Netzbetreiber zahlt keine EEG-Vergütung mehr

  • Was macht ihr für Partys dass deine Freunde ihre Rasierer mitbringen?

    vielleicht um beim verhör am nächsten tag wieder lieb auszuschauen? :mrgreen:

  • Ja, das hätten die Steuerberater gerne so, daß man das so macht. Rate mal, warum.

    Streng nach den Buchstaben des Gesetzes mußt du dich auch als Energieversorger registrieren lassen (auch ohne PV), wenn dich dein Kumpel besucht und er sein Handy an deiner Steckdose auflädt. Weil dann bist du Stromweiterverkäufer (egal, ob du was dafür haben willst oder nicht).


    Ich habe auch keine Gbr mit wem auch immer. Im Haus wohnen noch Ehefrau, Tochter mit Mann und Kind, zeitweise auch unser anderer Nachwuchs mit Anhang usw.

    Und die sollen alle Steuerhinterziehung begehen?

    Und wie wollte man feststellen, wer wieviel vom PV-Strom verbraucht hat? Das ist technisch unmöglich.


    PV-Anlage läuft auf mich. Einspeisezähler läuft auf mich. Bezugszähler läuft auf meine Frau. Haus gehört meiner Frau alleine. Gewinne/Verluste der PV wirken sich auf die Höhe der Steuer bei der gemeinsamen Veranlagung unserer Einkünfte aus.


    Du solltest wirklich den Steuerberater wechseln.

  • ...für alle "Experten" unter Euch - die mir was von "GBR is irrelevant" etc. erzählen wollen, denen empfehle ich `mal folgende Seite (incl. ALLER ERKLÄRUNGEN) zu lesen !


    http://www.schwerd.info/photovoltaik/

    Spätestens hier

    Zitat

    Die Aufnahme einer solchen gewerblichen Tätigkeit muß grundsätzlich mittels Gewerbeanmeldung der örtlich zuständigen Gemeinde angezeigt werden.

    habe ich aufgehört zu lesen, weil das schlicht und einfach falsch ist. Dieser Möchtegern-RA beherrscht weder die Deutsche Rechtschreibung noch das Fachgebiet PV 8)

    sparfuchs47239 , ich finde das Verhalten des VNB echt dreist und sehe hier ein absolutes Fehlverhalten. Aber in Bezug auf das Thema Gbr scheinst Du genauso beratungsresistent zu sein...

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL (2x14) & SB2100-TL (1x10), DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Sunnyportal

    Seit 28.01.2020 24/14 am SMA STP8.0-3AV-40

    Sunnyportal

  • ...für alle "Experten" unter Euch - die mir was von "GBR is irrelevant" etc. erzählen wollen, denen empfehle ich `mal folgende Seite (incl. ALLER ERKLÄRUNGEN) zu lesen !


    http://www.schwerd.info/photovoltaik/

    Liest Du eigentlich die Seiten, die Du verlinkst?

    Wahrscheinlich nicht.

    Dort steht aber auch rein gar nichts zum Thema Erfordernisse einer GbR.


    Was dort steht, ist, daß Einzelunternehmer und GbR als Gewinnermittlung EÜR anwenden dürfen.

    Auch steht dort, daß Bürgersolarkraftwerke i.d.R. als GbR oder als Genossenschaft organisiert werden.


    Was hat das jetzt genau mit Deiner Anlage zu tun?


    Nach Deiner Logik müßte bei einem Gewerbebetrieb, der eine PV-Anlage auf dem Dach hat, die Mitarbeiter mitgesellschafter einer GbR werden, selbst, wenn der Gewerbebetrieb nur eine Einzelfirma mit Angestellten ist ....


    Für mich sieht es so aus, daß Du nicht weißt, was überhaupt eine GbR ist.

    Ja, es gibt Zweck-GbRs, die aber steuerlich irrelevant sind, da es hier z.B. nur um Sammelbestellungen geht.

    Berühmtestes Beispiel: Heizölsamelbestellung einer Straße.

    Aber hier spielt nur die Haftung eine Rolle, da alle für jeden Haften, falls einer seine Rechnung nicht bezahlt.

    Beim Heizöl besteht die - ich nenne sie mal virtuelle - GbR nur wenige Tage von Bestellung bis Zahlung.

