeit auf Infrarotheizungen um. Nur geht das nicht alles von jetzt auf gleich. So lange muss es die Ölheizung noch hergeben.


    Überschussstrom halt. Was ich nicht selbst verbrauchen kann geht ins Netz. Das ist für mich Überschuss.


    Wärmepumpe schön und gut aber die Kosten weitaus mehr als ich jetzt für die Übergangslösung ausgeben wollte. Außerdem hat die nicht Probleme bei Minusgraden ordentlich zu arbeiten?


    Haus ist ein Bau aus 1900.


    VG


    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

  • 2.500 Liter Öl sind 25.000 kWh und kosten im Moment 2.000€
    Die lassen sich vielleicht mit Glück durch 22.000kWh Strom per IR Heizung und Heizstab ersetzen.
    2.000 erzeugst du selbst und verlierst 240€ Einspeisung, die restlichen 20.000 kosten dich 4.800€
    3.000€ kostet dich das im Jahr mehr.
    Mit Wärmepumpe sieht das wieder anders aus, da sparst du so um die 700€ unterm Strich wenn du niedrige Vorlauftemperaturen fahren kannst.

  • Zitat von trekki1990

    Die Vorbesitzer haben eine Ölheizung damals eingebaut. An diese ist ein Speicher angeschlossen der Brauch- und Heizwasser bereitstellt.


    das allein schon würde ich schon grundsätzlich überdenken, ein Heizungswasser-Speicher bei einer Ölheizung


    Zitat von trekki1990


    Die Ölheizung zieht pro Jahr an die 2500 Liter Öl durch... Ich wollte weg von Öl.


    ein Verbrauch von 2.500 Liter Öl bei 150 qm (?) ist jetzt mal eher hoch einzustufen.
    "weg vom Öl" ist eine gute Idee, die Frage ist nur : wie, und wohin.


    Zitat von trekki1990

    Im ganzen Haus rüsten wir über die Zeit auf Infrarotheizungen um. Nur geht das nicht alles von jetzt auf gleich. So lange muss es die Ölheizung noch hergeben.
    ...
    Haus ist ein Bau aus 1900


    sogenannte "Infrarot"heizungen in einem Altbau mit einem so hohen Wärmebedarf?
    das ist so offensichtlich total daneben, da bleibt mit die Spucke weg.
    dir sind die Kosten von 2.500 Liter Öl im Jahr zu teuer, was glaubst du denn wieviel du mit der Stromheizung bezahlst?



    Zitat von trekki1990

    Überschussstrom halt. Was ich nicht selbst verbrauchen kann geht ins Netz. Das ist für mich Überschuss.


    dieser von dir so gemannte "Überschuß" ist es der die PV Anlage bezahlt. Immerhin kriegt man sogar Geld fürs EInspeisen.


    Zitat von trekki1990


    Wärmepumpe schön und gut aber die Kosten weitaus mehr als ich jetzt für die Übergangslösung ausgeben wollte. Außerdem hat die nicht Probleme bei Minusgraden ordentlich zu arbeiten?


    ich verstehe das nicht so ganz, du hast doch eine funktionierende Heizung?
    wieso brauchst du da eine "Übergangslösung"?


    mal ehrlich, das was du da vorhast, kann nur in die Hose gehen.
    du wirst weinen wenn du deine Stromrechnung kriegst.
    Wenn du in so einem Haus etwas verbessern willst, dann muß der erste Schritt sein, daß der Bestand aufgenommen wird, der Wärmebedarf ermittelt, Alternativen für die Verringerung entwickelt und mit ihren Kosten unf Einsparungen gegenübergestellt werden.


    Eine Stromdirektheizung in einen ungedämmten Altbau einbauen, obwohl eine funktionierende Ölheizung vorhanden ist, ist unsinnig.