SolarEdge - eure Meinungen dazu

  • Grundsätzlich bietet SE guten und zeitnahen Support wenn man einen Case eröffnet und sauber mit Fotos dokumentiert.


    Die Seriennummern auf den Plänen zu notierten und dies dauerhaft zu dokumentieren ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Fehlersuche und - Behebung.


    Sich 1-2 baugleiche Optimierer im Internet zu kaufen und bereit zuhalten helfen allfällige Störungen den PV Modulen, Optimierern oder WR rasch und richtige zuzuordnen.


    Dies meine Tipps aus dem Bau, Erweiterung und Betrieb meiner SE Anlage seid 2015

    Pultdach String 1 P300: 2015 Erstinstallation 24 LG300N1C-B3 Ost/West 10° mit SolarEdge SE9K 3P

    Fassaden String 2 P370: 2016 +9 LG300|2018 +8 LG320|2021 +6 LG355 N Black Süd Ständer 60-72°

    2020: Ersatz WR mit SE10K-RWS|47 Module 14,59 kWp| RESU Plus für Paralellbetrieb 2 x LG RESU10 LV


    10 kW 3-phasen einstufige Sole/Wasser WP SGReady | Ziehl EFR 3000 für Nullenergie-Aussenpool 28°C
    1957: > 300 kWh/m2a. | Nach Sanierung 2014 Minergie Neubau < 5 kWh/m2a | Dank PV "Energie Plus Haus"

  • Also die Moduloptimierer werden vom örtlichen Netzbetreiber versorgt oder eben von einer Batterie, Soweit vorhanden. Die Nachtabschaltung kann man machen, damit kein Strom durch die Anlage verbraucht wird. Das Abschalten führt u.U. dazu, dass die Module/Optimierer morgens nicht "aufwachen. Daher die Empfehlung die Teile nicht zur Ruhe zu schicken. Das kann man bequem am Wechselrichter organisieren.


    Den Zettel mit dem Layout der Module + dazugehörigen Optimierern liegt ja bei SE vor, sonst hätte man das Monitoring überhaupt nicht schalten können als die Anlage fertiggestellt war. Ich habe auch keine Module auf dem Dach geändert, weil es einfach unlogisch ist. Trotzdem werden die Ordnungsnummern völlig falschen Seriennummern und Positionen zugeordnet, so dass ein Auffinden von möglicher Weise defekten Modulen oder Optimierern nicht mehr möglich ist. SE könnte, wenn sie das vorherige Layout nicht mehr haben sollten, was unwahrscheinlich ist, auch ein neues von mir oder dem Installateur bekommen. Habe alles da, aber es scheitert wohl am Monitoring-Portal, dass man dort zur Zeit keine Änderungen mehr vornehmen kann. Viele Kunden haben es sicherlich nicht einmal bemerkt oder glauben, dass nur die Ordnungszahlen und damit die Positionen vertauscht seien.


    Ich habe auch schon überlegt, einen WR zu kaufen. Ist ja nach Fernabsatzgesetz auch kein Problem ihn wieder zurück zu senden; notfalls gegen Rücksendegebühren. Aber wenn die Fehlerursache woanders liegt, mache ich vielleicht den neuen WR kaputt und dann hab ich die A-Karte damit SE weiß, dass die Ursache woanders liegt.


    Da SE für Moduloptimierer 25 Jahre Garantie gibt und für den SE8K mindestens 12 - 15 Jahre je nach Vertrag, ist es für mich nicht einsehbar, warum ich selbst an der Anlage herumbasteln soll und mir ggf. noch sagen lassen muss, ich hätte etwas kaputt gemacht durch mein Eingreifen in die Anlage.

    Die Versicherung hat mir den Ertragsausfall vorerst zugesichert und wenn das endet, bleibt nur noch der Weg zum Anwalt. Habe 1 Mal den Fehler gemacht, und bei einer neuen Heizungsanlage eine Fremdfirma kommen lassen und das Gericht meinte, ich hätte dem Verkäufer/Händler oder dem Hersteller die Möglichkeit der Nachbesserung geben müssen. Der aber blieb stur. Letztlich blieb ich auf der Rechnung für die Instandsetzung trotz Gewährleistung sitzen weil das Gericht es so sah, dass ich im Winter lieber frieren und warten müsste, bis der Händler sich bewegt. Aber das ist ein anderes Thema und ich habe daraus lernen müssen.


    Zur Frage, ob die Prüf- Spannung der Optimierer stimmt kann ich sagen, dass die bei 1Volt pro Modul liegt.

    Sie steigt aber bei Sonne nicht über den Wert von 145 Volt bei 39 Modulen und da liegt der Hase im Pfeffer begraben denn die Spannung müsste ein Vielfaches davon betragen.

    Die Erkennung/Kopplung der Optimierer hat der Installateur mehrfach gestartet. Bei jedem Kopplungsvorgang kommen unterschiedliche Anzahlen von Modulen heraus. Manchmal sind es 3 Stück und z.Z. Sind es 30 Stück.


    Fehlermeldung wie gesagt keine im Protokoll zu sehen außer, dass an den letzten beiden Tagen keine Erträge gemessen wurden. Allein dies sollte der Hinweis an SE sein, den Installateur vom Ausfall der Anlage zu informieren denn so war die Anlage bei SE angemeldet und die Meldungen kamen 8 Jahre lang bei Strom- bzw. Internetausfall auch immer prompt. Nach Umstellung des Monitoring-Portals kamen dann keine Meldungen mehr und auch zur Zeit ergeht von SE kein Mailhinweis an den Installateur.


    Seit Mai 2011 lief meine Anlage problemlos und hat trotz Teilverschattung über 15.000 € an Einspeisung gebracht und das bei einem Gesamtpreis von etwas über 20.000€. Mehr Rendite für eine Geldanlage hätte ich nirgendwo bekommen, so ehrlich muss man sein. Das hätte ich mit SMA oder anderen Wechselrichtern nicht hinbekommen und deshalb bin ich nach wie vor von dem SE-Produkt überzeugt wenn man mit Verschattung der Module zu kämpfen hat. Die Optimierer haben auch immer sauber reagiert und es gab nie Probleme, außer, dass der SD-Kartenleser im WR fehlt und daher kein manuelles Update der Firmeware möglich ist. SE hat in 8 Jahren ein einziges Update per Fernwartung gemacht und ich vermute, dass genau dieses dazu führte, dass die Anlage ausfiel. Daher vermutlich auch der "Error 45 = Softwarefehler". Wenn ein EPROM geflasht wird und die Verbindung dabei unterbrochen wird, dürfte der Fehler eindeutig sein und auch für SE nachvollziehbar. Mir sendet man regelmäßig Firmewarupdates bzw. LINKS fürs Herunterladen zu, aber niemand erklärt mir, wie ich ohne SD-Kartenleser die Software einspielen soll. Im Handbuch meiner Anlage ist der Kartenleser über der Pufferbatterie angebracht. Im meinem Wechselrichter ist an dieser Stelle die Platine leer. Entweder hat man ihn vergessen oder ich hab noch einen Prototyp der sich nur über RS232 mit entsprechender Software die es nicht mehr gibt oder zumindest nicht für Kunden, updaten lässt


    Einzig und allein der nicht vorhandene Service und das nicht mehr korrekt funktionierende Monitoring gibt für mich Anlass zur Beanstandung und das ist, was der Fragesteller im Forum wissen wollte, da noch keine Rückmeldungen vorhanden waren. Was nützt es denn, wenn die Entwickler von SE ein so hochwertiges Produkt entwickeln, aber niemand imstande ist, eine Lösung bei Fehlern oder Defekten zu lokalisieren, obwohl genau dieses Produkt hierfür gefertigt wurde und mit der erleichterten Fehlersuche aktiv geworben wird. Letztlich ist es wie bei den heutigen LED/LCD-Fernsehgeräten; wenn sie defekt sind, wird entweder das Led bzw. LCD-Feld oder das Mainboard gewechselt. Keiner findet mehr Fehler und es ist auch vermutlich viel zu aufwändig und kostspielig, Leute damit zu beschäftigen oder dafür auszubilden. Wenn aber SE eine derart lange Garantie verspricht, sollte dahingehend auch eine gewisse Bereitschaft zum Handeln da sein, denn sonst bringt eine Garantiezusage nicht viel außer den Ärger, dass man nicht selbst etwas unternehmen darf, um letztlich den Garantie- oder Gewährleistungsanspruch nicht zu verlieren.


