Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

  • Vielleicht zeigt sich hier mal jemand, der seinen Zähler rückwärts laufen lässt, mal selbst an. Dann haben wir sozusagen aus 1. Hand Erfahrungswerte und wissen dann auch, welche gesetzesgrundlage zum Wirken kommt :wink:


    Vielleicht jemand der ständig behauptet, dass das völlig legal ist bzw. gegen kein Gesetz verstößt. Auf komm, nur Mut, wir haben dann alle was davon :mrgreen:

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Datenlogger mit weicher 70%-Regel, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012
    Renault ZOE Z.E.40

  • Zitat von zooom

    Ich bin ja kein Jurist, aber so schwarz / weiß wird das vermutlich nicht zu betrachten sein, Kein Gesetz = keine Strafe.
    Immerhin ist so ein Stromzähler ein geeichtes Abrechnungsinstrument, den rückwärts laufen zu lassen, ist m.E. nicht legal.


    und wieder eine "Meinung" ohne Begründung. vermutlich, m.E....


    der Stromzähler ist eine geeichte Meßeinrichtung, den muß man nicht "rückwärts laufen lassen" - der läuft von selbst rückwärts
    warum ? weil er so konstruiert ist.
    Wenn der Verwender (Meßstellenbetreiber) das nicht haben will, dann steht es ihm frei ihn gegen einen auszutauschen der diese Funktionalität nicht aufweist.

  • Zitat von jodl

    eine geballte Ansammlung von Nicht-Wissen.
    bei der Beurteilung ob ein Tatbestand vorliegt geht es nicht um das was einer meint, oder was einer als richtig erachtet, sondern um das was im Gesetz steht.
    wenn ihr jetzt euere "empörten Meinungen" auch noch mit der jeweiligen gesetzlichen Grundlage untermauern könnt, dann kann man weiter diskutieren.
    Wenn nicht, dann ist das alles nur leeres Geblödel.


    Natürlich kann man sich hinstellen und erstmal wieder "Beweise" fordern... Der Umkehrschluss ist ja offenbar, daß jeder von uns hier, der seine PV beim VNB angemeldet hat, die Einhaltung der TAB von einem dafür zertifizierten Elektriker hat abnehmen lassen, seine Investition beim Finanzamt angemeldet hat und nun in der Unternehmerrolle unterwegs ist und die Gewinne durch den Verkauf der Ware Strom versteuert, das alles einfach aus Jux und Dollerei macht.


    Wie gesagt, bei Anlagen bis zu einer gewissen Bagatellgrenze sehe ich keine Probleme, aber frei nach dem Motto "Erst den Finger und dann die ganze Hand" vorzugehen, sorry - irgendwo gehts zu weit. Das geht auch in Richtung Schwarzbau-Mentalität, erst mal Fakten schaffen, hinterher blöd fragen und dann rumheulen, wenn man einen auf den Sack kriegt.

  • Zitat von PV-Express

    Vielleicht zeigt sich hier mal jemand, der seinen Zähler rückwärts laufen lässt, mal selbst an. Dann haben wir sozusagen aus 1. Hand Erfahrungswerte und wissen dann auch, welche gesetzesgrundlage zum Wirken kommt :wink:


    Vielleicht jemand der ständig behauptet, dass das völlig legal ist bzw. gegen kein Gesetz verstößt. Auf komm, nur Mut, wir haben dann alle was davon :mrgreen:


    vielleicht jemand der ständig behauptet daß das strafbar wäre bzw. gegen alle möglichen Gesetze verstösst?
    oder vielleicht findet sich ja einer von den vielen deswegen schon verurteilten Urkundenfälschen, Steuerhinterziehern, usw.

  • Zitat von jodl

    und wieder eine "Meinung" ohne Begründung. vermutlich, m.E....


    der Stromzähler ist eine geeichte Meßeinrichtung, den muß man nicht "rückwärts laufen lassen" - der läuft von selbst rückwärts
    warum ? weil er so konstruiert ist.
    Wenn der Verwender (Meßstellenbetreiber) das nicht haben will, dann steht es ihm frei ihn gegen einen auszutauschen der diese Funktionalität nicht aufweist.


    Die PV Anlage ist in dem Fall eine technische Einrichtung die durch einspeisen von Strom den Zähler zurückdreht!
    Das ganze geschieht vorsätzlich und in voller Kenntnis des Zusammenhanges durch den Betreiber der PV-A. Der Meßstellenbetreiber wird bewusst nicht informiert und es wird aktiv daran gearbeitet eine Entdeckung der Manipulation zu verdecken. U.a. empfiehlt der Verkäufer "nicht mehr wie 50%" sonst fällt das auf.

  • Zitat von jodl

    vielleicht jemand der ständig behauptet daß das strafbar wäre bzw. gegen alle möglichen Gesetze verstösst?


    und du meinst, so jemand, hätte seine Anlage nicht ordnungsgemäß gemeldet?


    Nene, das sollen ruhig die machen, die nicht nur meinen, das alles legal ist, sondern andere damit auch zum Nachmachen animieren :wink:

    Gruß PV-Express


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  • Wäre eigentlich ein Hackerangriff auf die IT der Finanzbehörden strafbar wenn man seine Steuer "optimieren wollte"? Die bräuchten ja auch bloß entsprechende Schutzmaßnahmen treffen.

  • Zitat von jodl

    und wieder eine "Meinung" ohne Begründung. vermutlich, m.E....


    der Stromzähler ist eine geeichte Meßeinrichtung, den muß man nicht "rückwärts laufen lassen" - der läuft von selbst rückwärts
    warum ? weil er so konstruiert ist.
    Wenn der Verwender (Meßstellenbetreiber) das nicht haben will, dann steht es ihm frei ihn gegen einen auszutauschen der diese Funktionalität nicht aufweist.


    Ich fürchte jodl :, da biste schlicht auf dem Holzweg.
    Wie und unter welchen Voraussetzungen Strom ins Netz eingespeist werden kann und darf, ist ziemlich klar (über)reguliert. Durch nicht angemeldete Stromeinspeisung einen Ferrariszähler rückwärts laufen zu lassen, ist mit Sicherheit nicht erlaubt. Und daß der Meßstellenbetreiber den Zähler austauschen kann, setzt voraus, daß er Kenntnis darüber hätte, was da an seinem Zähler passiert. Ich denke schon (als Laie), daß das diverse Straftatbestände abdeckt, Urkundenfälschung, Betrug etc. Steuerlich weiß ich nicht, aber wahrscheinlich auch.

    Gruß Thomas


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  • Also bezüglich der Steuern für Strom gibt es das StromStGt. Es handelt sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit: §14 - bis zu 5000€ Strafe.


    wesentlich schwerer dürfte aber § 248c StGB Entziehung elektrischer Energie sein. Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.


    Man müsste mal Urteile raussuchen. § 248c bezieht sich halt auf Zählermanipulation wie umgehen, beschädigen oder eben Rückwärts laufen lassen. Die entgangenen Steuern sind dann ja automatisch dabei.


    Ich bin aber kein Jurist(ich hab die Gesetze dazu eben gegoogelt).


    Eine unangemeldete 4,5kWp Anlage, mit rückwärtsdrehendem Zähler, würde mich nachts nicht ruhig schlafen lassen.

  • Warum zahlt man bei einer 4,5 kWp-Anlage freiwillig die Umsatzsteuer, anstatt die anzumelden, Einspeisevergütung zu bekommen und die Umsatzsteuer vom Finanzamt erstattet zu bekommen :?: