Großanlage für Volleinspeiser oder Gemeinschaft

  • Hallo Freunde!
    Eine 2. Anlage steht zur Entscheidung.
    Ansich hätte ich gedacht, Volleinspeiseanlagen sind tot, nur erzählen mir die Anbieter meiner priv. Anlage dass es nicht so ist, auch mit guten Argumenten.


    Nun, durch meine Vermietung habe ich den Vorteil des Vorsteuerabzugsm (die kläre ich heute beim Steuerberater), damit soll sich das auch bereits rechnen können. Dann, je größer auch umso schneller.


    OK, mal ruhig an die Sache rangehen.
    Es gibt eine große Hallenfläche die nach Süden ausgerichtet ist (geschätzt ca.80kWp, genau gemessen muss erst werden).
    Eine alte Leitung von einem Handymasten ist vorhanden und darf mit 63A belastet werden.
    Installation ist sehr einfach, hier stünde nichts im Weg.


    Nun wurden auch Gespräche geführt, die eine gemeinschaftliche Investition, Gemeinschaftsanlage usw. umfassen. Dazu werden wir aber nicht diskutieren müssen, außer nur ob es möglich ist wegen Förderungen und Tarifen.


    Hierzu bekomme ich auch Angebote, ev. Realisierung 2019 (im TV waren gerade ein Beitrag, dass sich was positives Ändern muss in Ö bei PV, E-Auto usw....), dazu wird abgewartet ob sich was bewegt.


    Frage an euch Geschäftstreibenden, rechnet sich so eine Anlage? Wie wurde diese bei euch realisiert? Interessant sind die Anlage, die nicht auf Überschuss u Eigenverbrauch ausgelegt wurden.


    LG

  • Hallo!


    Also bei 63A dürfen ca. 40 kW Leistung ins Netz gedrückt werden, also kann man mal mit 50 kWp planen.
    Bei guten Bedingungen geht das unter 1000 €/kWp netto.
    Bislang hatten wir eine Investitionsförderung von 275 €/kWp und einen Einspeisetarif von 7,xx cent/kWh.
    Du hast dein Geld nach ca. 10 Jahren zurück.



    LG Vollmilch

  • Hallo nach Oberösterreich,


    je mehr Eigenverbrauch desto rascher rechnet sich die Anlage.


    Bei reinen Einspeiseanlagen rechnen sich diese auch besser, wenn diese möglichst groß sind. Deine Voraussetzungen klingen aber schon einmal recht gut.


    Seit ich meine erste Anlage 2016 bei meinem Bürostandort in Betrieb genommen habe wundere ich mich nur, wieso nicht alle Firmen (wenn möglich) eine PV-Anlage am Dach haben. So wenig kann gar nicht gefördert werden, dass sich das nicht ausgeht.

    Ich stehe derzeit bei 4 Anlagen und habe für 2019 2 weitere in Planung.


    lg

    4 x Symo Hybrid 5.0-3-S

    1 x 6,720 kwp mit 21 x LG320N1K-A5 NeON 2 Black Cello

    1 x 6,600 kwp mit 24 x CanadianSolar CS6K- 275

    1 x 5,775 kwp mit 21 x CanadianSolar CS6K - 275

    1 x 6,240 kwp mit 24 x REC PE 260

    4 x Solar Battery 12.0

  • geht, wenn du ausgefuchst bist auf ca. 600€/kWp runter!

    stichworte: skaleneffekte, etwas eigenleistung, grosshandelspreise fuer module

  • Unter 1000 €/kWp ist kein Problem... jedoch Investitionsförderung und Einspeisetarif (ÖMAG) gibt es eine Reihung nach Eigenverbrauch, d.h. die realistische Aussicht auf eine Förderung hat man erst ab 30% Eigenverbrauch aufwärts, daher wirds für so eine geplante Anlage keine Förderung geben.


    lg

  • verkaufst du bei deinen vermietungen auch heizung und warmwasser mit?

    dann koenntest ja die 30+X% an eigenverbrauchsquote durchaus erreichen.

    schon in diese richtung ueberlegungen gemacht?