    Übrigens wenn ich die Module vom WR trenne erscheint nur die Meldung, dass keine gekoppelt sind. (Also Anzeige 0/39) Die Spannung der Optimierer bleibt unverändert bei ca. 145 Volt obwohl sie ja wegen Trennung kein einziges Volt liefern können. Allein das ist für mich als Laie ein Hinweis, dass der WR einen Knack weg hat. Der WR hat allerdings auch schon zuvor keine höhere Spannung angezeigt als diese besagten 145 Volt. Auch der Installateur vermutet daher den Fehler beim WR - nur SE eben nicht. Die tippen konkret auf 3 defekte Optimierer, ohne aber einen Hinweis geben zu können, wie sie zu dieser Erkenntnis kommen und um welche Moduloptimierer es sich im Einzelfall handelt, so dass man sie ggf. messen und austauschen könnte.


    Denke, das war's erst einmal mit Hinweisen die ich geben kann. Einen unwetterbedingten Schaden kann ich auch ausschließen, da am 23.3. um 09.45 Uhr (Ausfallzeitpunkt gemäß Monitoring, danach keine Produktion mehr) ein super schönes Wetter war, das den gesamten Tag über andauerte.

  • Noch eine Frage an Bigblue,


    Wie finde ich ein oder mehrere defekte Module, wenn mir SE oder das Monitoringportal falsche Daten sendet?

    SE weiß nach Auskunft selbst nicht, welche Optimierer defekt sind weil sowohl Position, Ordnungsnummer und Seriennummer der Moduloptimierer nach derzeitigem Monitoringportal nicht zu ermitteln sind.

    Ein einziges Modul entspricht bei mir mit seiner Seriennummer auch der Ordnungsziffer im Layout das 2011 an SolarEdge geliefert wurde um das Monitoring freizuschalten; die Modul-Position ist aber auch willkürlich im Portal aufgeführt und entspricht nicht meinem Schema, so wie sie einst installiert wurden. SE benennt weder eine Seriennummer, noch eine Ordnungszahl oder Position der vermeintlich defekten Module. Auch kein Hinweis, warum es 3 Stück sind und nicht 5 wie es der Wechselrichter anzeigt.

  • Ich hatte bisher 3 Probleme


    1. defektes Modul eine Diode Defekt weil Spediteur 4 Pneus zuoberst auf der Palette transportiert hatte (konnte ich nie beweisen) Defekt ist nur in der Monitoring Platform sichtbar gewesen (Modulspannung 2/3). Hätte ich ohne SE nie bemerkt und die Anlage würde von Anfang an schlecht laufen.


    2. zwei defekte Moduloptimierer ein paar Wochen auseinander Ausfall auf der Platform sichtbar. Seriennummer und Einbauposition verglichen zur Identifikation. Austausch nacheinander, jeweils mit Kopplung und Kontrolle der Produktion auf der Platform. SE hat Ersatz geliefert und Austauschpauschale bezahlt.


    3. 1 Optimierer startet nicht mehr. SE case wurde per Firmwareaktualisierung innert zweit Tagen gelöst.


    Bin fachkundig und kann/darf Anlage selber erstellen. Deshalb habe ich auch vollen Zugriff auf mein Portal

    Pultdach String 1 P300: 2015 Erstinstallation 24 LG300N1C-B3 Ost/West 10° mit SolarEdge SE9K 3P

    Fassaden String 2 P370: 2016 +9 LG300|2018 +8 LG320|2021 +6 LG355 N Black Süd Ständer 60-72°

    2020: Ersatz WR mit SE10K-RWS|47 Module 14,59 kWp| RESU Plus für Paralellbetrieb 2 x LG RESU10 LV


    10 kW 3-phasen einstufige Sole/Wasser WP SGReady | Ziehl EFR 3000 für Nullenergie-Aussenpool 28°C
    1957: > 300 kWh/m2a. | Nach Sanierung 2014 Minergie Neubau < 5 kWh/m2a | Dank PV "Energie Plus Haus"

  • Also, wenn Du an SE auch solche langen Mails schickst, wundert mich nichts...


