• Hallo zusammen,
    ich spiele mit dem Gedanken eine Solar-Anlage auf mein Dach zu setzen. An meinem Benutzernamen sieht man aber wie viel Ahnung ich davon hab :D
    Erst mal die Gegebenheiten:
    4-Personenhaushalt
    Standort: Freiburg
    Dachausrichtung: SW (30°)
    Größe: 10,3 x 5,90 (und nochmal so viel NO)
    Stromverbrauch: 3000kWh + 3500kWh (LWWP)


    Da ich noch ganz am Anfang meiner Überlegungen bin erst mal was Grundsätzliches: Ist es sinnvoll komplett auf PV zu setzen oder kann sich auch die Kombination mit Solarthermie lohnen? (Ich weiß, ich bin im Photovoltaik-Forum, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem eine objektive Meinung :D)


    Thema Schatten: Im Sommer ist alles schattenfrei. Jetzt Ende September (16:30 Uhr) ist schon ca. 1/3 des Daches vom Nachbarhaus verschattet. Wie kann man die Einbußen abschätzen? Das wird ja jetzt Richtung Winter immer schlimmer...
    Benötige ich wg. der Verschattung besondere Hardware?


    Wenn ich davon ausgehe, dass ich rein auf PV setzte würde ich ca. 30 Module aufs Dach kriegen (Ich geh davon aus, dass das Nord-Dach nix bringt, oder?) Was wäre bei dieser Konstellation ein angemessener Preis für die komplette Anlage inkl. Montage?


    Wie geht man in der Regel mit der Satellitenschüssel um? Module drumrum setzen und ein Modulplatz verlieren??


    Ihr merkt, ich bin blutiger Anfänger auf dem Gebiet. Umso mehr freue ich mich auf hilfreiche Antworten :)

  • Hallo PV-Pfeife,


    herzlich willkommen im Forum.


    Von der Dachgröße und Ausrichtung sieht es eigentlich ganz gut aus, SW Seite voll belegen und knapp unter der 10 kwp-Grenze bleiben.


    Lass dir ein paar Angebote machen und stell sie hier zur Bewertung ein.


    Die jetzt schon beginnende Verschattung ist natürlich nicht so toll aber auch lösbar. :)


    Ach ja, Satellitenschüssel würde ich versetzen!

  • Richtig, SAT-Antenne vom Dach runter (gibt sowieso meist keinen Grund, diese auf das Dach zu bauen), und wie ist die Dachneigung? Wenn die nicht so groß ist, auch noch das andere Dach vollbauen!
    Gruß

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Da passen 3 Module hochkant übereinander und 9-10 nebeneinander. Bei 30 Modulen kannst du zwei 15er Strings machen. Mit 325W-Modulen kommst du auf 9,75 kWp.
    Die Strings würde ich so legen, dass der Schatten gleichmäßig über beide Strings wandert. Dann bleiben in beiden Strings länger genug sonnige Module übrig, um die Mindestspannung zu bringen. Machst du einen "guten" und einen "schlechten" (Schatten-)String, dann wird der Schattenstring früher komplett ausfallen, auch wenn noch sonnige Module drin sind.


    Aufgabe gelöst, würde ich sagen.

  • Wie groß ist deine Dachneigung?

    Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • 38° ist schon ziemlich steil, aber gebe mal deine Daten für das NO Dach in PVGIS ein und ermittle den Ertrag je kWp.
    Bei > 700kWh/kwp lohnt sich auch das NO zu belegen. Bei Belegung mit preiswerten poly-Modulen mit um die 280W kann es sich sogar noch bei >600kWh/kWp lohnen.
    Solarthermie lohnt sich gegenüber PV nicht mehr. Warmwasser mit eine BWWP zuzubereiten ist mit PV-Strom sehr günstig. Die 500W stehen im Sommer fast immer zur Verfügung und entspannt die 70% Begrenzung beträchtlich.

    Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

    Einmal editiert, zuletzt von eba ()

  • Solarthermie: Im Sommer zu viel Wärme, die du nicht brauchst und im Winter zu wenig.
    Grundsätzlich ist das bei PV zwar jahreszeitlich ähnlich, aber Strom ist eben universell einsetzbar und die Überschüsse kannst du gegen Vergütung einspeisen. Das geht mit warmem Wasser nicht.
    Stattdessen eine Wärmepumpe funktioniert immer, sommers wie winters (wenn auch nicht immer mit Solarstrom) und du brauchst keine zwei Wärmeerzeuger (Solarthermie + x).

  • Die LWWP wird ja auch WW machen.
    Also Thermie streichen und Ziel 10KWp auf dem Dach erreichen.


    Ist die WP SG-Ready, dann über eine SMA Lösung mit SunnyHomeManager2.0 nachdenken.
    Etwas günstiger geht es mit Fronius WR und zusätzlichem S0-Zähler für 70-weich.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von seppelpeter

    Die LWWP wird ja auch WW machen.
    Also Thermie streichen und Ziel 10KWp auf dem Dach erreichen.


    Ist die WP SG-Ready, dann über eine SMA Lösung mit SunnyHomeManager2.0 nachdenken.
    Etwas günstiger geht es mit Fronius WR und zusätzlichem S0-Zähler für 70-weich.


    SG-Ready steht auf der WP drauf. Ich muss allerdings gestehen, ich habe keine Ahnung was das bedeutet...
    Was hab ich dadurch für einen Vorteil und was macht der Sunny Home Manager?
    Sorry für die blöden Fragen...


    Müsste ich für das ganze die Wärmepumpe über den Hausstromzähler laufen lassen? Bisher habe ich einen separaten Zähler mit vergünstigtem Wärmestrom...