KIA Niro EV

  • Hyundai&Kia haben tolle e-Autos. Fahre selbst einen Ioniq Electric. Leider wollen beide nicht wirklich "E" verkaufen. Schau dir mal die die Lieferzeiten und die (geplanten) Produktionszahlen an. Der Frust darüber sitzt bei vielen potentiellen Käufern tief. Ich verweise mal auf das Going Electric Forum.
    Ach so, der Kia Niro EV ist in Deutschland im Gegensatz zu Österreich noch nicht (vor)-bestellbar. Leider gibt es für den Wagen wieder nur 1-phasige AC-Ladung, vorerst keine App und auch keine AHK.

  • Ich vermute daß sei aus welchem grund auch immer nicht dürfen.


    Denn dies wäre die Gelegenheit sich in D/Europa so richtig Marktanteile zu sichern. Ich bin sicher, wenn die Hyundai und der Kia eher verfügbar wären dann würde es auf dem Deutschen Markt wesentlich mehr E-Autos geben.


    Die AHK beim E-Auto ist mit zwei Nachteilen verbunden und der eine ist sehr gravierend.


    Der erste ist der Mehrverbrauch was ja noch akzeptabel wäre.


    Das größere Problem ist, daß durch einen gebremsten Anhänger die Rekuperation komplett weg fällt, darum wollen die Autobauer keine AHK an e-Autos bauen weil dann die Reichweite brutal schrumpft.


    YT Video von "Electric Dave"der hat an seinen Ionic eine AHK gebaut und mit einem gebremsten Wohnwagen getestet. Mit ungebremsten Anhängern ist es kein Problem.


    Darum sollte es für e-Autos Anhänger mit variabler Auflaufbremse geben, daß z.B. erst über 600 kg Schub die Auflaufbremse einsetzt. Aber das wird wohl ein Traum bleiben.


    Django

    Luschenpraktikant L 2
    1000er Jäger
    JK 8 , D 1


  • Man ist an der Sache mit den Anhängern dran, ich verweise mal auf die Firma Dethleffs mit dem eCoco, noch eine Studie. Aber im Prinzip funktioniert diese, angetriebene Achse mit 2*40kw Leistung und im Unterbau 2*40kwh Akku.
    Das zugmaul ist mit einem Sensor ausgestattet der dafür sorgt das der Wagen nur mit einer bestimmten Last am Fahrzeug lastet.
    Diese Last wird über die Steuerung im Wagen eingestellt.
    D.h. Der Anhänger ist eigen angetrieben und rekuperiert selber, genau wie der Zugwagen.
    Damit sich das ganze auch lohnt kann man Wohnwagen zuhause als autark stromspeicher an die heimische Photovoltaikanlage abklemmen.
    Aufladen lässt sich das ganze genau wie der Pkw an den üblichen Ladestationen.

  • Zitat von django65

    Das größere Problem ist, daß durch einen gebremsten Anhänger die Rekuperation komplett weg fällt


    Servus, wie kommst Du denn darauf??
    Eine Auflaufbremse kann immer nur Bremswirkungs am Anhänger bewirken , das Zug- oder Bremsfahrzeug
    muss immer noch etwas zusätzliche Bremswirkung für die Auflaufbremse/ den Anhänger mit aufbringen.
    D.h die Rekuperation könnte also sogar noch etwas höher ausfallen!
    (Einzige Ausnahme wäre dass die Bremsen vom Anhänger so schwergängig sind dass sie sich
    nicht sofort lösen wenn das Bremsfahrzeug nicht mehr aktiv bremst)


    Unabhängig davon ist ein wirklich deutlicher Reichweitenvorteil durch Rekuperation nur bei entsprechender kurzsichtiger Fahrweise oder stark hügeligem Gelände möglich, das wird leider oft überschätzt.
    Auch bei kleinem und/oder fast vollgeladenem Akku ist die rekuperierbare Energiemenge entsprechend klein.
    Deswegen macht es einen gewissen Sinn den Akku nur auf 80% SOC zu laden wenn man nicht die volle Reichweite
    braucht. Die Lebensdauer des Akkus dankt es einem zusätzlich.


    lg,
    e-zepp

  • Zitat von GAST

    Man ist an der Sache mit den Anhängern dran, ich verweise mal auf die Firma Dethleffs mit dem eCoco, noch eine Studie. Aber im Prinzip funktioniert diese, angetriebene Achse mit 2*40kw Leistung und im Unterbau 2*40kwh Akku.
    Das zugmaul ist mit einem Sensor ausgestattet der dafür sorgt das der Wagen nur mit einer bestimmten Last am Fahrzeug lastet.
    Diese Last wird über die Steuerung im Wagen eingestellt.
    D.h. Der Anhänger ist eigen angetrieben und rekuperiert selber, genau wie der Zugwagen.


    Das Problem ist die bisher verwendete Kugelkopfkupplung am PKW.


    Der Anhänger darf nicht angetrieben sein. Es gibt von früher ausnahmen in der Landwirtschaft wo es angetriebene Anhänger gab die aber eigentlich nicht im Öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden dürfen. Man konnte nämlich mit einem zapfwellengetriebenen Anhänger Geschwindigkeiten erreichen für die das Zugfahrzeug nicht ausgelegt war..


    Mit der heute möglichen Sensorik hat man viel mehr Möglichkeiten aber dann müssen Gesetzt geändert werden.


    Bei einem Anhänger zum Materialtransport will ich nicht auch noch Accus herumschleppen die meine Zuladung einschränken.
    Radnabenmotoren die den Strom in den Fahrzeugaccu einspeisen wären eventuell eine Möglichkeit.



    Django

    Luschenpraktikant L 2
    1000er Jäger
    JK 8 , D 1