    Schreibe die Fakten (ohne Vermutungen) auf und sende das ganze nochmal zu SE, schicke ggf. auch Bilder.


    Zur Frage, ob die Prüf- Spannung der Optimierer stimmt kann ich sagen, dass die bei 1Volt pro Modul liegt.

    Gemessen oder vermutet? Kreis aufgetrennt und mit Messgerät geprüft, stehen 39V an?


    LINKS fürs Herunterladen zu, aber niemand erklärt mir, wie ich ohne SD-Kartenleser die Software einspielen soll. Im Handbuch meiner Anlage ist der Kartenleser über der Pufferbatterie angebracht. Im meinem Wechselrichter ist an dieser Stelle die Platine leer. Entweder hat man ihn vergessen oder ich hab noch einen Prototyp der sich nur über RS232 mit entsprechender Software die es nicht mehr gibt oder zumindest nicht für Kunden, updaten lässt

    Konkret eigentlich auf der Rückseite der Platine. Möglicherweise aber noch Modell ohne Kartenleser: Bild von der Platine machen und nachfragen, wie denn da ein Update eingespielt werden soll.


    Allein das ist für mich als Laie ein Hinweis, dass der WR einen Knack weg hat. Der WR hat allerdings auch schon zuvor keine höhere Spannung angezeigt als diese besagten 145 Volt. A

    Wohl kaum - die Stringspannung beträgt 750V, "zuvor" kann also nicht stimmen oder Du meinst was anderes mit "zuvor" -

    vom Grundsatz gebe ich Dir aber recht, wenn hier permanent 145V als Vdc und auch beim offenen Kreis angezeigt werden, ist der WR vermutlich im A....


    Stehen im Portal noch weitere Fehler an? Anzeige Auslegung, Inverter mit rechter Maus anklicken, INFO?

  • SE erfuhr vom Installateur ausschließlich Fakten. Ich selbst war nur ins CC gesetzt und erfuhr damit, was Sache war und fragte dann nochmals bei SE nach, warum man keinen Wechselrichtertausch vornimmt. Hierauf kam dann die einzige an mich gerichtete Antwort kurz und bündig: "muss meinen Chef fragen, kann ich nicht entscheiden".

    Die Korrespondenz läuft sonst ausschießlich über den Installateur. Dieser glaubt mir aber auch nicht, dass auch schon zuvor, als die Anlage Strom produzierte, keine 750 Volt angelegen haben. Diese Zahl habe ich noch nie auf dem Display gesehen.


    Die langen Texte habe lediglich hier verfasst, da ich mir davon versprochen hatte, dass jemand helfen kann oder das Problem kennt, warum der WR keine einzige Wattstunde produziert. Mir ist auch klar, dass der WR ein Ding weg hat aber SE sieht das wohl anders und da sitzen wohl die Fachleute.


    1Volt pro Modul liegt übrigens gemessen an. Trotzdem identifiziert der WR unterschiedliche Modulzahlen je nach Kopplungsversuch, was ebenfalls für einen WR-Defekt spräche.

  • Stimmt, glaube ich auch nicht. 750V ist nun mal die Stringspannung, drunter läuft der nicht. Außerdem beantwortest Du nicht meine letzte Frage: Gibt es weitere Fehlermeldungen?


    Ich versuche Dir ja zu helfen, aber es ist einigermassen schwer aus dem Wust herauszulesen, welche Kenntnisse und Informationen vorhanden sind und welche nicht.


