Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

  • Seit 2012 muß ich mir jetzt dieses leere Geschwätz hinsichtlich Strafbarkeit von allem möglichen
    Straftatbeständen anhören und lesen.


    Es gibt aber keinen einzigen Fall von Bestrafung, nicht einmal einen Versuch eines BNBs
    der öffentlich bekannt wurde.


    Wir haben mittlerweile über 15.000 PV Guerillas in der Kundschaft und kein einziger hat uns
    etwas disbezüglich gemeldet.


    Auch sonst ist uns nichts bekannt geworden.

  • Zitat von Redirion

    ....wesentlich schwerer dürfte aber § 248c StGB Entziehung elektrischer Energie sein....


    Egal wie man das dreht und wendet, ob man es unter moralischen oder strafrechtlichen Aspekten betrachtet.
    Eins passiert hier auf gar keinen Fall, nämlich Entziehung elektrischer Energie.
    Genau das Gegenteil ist der Fall, es wird eingespeist, und genau zu den Konditionen zu denen die Energie bezogen wird.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.

  • Achsoooo, na dann
    Lassen wir die Zähler rückwärts laufen und bekommen vom EVU(!) des Vertrauens, jedes Jahr 300€ ausbezahlt anstatt etwas einbezahlt zu haben.
    Ok, der Unterschied zwischen EVU und VNB ist bekannt?


    Leute Leute, in diesem Land wundert mich echt nichts mehr ....

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Zitat von Broadcasttechniker

    Eins passiert hier auf gar keinen Fall, nämlich Entziehung elektrischer Energie.


    ne is klar
    du klaust dir bei REWE mal eben eine Gurke und bringst sie im Sommer von deinem Garten wieder zurück. Sehr schön. Und dem noch eins drauf, du legst dann 10 Gurken ins Gemüsefach und bekommst Geld an der Kasse zurück.


    Ich glaube hier sind ganz tiefe Flieger unterwegs


    Elektron
    Warum schaust du bei sowas nur zu?

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Zitat von Broadcasttechniker

    Genau das Gegenteil ist der Fall, es wird eingespeist, und genau zu den Konditionen zu denen die Energie bezogen wird.


    Ach so dann sind die Börsenstrompreise wohl auch konstant oder was? Der eingespeiste Strom ist kein dem entnommenen Strom gleichwertiges Wirtschaftsgut! Zumindest das sollte allen klar sein.
    Wie würdest du es denn finden wenn dir jemand, zu nicht mit dir ausgehandelten Konditionen, etwas andreht, das nicht lagerfähig ist und dir dafür im Anschluss zu einer beliebigen Zeit wieder etwas wegnimmt, wieder ohne mit dir die Konditionen auszuhandeln? Das ist bei rücklaufendem Zähler der Fall.
    Die Tatsache das noch keiner verurteilt wurde hat bestimmt nichts damit zu tun ob hier nicht gegen Gesetze verstoßen wurde sondern das die Beträge um die es geht meist zu gering sind als das sich ein Verfahren lohnen würde.
    Weiterhin bestünde sicher die "Gefahr" das im Verfahren evtl. aufgezeigt wird das der Gesellschaftliche Nutzen dieser Anlagen den Schaden doch überwiegt.

  • Zitat von Broadcasttechniker


    Eins passiert hier auf gar keinen Fall, nämlich Entziehung elektrischer Energie.
    Genau das Gegenteil ist der Fall, es wird eingespeist, und genau zu den Konditionen zu denen die Energie bezogen wird.


    Dann brauchst du nach § 4 StromStG eine Erlaubnis als Stromerzeuger aufzutreten. Du brauchst nur keine Erlaubnis, wenn "vom Betreiber der Anlage als Eigenerzeuger im räumlichen Zusammenhang zu der Anlage zum Selbstverbrauch entnommen wird". Das ist aber nicht der Fall, wenn zum einen Zeitpunkt eingespeist und zum anderen Zeitpunkt entnommen wird. Das Problem ist hier die fehlende Gleichzeitigkeit. Es würde sich entsprechend Niemand beschweren, wenn 4,5kWh auf einer Phase eingespeist werden, während sie von einer anderen Phase bezogen werden. So funktionieren die Eigenverbrauchsanlagen "Zero Feed In". Dann würde der Zähler auch nicht rückwärts drehen.

  • Strafen sind das eine das eine.


    Den ärger mit dem Energieversorger ist das andere.



    Bei mir war alles korrekt angemeldet, Bundesnetzagentur und die Verträglichkeitsprüfung vom Netzbetreiber lag auch vor.


    Danach hat es 381 Tage gedauert bis der Netzbetreiber den Zähler nach mehrmaligem Anfragen meinerseits gewechselt hat.


    Jetzt hatte ich ein Jahr in dem ich laut Zähler keinen Strom verbraucht habe.


    Das gab dann erst einmal Rückzahlungen und nach einem halben Jahr später kamen dann irgendwelche abstrußen Forderungen und aus den fingern gezogenen Zählerstände.
    Nach einigem Hin und her eine Einigung


    Nur Ärger. Ein Halbes Jahr später kamen sie wieder und haben angefangen Nachzahlungen zu fordern.


    Wer sich gerne mit den G4 anlegen will und Zeit Geld und Nerven hat kann sich dann auch vor Gericht mit denen herumschlagen.


    Viel Spaß :juggle::roll:

  • Zitat von Redirion

    ...... Es würde sich entsprechend Niemand beschweren, wenn 4,5kWh auf einer Phase eingespeist werden, während sie von einer anderen Phase bezogen werden. So funktionieren die Eigenverbrauchsanlagen "Zero Feed In". Dann würde der Zähler auch nicht rückwärts drehen.


    Das sit Unsinn. Die Ferrariszähler arbeiten nach ihrem Wirkprinzip saldierend. Es ist daher egal welche Phase bezieht und welche einspeist.

  • @Energgiesparer51


    muss wohl ein Missverständnis sein, denn nichts anderes meinte ich. Wozu schreibe ich denn, dass der Zähler nicht rückwärts drehen würde, wenn gleichzeitig auf einer Phase 4,5kWh eingespeist und auf einer anderen entnommen werden?