Speicherplanung

  • Hallo,


    ich hätte gerne von euch eine Idee, wie ihr in meinem Fall einen Speicher realisieren würdet.
    Insgesamt betreibe ich auf meinem Grundstück drei PV-Anlagen.


    die erste BJ 2010 ist auf einem Schoppen S/O 20m vom Haus entfernt (9,2 kW/p), WR Danfoss TLX10
    die zweite BJ 2012 auf dem Ost/Westdach (10,5 kW/p) WR Danfoss TLX 10
    die dritte (BJ 2016) auf dem Ost/Westdach (9,1 kW/p) SMA TL6000



    BJ 2016 ist eine Eigenverbauchsanlage (Haus und Wärmepumpe; Bedarf 11000kW/h), die anderen beide sind Volleinspeiser. Dementsprechend 3 Zähler.
    BJ 2012 hat damals schon einen 10er WR bekommen, weil langfristig klar war, dass die beiden Anlagen zusammengefasst werden sollten.
    Die Bj 2010 soll bis 2030 als Volleinspeiser weiterlaufen, danach natürlich gerne EV.


    Was für ein Speichersystem würdet ihr empfehlen, wenn:
    - mittelfristig die beiden Anlagen auf dem Hausdach eine werden soll, die eventuell den TLX10 als WR nutzt
    - langfristig die Anlage auf dem Schoppen das System ergänzen soll
    - das System automatisch notstromfähig sein soll
    - Solarlog erhalten bleiben soll


    Für eure Ideen bin ich schon einmal dankbar. Bitte keine Diskussion über Rentabilität o.ä. ;)

    29,9 ET P660230 + Powador 30000 (Park) (2010)
    9,2 ET P660230 + Danfoss TLX 10 (2010)
    30,98 Yingli 240P-29b + SMA TL 15000 (2011)
    10,56 Yingli 240-29b + Danfoss TLX 10 (2012)
    9,12 Yingli 240P-29B + SMA 6000TL + SL 1200 + Stiebel WPL (Ost/West, 2016)

  • Da bleibt eigentlich nur ein AC gekoppelter Speicher, wie SMA Sunny Island. Damit bist du von deinen PV's unabhängig und kannst da machen, was du willst.


    Falk

    8,1 kWp Süd-West mit großer Gaube
    30 x Trinasmart 270Wp, SMA STP 8000TL-20
    Sunny Island 4.4, Sony Fortelion 9,6 kWh

  • Also keine wirtschaftlichkeit, ok


    Also AKUTELL kannst du nur den strom der EV anlage speichern, da die anderen auf Volleinspeisung laufen.
    Wenn du aber in Zukunft (was allerdings mehr als 12 jahre un der Zukunft liegt) alle anlagen speichern möchtest, dann bleibt wirklich nur ein AC System, zumindest nach aktuellem stand.


    Wenn wir aber davon ausgehen, dass sich die Systeme und die akkus in den nächsten Jahren schnell weiterentwickeln, macht es vielleicht sinn sich nur um die EV anlage zu kümmern, und die Volleinspeisuner aussen vor zu lassen. Dann könnte man mit einem hybrid wr auch Notstrom und dergleichen realisieren.
    Um 2030 rum wirst du das sowieso langsam alles erneuern müssen :ironie::mrgreen:

  • Prüf doch als erstes mal wie hoch der Speicherbedarf ist, wie viel Energie wird denn von Anfang März bis Ende Oktober im Durchschnitt in der dunklen Tageshälfte verbraucht?
    Ohne die Zahlen sind weitere Überlegungen vorerst sinnlos.
    Wenn der Speicher erst in ein paar Jahren kommen sollte dann brauchst du bis dahin evtl. schon einen neuen Wechselrichter und könntest ein DC System einbauen und gleich 2 Anlagen Anschließen.

  • Im Winter verbrauchen wir durchschn. 25,6 kWh pro Tag.
    Ca 13 davon liegen in der "dunklen Tageshälfte"


    ...und die Idee die beiden Anlagen zeitnah zu vereinen und den Danfoss dafür weiternutzen?

    29,9 ET P660230 + Powador 30000 (Park) (2010)
    9,2 ET P660230 + Danfoss TLX 10 (2010)
    30,98 Yingli 240P-29b + SMA TL 15000 (2011)
    10,56 Yingli 240-29b + Danfoss TLX 10 (2012)
    9,12 Yingli 240P-29B + SMA 6000TL + SL 1200 + Stiebel WPL (Ost/West, 2016)