    Versuchen wir es einfach nochmal von vorn: Eines Deiner Probleme ist, daß die Module im Portal gemischt worden sind und Du nicht weißt, auf welcher Position sie jetzt sind. Du schreibst aber auch, daß Du die Info hast:


    Trotzdem werden die Ordnungsnummern völlig falschen Seriennummern und Positionen zugeordnet, so dass ein Auffinden von möglicher Weise defekten Modulen oder Optimierern nicht mehr möglich ist. SE könnte, wenn sie das vorherige Layout nicht mehr haben sollten, was unwahrscheinlich ist, auch ein neues von mir oder dem Installateur bekommen.


    Das ist schon mal gut, denn: Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Infofeld mit der Seriennummer und diese hast Du ja in der Deiner Liste und weisst damit, wo der Optimierer plaziert wurde. Unter Graphen werden die Seriennummern ebenfalls angezeigt.


    Zum zweiten Problem: Es mag sein, daß das Firmwareupdate schiefgegangen ist. In dem Fall spricht ja wohl wenig dagegen, daß nochmal zu wiederholen. Wurde das adressiert?




  • Hallo,


    wieso verbaut der Installateur nicht probeweise einen anderen Wechselrichter?

    Dann wisst ihr sofort ob der Wechselrichter Schuld ist oder nicht.


    Aus Erfahrung dauert es teilweise Wochen bis Solaredge bereit ist Hardware zu tauschen. Darum ist es hilfreich einen Wechselrichter und ein paar Optimierter auf Lager zu halten.

  • Hallo Stenis,

    Danke für deine Hilfsbereitschaft.

    Als Anlage die gewünschte INFO des WR (unter Pkt. Fehler)

    Ich erkenne daraus nur, dass die Linienspannung (L1) mal zu hoch und mal zu niedrig ist.


    Ein neues Firmewareupdate müsste ich manuell installieren. Gem. ANLEITUNG muss es per SD-Card übertragen werden. Ohne SD-Kartenleser im WR ist dies für mich nicht möglich. Gem. INSTALLATEUR sollten die Updates ausschließlich durch SE erfolgen, schon wegen der Garantie falls was schief geht. Seit 2011 führte SE wohl nach Auskunft erst 1 Update durch, wie mir der Installateur erklärte. Die Version ist also veraltet. Ich habe kein Windows-Programm für die Übertragung via RS232 Schnittstelle die vorhanden wäre. Insofern muss ich also sagen, dass alles dagegen spricht, "nochmals" ein Firmewareupdate zu machen. Hier bitte ich um Lösungsvorschläge oder hat jemand ein Windows-Programm mit welchem ich die Datei installieren könnte? SE rückt sie jedenfalls nicht raus als ich 2011 danach fragte. Und da das Programm heute überflüssig ist, wurde es auch nicht mehr gepflegt.

    Die Frage, ob am Ausfalltag ein Firmewarupdate per Fernwartung erfolgte wird man mir seitens SE sicher nicht freiwillig beantworten. ES GIBT INZWISCHEN DIE CPU-VERSION 3.2468 und bei mir ist noch die V 2.1054.0 drauf.

    SE rät jedem Betreiber immer die aktuellste Firmeware zu installieren, lieferte die ersten 3-phasigen Wechselrichter aber ohne den hierfür erforderlichen Kartenleser aus. Was soll ich also tun? Man bekommt auch von SE keine Antwort zu diesem Problem. Vor meinem WR gab es wohl nach Auskunft nur einphasige WR und somit habe ich einen der ersten Modelle die von Ferne aus gewartet werden sollten.

    Am 26.4.19 kam das letzte Update unter diesem Link: Link: https://www.solaredge.com/site…3_2468_April_26_2019.bsuf

    Wie soll ich das installieren? Und muss ich zuvor alle anderen Updates chronologisch installieren?

    Auch hierzu keine Auskunft in den Emails von SE. Nur der Hinweis auf die Wichtigkeit der Aktualisierung.


    Zur Frage von djiben, warum der Installateur keinen Austauschwechselrichter auf Lager hat:

    Er verkauft seltener SE-Produkte weil die nicht immer erforderlich sind und es preisgünstigere Lösungen für unverschattete Standorte gibt. Lt. SE-Werbung versendet man WR in der Garantiezeit innerhalb von 2Tagen. Warum sollte der Installateur also Geräte sammeln und zuhause lagern, wenn er sie dann vielleicht gar nicht verkaufen kann? Wer rechnet denn damit, dass der Austausch bzw. das Versenden von Teilen mehrere Monate dauert?