    Auswirkung steuerlich: Null

    Buchführungspflichten: Null


    Man muß daher diferenzieren, ob die GbR z.B. ein Gwerbe ist.


    Nun zum Haushalt:

    Wenn man nun spitz definiert, ist jede Familie eine GbR. (Um mal ins Absurde abzuschweifen.)

    Schließlich teilen sich ja alle die selben 4 Wände, die gemeinsame Nahrung, das Wasser, die Heizung.

    Der meinsame Zweck ist das Wohnen und Leben.

    (Zur Ergänzung: Eine Familie ist und kann keine GbR sein, nur weil sie zusammen in denselben 4 Wänden wohnt.)


    So, jetzt kommt ein Familienmitglied auf die sehr "ungewöhnliche" Idee eine PV auf das Haus zu setzen.

    Das Haus gehört beiden Ehepartner. Nach einer gemeinsamen abendlichen intimen "Sitzung" sind sich die Ehepartner einig,

    daß der andere auf das Hausdach eine PV bauen darf.

    Das Dach kann er unentgeltlich nutzen.

    Der Strombezug läuft über den Ehepartner der die PV aufbauen möchte. (Bzw. beide Ehepartner stehe auf der Stromrechnung ("Herr und Frau Mustermann").


    Nun wird der eine Ehepartner ein Angebot einholen, den Auftrag für den Bau vergeben und eine Rechnung auf seinem Namen vom Errichter erhalten.

    Die PV-Anlage wird nur auf seinem Namen beim VNB angemeldet und der BNetzA registriert.

    Die PV-Anlage läuft als Überschußeinspeisung.

    Bisher ist keine Spur einer GbR.

    Der privat von der gesamten Familie direkt verbrauchte PV -Strom wird vom Betreiiber der Anlage als uWA und Sachentnahme berücksichtigt.

    Bisher ist hier keinerlei Sicht einer GbR. Eine Familie ist rechtlich keine GbR, nur weil sie zusammen wohnt!


    Gegenüber VNB:

    Es tritt nur der eine Ehepartner gegenüber dem VNB auf.

    Alles läuft auf sein Konto. Vertragspartner ist immer nur der eine Ehepartner.

    Wenn andere Familienmitglieder Zugang zu Elementen der PV haben ändert das nichts.

    Wäre es anders, würde jeder der einen Parkautomaten bedient, Gesellschafter. :ironie:

    Oder wenn die Ehefrau im Autohaus des Mannes sich frei in Bereichen für Mitarbeiter bewegen kann.:ironie:


    EEG-Umlage:

    Es ist keine EEG-Umlage abzuführen, wenn ein Familienmitglied die PV betreibt, den Strom aber allen Familienmitgliedern im selben Haushalt zur Verfügung stellt.


    Finanzamt/Steuer:

    Auch hier keine Spur einer GbR.

    Der PV betreibende Ehepartner gibt nur auf seinen Namen lautende Erklärungen ab.(USt., Gewerbe, Anlage G der gemneinsamen EkStE)


    Wo bitte entsteht hier eine GbR?



    Ich würde mir wünschen, daß kpr hier einen Kommentar hinterläßt.

    Er kann das sehr viel besser "bildhaft" mit knackigen Texten ausführen. ;-)

    Ach ja, er ist vom Fach.



    Und AGE hat recht, wechsle den Steuerberater.

    Ein Steuerberater verdient an einer GbR mehr.

    Natürlich will ein Steuerberater immer die Lösung, da der gemesen am Aufwand am meisten verdient.

    Darum halten die meisten Steuerberater von EÜR nichts, sondern wollen am liebsten immer bilanzieren.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • ...für alle "Experten" unter Euch - die mir was von "GBR is irrelevant" etc. erzählen wollen, denen empfehle ich `mal folgende Seite (incl. ALLER ERKLÄRUNGEN) zu lesen !


    http://www.schwerd.info/photovoltaik/

    Dem scheinbar einzig wirklichen Experten hier im Forum gebe ich bzgl. des Links folgende Hinweise:

