SolarEdge - eure Meinungen dazu

  • Jetzt sind wir beim Punkt. Hier versuchen aber so einige das Missmatch aus den Modulen zu 0,5% Vorteil argumentieren

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von open source energy

    Also wir können uns ja mal über SE unterhalten wie das System funktioniert. Hier wird gerne angenommen dass es sich so darstellt als wären die Module parallel verschalten was aber nicht der Fall ist. Die Module selbst sind gar nicht mehr verschalten sondern es sind die DC DC Wandler in reihe verschalten. Es gibt somit auch bei SE einen sehr großen Missmatch je nach dem wie groß der Unterschied in der Ausrichtung von vor allem Verschattung ist von Modulen in einem Strang.

    Das ist mir als Nutzer erstmal völlig schnurz. Meinetwegen sind die Module auch über kreuz verschaltet, wenn es besser funktioniert.


    Zitat von open source energy

    Je nach Ausrichtung und Neigung muss man nun schauen wie viel Geld und Technik notwendig ist um das eine oder andre Prozent heraus zu bekommen. Sicher ist es ein ordentliches System wenn man zu viele kleine Flächen hat.


    Aber Dein Dach hätte man bestimmt mit vier MPPs ordentlich hinbekommen.

    Auch wenn man das auf 2 Häppchen aufgebaut hätte? Das wäre eine Anforderung gewesen.
    Die zweite Forderung war: Möglichst maximale Leistung aufs Dach zu bringen.


    Ich sehe ja, wie das gerade abläuft bei den drei WRs, wie welche Module zu welcher Tageszeit je nach Verschattung schon allein durch die Gauben gut oder weniger gut funktionieren. Wenn das nur über den Strang getrackt wird, da habe ich so meine Zweifel, daß das genauso gut funktioniert.


    Die PV, wie sie im Avatar zu sehen ist, wird dieses Jahr auf gut 17500kWh (plus das, was im Jan und Feb fehlt, weil erst ab Ende Feb 2018 volle Größe) kommen.
    Du behauptest, das (also eine PV nur auf diesem Dach, die einen vergleichbaren Ertrag hat) günstiger hinzubekommen als rund 41000 Euronen (inkl. 25 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie auf Module + 20 Jahre Garantie auf Wechselrichter, inkl. Einzelmodulauswertung und der Möglichkeit, alles hübsch grafisch auszuwerten), schlüsselfertig. Speicher-Anschaltung muß möglich sein. Ich muß nur ein paar Dokumente für den VNB unterschreiben und die BNA-Anmeldung machen.
    Neigungen, Ausrichtungen und alle sonst notwendigen Angaben findest du im PDF hier: https://www.photovoltaikforum.…ck-p1626925.html#p1626925
    Hinweis: Die Südseite ist voll. Rechts und links von den Dachflächenfenstern geht nichts mehr hin, weil man die zum Öffnen zur Seite schiebt.


    Ein Daumenwert, um zumindest mal die Größenordnung zu sehen, wieviel das mit einem Nicht-SE-System kostet, wäre jetzt doch mal ganz interessant für einen Vergleich.

  • Zitat von open source energy

    Jetzt sind wir beim Punkt. Hier versuchen aber so einige das Missmatch aus den Modulen zu 0,5% Vorteil argumentieren


    Wichtig ist, was unterm Strich dabei herauskommt. Meine Solaredgeanlage bringt in den Wintermonaten deutliche Vorteile auf Grund der Schattensituation als vorher mit String-WR. Damit meine verschattete Südanlage überhaupt erst anspringt mussten wenigstens die Hälfte der 2x16 Module im String besonnt sein damit die Startspannung hoch genug war, damit der WR den MPP nutzen konnte. Nun reichen schon weniger als 10 Module in der Sonne aus um einen signifikanten Leistungsanstieg zu haben.

    Tesla P85+ seit 8/13 >496.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Also das mit der Startspannung kann ich jetzt nicht nachvollziehen denn die Spannung liegt eigentlich auch an wenn die Module beschattet sind. Zudem ist der Winter in der Regel ja nicht dafür bekannt Rekorde bei der Erzeugung zu fahren.


    Aber wie schon gesagt, es gibt einfach zu wenige direkte Vergleiche um Aussagen zu treffen. Von daher ist es halt bei den einzelnen Nutzern immer nur das, was das Monitoring zeigt und der Glaube dass das auch das Optimum ist.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von Stenis

    Allerdings haben wir beim SE WR nur eine Kurve - die Spannung steht ja fest.


    Für die Optimierer könnte man genauso eine Kurve erstellen.
    Die beiden Kurven ergeben dann zusammen den Gesamt Wirkungsgrad des SE-Systems.


    Zitat


    Beim SMA suchen wir uns dagegen anscheinend die beste aus, der WG ist ja auch ziemlich abhängig von der Eingangsspannung, d.h. es gibt mehrere Kurven...

    Die unterschiedlichen Kurven im Datenblatt zeigen die Wirkungsgradkennlinie bei unterschiedlichen Eingangsspannungen.
    Man legt die Strings dann so aus, dass die Stringspannung immer möglichst nahe an der Bemessungseingangsspannung des Wechselrichters liegt.
    Da ist dann Gehirnschmalz gefragt.
    Bei SE hat man dagegen keinerlei Einfluß auf die "Stringspannung" denn die hängt ja vom Einzelmodul ab und ob die dann immer zur Bemessungseingangsspannung des Optimierers paßt ist mehr oder weniger Zufall.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Bei SE ist die Stringspannung z.B. 350V und da müsste auch grob die Summe der Spnnungen der Module in Reihe liegen, leicht höher weil die SEs ja auch einen Verlust haben.

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  • Zitat von eba

    Damit meine verschattete Südanlage überhaupt erst anspringt mussten wenigstens die Hälfte der 2x16 Module im String besonnt sein damit die Startspannung hoch genug war, damit der WR den MPP nutzen konnte.


    Ich weiß ja nicht was du da für einen Stringwechselrichter dran hängen hattest aber sowas bekommt man ja sogar mit einem Kostal Piko NG hin.
    8 unverschattete 60-Zeller reichen jedem dreiphasigen Stringwechselrichter um loszulegen, bei den kleinen einphasigen SMA braucht man als Minimum sogar nur 2 Standard 60-Zeller.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Bei SE kann man mehr Module in einen String legen, als man ansonsten wg. der 1000V Grenze dürfte. So kann man die tatsächliche Stringspannung näher an die 750V bringen, so dass die Optimizer weniger Spannungshub ausgleichen müssen => weniger Verluste.



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  • Zitat von smoker59


    Für die Optimierer könnte man genauso eine Kurve erstellen.
    Die beiden Kurven ergeben dann zusammen den Gesamt Wirkungsgrad des SE-Systems.


    Nein, die Kurven aller Optimierer - jeder liegt ja zu einem Zeitpunkt x individuell woanders. Aber vereinfacht ist das so und ich habe ja auch schon geschrieben, daß sich der gesamt-WG aus Optimierer und WR bildet. Das Zitat oben bezog sich allerdings nur auf den SE-WR. Der hats natürlich mit seiner Festspannung einfacher.


    Zitat

    Die unterschiedlichen Kurven im Datenblatt zeigen die Wirkungsgradkennlinie bei unterschiedlichen Eingangsspannungen.
    Man legt die Strings dann so aus, dass die Stringspannung immer möglichst nahe an der Bemessungseingangsspannung des Wechselrichters liegt.
    Da ist dann Gehirnschmalz gefragt.


    ...bei der Dimensionierung und das grenzt die Möglichkeiten bei der optimalen Stringlänge ja auch etwas ein, nicht wahr? Sonst braucht man ja kein Gehirnschmalz. Ich gehe recht in der Annahme, daß die Eingangsspannung absinkt, wenn einzelne Module verschattet werden? Oder daß sie steigt, wenn die Temperatur fällt? Die Varianz der Summe der Modulspannungen dürfte jedenfalls relativ hoch sein, oder?


    Zitat

    Bei SE hat man dagegen keinerlei Einfluß auf die "Stringspannung" denn die hängt ja vom Einzelmodul ab und ob die dann immer zur Bemessungseingangsspannung des Optimierers paßt ist mehr oder weniger Zufall.


    Naja, für 60'er Module gibts die P300, für 72er die P370 und für 96er die P500 usw. Ich sehe den Zufall nicht wirklich, da sollte doch für jeden was dabei sein...


    Hier auch nochmal die Kennlinien für die Optimierer:
    https://www.solaredge.com/site…optimizers_efficiency.pdf


    Da muss ich ja nochmal nachrechnen: 99% Optimierer * 98% WR => 97% Gesamtsystem, doch besser als ich dachte.


    Aber wie gesagt, dass ist Jammern auf hohem Niveau...

  • Um es mal an einem praktischen Beispiel fest zu machen:


    Wie würdet Ihr dieses Dach mit SE realisieren und wie würde es alternativ mit einem String-WR aussehen?
    Es passen maximal 37 Module.




    Welche WR
    Wieviele Optimierer


    Das große rote ist ein Dachfenster, das kleine ein Kamin.