    Herr Christos.Tsegkis@solaredge.com erklärte hierzu, dass er erst seinen Chef fragen müsse. Das war vor ca. 2 Wochen als die Anlage schon 1 Monat ausgefallen war. Vermutlich hat "der Chef" gerade Urlaub. ? Und Herr Tsegkis keine Kompetenz zum Entscheiden.


    Die Anlage war übrigens seit Ausfall Mitte März bis zum 19.4.19 vollkommen stromlos, da die 3 AC-Sicherungen auslösten und somit keine Verbindung mehr zum Netz bestand. Auch vor und nach diversen Kopplungsversuchen hatte ich die Anlage probehalber stromlos geschaltet - ohne Veränderung/Erfolg.

    Die Sicherungen vor dem Einspeisezähler sind nicht ausgelöst gewesen, was gegen einen Fehler des Netzbetreibers spricht. Auch der DC- und AC-seitige Überspannungsschutz wurde nicht ausgelöst bzw. Zeigt keine Fehler an.


    Zu den Seriennummern: Ich hab den Plan da aber bekomme weder über das Portal, noch von SE einen Hinweis, warum und welches Modul mit welcher Seriennummer auszutauschen wäre. Die Seriennummern im Portal entsprechen nicht den Zuordnungen der Ordnungsnummern. Beispiel: Unter Ord.Nr. 1.01 sollte sich die SN-Nr. 0815 befinden, so jedenfalls im Layout das mir in Papier vorliegt. Im Monitoring finde ich SN-Nr 0815 aber unter 1.31 (oder ähnlich). SE müsste mir die genaue Position ansagen, was aber zur Zeit nicht funktioniert und dann würde ich das defekte Modul auch finden. Oder sie sagen mir die korrekte SN-Nr. an, dann geht's auch. Tun sie aber nicht und die Fehler tauchen je nach Kopplung immer wieder an anderer Stelle bzw. Modulen auf. Insofern suche ich die Stecknadel im Heuhaufen. Alle Optimierer haben eine Arbeits-Spannung von 25 - 29 Volt. (PRÜFSPANNUNG beträgt 1-1,25 Volt je nach Modul). Die Spannung des Strings beträgt dennoch nur 145 Volt egal ob 30 oder 10 Module gekoppelt sind oder der komplette String vom WR getrennt wurde. (beide Kabel gelöst). Die Spannung schwankt dennoch ständig zwischen 90 und 145 Volt hin und her, so zumindest lt. Display des Wechselrichters und genau deshalb geht der Installateur auch von einem defekten WR aus, den SE aber nicht versenden will, weil es angeblich an 3 einzelnen, nicht genau bestimmbaren Optimierern liegen soll und hierzu die komplette Dachanlage deinstalliert werden müsste. Warum diese 3 Optimierer den gesamten String lahmlegen, wird aber auch nicht erklärt. Selbst wenn diese ausfallen oder verschattet sind, sollte der String nicht komplett ausfallen, denn genau deshalb habe ich mich ja für die Lösung von SE entschieden.


    Detaillierter kann ich die Fehler wirklich nicht beschreiben. Und Kurzfassen oder Weglassen führt leider zu Nachfragen wie man sah.


    Wie gesagt, das Problem muss der Installateur zusammen mit SolarEdge lösen. Ich mach mir daher auch wenig Hoffnung, selbst oder hier im Forum zur Lösung zu kommen.

    Ich wollte wirklich nur den Hinweis auf eine Frage eines Users geben, wie es bei mir mit dem "Service" läuft und wie zuverlässig, oder eben nicht, die SE-Technik arbeitet. Zumindest in meinem konkreten Fall, denn ich will das hier auch nicht verallgemeinern. Daher auch der viele Text denn nur durch Informationen kann man letztlich Entscheidungen zu einem Produktkauf treffen oder auch nicht.