    • Es ist zwar kein Datum erkennbar, aber aufgrund der Verweisparagraphen des EEG bezieht sich der Autor auf das EEG 2009 (:!:). Das scheint ja wahnsinnig aktuell zu sein.;) Damit könntest du auch belegen, dass PV-Anlagen ins Anlageregister und nicht ins Marktstammdatenregister eingetragen werden müssen.:)
      (Auch die Aussage, dass 1 kWp Anlagenleistung etwa 10 m² Dachfläche benötigt, weist auf die Antiquiertheit des Beitrags hin. Ein Rechtsanwalt und Steuerberater sollte besser zwischenzeitlich seine Webseiteninhalte aktualisieren.)
    • Als Jurist sollte man eigentlich wissen, wo PV-Anlagen anzumelden sind:
      "Die Anmeldung einer Photovoltaikanlage beim Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) übernimmt in der Regel der Anlagenbauer......Um negative Überraschungen zu vermeiden, ist es für Sie als zukünftiger
      Anlagenbetreiber empfehlenswert, dem Energieversorger das Fertigstellungsdatum der PV-Anlage so früh wie möglich anzukündigen. Manche Stromversorger möchten gerne einen Einspeisevertrag abschließen, der jedoch nicht verpflichtend ist.)"

    Ansonsten habe ich leider in dem Artikel nichts dazu gefunden, warum ich meine Photovoltaikanlage beim Finanzamt nicht allein auf meinen Namen anmelden darf sondern zwingend eine GbR mit meiner Frau und meinen volljährigen Kindern bilden muss? Vielleicht liegts ja daran, dass es eine derartige Verpflichtung überhaupt nicht gibt!?:saint:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Natürlich will ein Steuerberater immer die Lösung, da der gemesen am Aufwand am meisten verdient.

    Darum halten die meisten Steuerberater von EÜR nichts, sondern wollen am liebsten immer bilanzieren.

    na, na. Bitte keine unqualifizierten Pauschalurteile. Einzelne schwarze Schaafe oder Kurfuscher gibt es sicher in jedem Beruf, sicher auch in Deinem. Über die Abwägung zwischen EÜR und Bilanzierung können wir gerne mehrere Tage diskutieren mit sehr eindrucksvollen Supergau-Beispielen. Falls Du nicht von Fach sein solltest, wirst Du die Beispiele und die darin steckenden Probleme vermutlich erst nach näherer Erklärung verstehen. Das hat mit dem hier diskutierten Thema aber nichts zu tun.



    Finanzamt/Steuer:

    Auch hier keine Spur einer GbR.

    Der PV betreibende Ehepartner gibt nur auf seinen Namen lautende Erklärungen ab.(USt., Gewerbe, Anlage G der gemneinsamen EkStE)

    Mit dieser Aussage hast Du völlig Recht.


    - ich bin der nachgewiesene Eigentümer.

    - ich bin beim VNB abgenommen und eingetragen als Anlagenbetreiber.

    - ich bin bei der BNA als der Anlagenbetreiber gemeldet und eingetragen.

    - lediglich für die Finanzbehörde waren wir eine Gbr. Weil WIR BEIDE einen wirtschaftlichen Nutzen aus der erzeugten Energie hatten. … und die Gbr bestand ohne Vertrag und ist nach allen rechtlichen Inhalten einer Gbr aufgelöst.

    die Aussage nach dem letzen Spiegelstrich ist definitiv falsch. Man ist eine GbR oder man ist keine. Da folgt das Steuerrecht dem Zivilrecht. Die Meldungen an das FA waren falsch. Ich kann hier weit und breit keine GbR erkennen.


    Und ... mit GbR´s beim FA kenne ich mich ein ganz, ganz, ganz klein wenig aus.



    Ihr hat der Kraftwerksbertreiber (Einzelunternehmer) Strom für seine privaten Zwecke, nähmlich seine Wohngemeinschaft in der "Rechtsform" einer Ehe oder vorübergehenden Lebensgemeinschaft (GbR) entnommen. Das Kraftwerk gehörte aber nicht der GbR.

    Beispiel: Neben wir an, RWE wäre ein Einzelunternehmen, Inhaber Rudolf-Wilelm-Elektrik (kurz RWE). Der produziert Strom und entnimmt ein bisschen Strom für sein Privathaus. Dort lebt er in wilder Ehe mit Elisebath Electric (EE).

    RWE ist Einzelunternehmer. ER baut Kraftwerke, produziert Strom und verkauft den an viele Kunden. Damit hat EE nichts zu tun. Weder zivilrechtlich noch steuerlich. EE profitiert nur davon, dass RWE abends einen Eimer voll Strom mit nach Hause bringt. Im Gegenzug kauft sie am Wochenende ein und bringt eine Tasche volle Gemüse mit vom Wochenmarkt.


    Die Meldung einer GbR an´s FA war unzutreffend!

  • na, na. Bitte keine unqualifizierten Pauschalurteile. Einzelne schwarze Schaafe oder Kurfuscher gibt es sicher in jedem Beruf, sicher auch in Deinem.

    Sorry. Dann nehme ich zuerst alle Steuerberater und Steuerfachkräfte, die im Forum sind, schonmal pauschal aus. ;-)

    Ich mußte aber leider erleben, daß über die hälfte der Steuerberater in meinem Umfeld nicht wirklich das Wohl des Mandanten als erste Priorität bei Ihrer Arbeit sahen.

    Einer hat es sogar geschafft, daß bei einem Verwandten bei einer Steuerprüfung die komplette Buchhaltung zerlegt wurde, die der Steuerberater ebenso gemacht hat. Das gab Nachzahlungen und Hinzuschätzungen ohne Ende.

    Da gab es so Stilblüten, wie das ziehen der Vorsteuer aus allen Rechnungen. z.B. auch bei innerg. Erwerb oder Import aus Drittland.

    Bei innerg. Erwerb eben nicht nicht 19% USt.+ 19% VSt. nach dem Prinzip, daß der Leisungsempfänger die USt. schuldet, sondern nur Vorsteuer gezogen, als wäre es eine Innlandsrechnung und der RE-Betrag brutto.


    Ich bin der Meinung, daß Analog zum Handwerk, das Finden einer guten Fachkraft teilw. eine Herausforderung ist.

    Die, die ihr Handwerk verstehen, können sich vor Aufträgen nicht retten und können keine neuen Kunden/Mandanten annehmen.

    Die die noch ausreichend Kapazitäten haben, sind leider meist, die die ihr Handwerk nciht so optimal im Griff haben.

    => Disclaimer: Nur meine persönliche Meinung. ;-)

    Über die Abwägung zwischen EÜR und Bilanzierung können wir gerne mehrere Tage diskutieren mit sehr eindrucksvollen Supergau-Beispielen.

    Ich kann mir sehr gut Vorstellen, daß es Konstellationen gibt, bei denen auch bei geringen Umsätzen eine Bilanzierung von Vorteil sein kann.

    Aber bei einer PV oder einem inhabergeführtem (kleinen) Einzelhandel ist das m.M.n. eher selten der Fall. ;-)

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Ich kann mir sehr gut Vorstellen, daß es Konstellationen gibt, bei denen auch bei geringen Umsätzen eine Bilanzierung von Vorteil sein kann.

    Aber bei einer PV oder einem inhabergeführtem (kleinen) Einzelhandel ist das m.M.n. eher selten der Fall.

    da hast Du Recht. Es gibt zwar Ausnahmen, die ergeben sich aber aus relativ exotischen Bedingungen.


    Mit dem hier diskutierten Tehma hat das aber alles überhaupt nichts zu tun. Es geht um die "Fatamorgana -GbR" von Sparfuchs.

  • Es geht um die "Fatamorgana -GbR" von Sparfuchs.

    Hast recht. Ich schweif halt gern' mal ab. ;-)


    Aber zu dem Problem mit dem VNB hat @sparfuchs47239 selber schuld, indem er seine Lebensgeschichte dem VNB erzählt hat.

    Der hat sich halt damit dann irgendeinen Unsinn zusammenschustert,.

    Hätte er einfach dem VNB ohne irgend einen Grund zu nennen Mitgeteiltm, daß sich die Bankverbindung zum soundsovielten ändert und nicht mehr, hätte er diese Probleme erst gar nicht.

    Aber das hat ja bereits roox ganz am Anfang geschrieben.

    Den Unsinn mit der scheinbaren GbR muß er mit dem FA geradebügeln und schauen, daß er Rückwirkend irgendwie als Einzelfirma gilt.

    Schließlich war er nie eine GbR, sondern es war eine Falschangabe gegenüber dem FA.

    Irgendwie hat es der VNB eben mitbekommen. Evtl. durch Querschuß seiner Ex, wenn die so "gütlich" auseinandergangen sind, wie beschrieben wurde.

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