Elektroauto nur bei PV-Produktion laden

  • Ich überlege, ein E-Auto zu kaufen. Dieses wäre als zweites Fahrzeug
    hauptsächlich frühs und abends in Gebrauch und könnte gut tagsüber
    daheim an der PV-Anlage 9,88 kWp (230 u. 400V in Garage) aufgeladen werden.


    Innteressant wäre es natürlich, daß nur geladen wird, wenn die Anlage
    zumindest eine gewisse Energie produziert.
    Es ist zwar meist jemand daheim, aber immer nach der Sonne sehen
    und den Ladevorgeng ein- und ausschalten, ist nicht sehr komfortabel.
    Gibt es hierfür eine Möglichkeit, dies automatisch zu steuern ?

  • mW gibt es bei gängigen Ladereglern und PV-Anlagen eine gemeinsame Schnittstelle.


    Im SunnyPortal geht das wohl auch per Überschussladung


    Mit ein wenig Bastelei kann man ggf. den Schaltimpuls am WR abgreifen und mit einer Startfunktion am Lader vom E-Auto verknüpfen.


    Bin mit dem Thema derzeit selbst am liebäugeln. habe aber noch 1 Jahr + Zeit

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Zitat von krebs8

    Habe einen Fronius-WR, keinen SMA.


    Schau mal in goingelectric forum, da gibt es preiswerte und voll flexible Lösungen mit Steuerung unter €500 mit Ladekabel.


    https://www.goingelectric.de/f…ng-t34341.html?hilit=EVSE

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Edit: da war Einer schneller ... :lol:


    Zitat von krebs8

    Gibt es hierfür eine Möglichkeit, dies automatisch zu steuern ?


    Natürlich gibt es dafür Möglichkeiten - bist ja nicht der Einzige mit diesem "Problem".
    Aktuell ist gerade das Projekt "OpenWB" recht weit gediehen, welches um Gegensatz zu kommerziellen Angeboten eben nicht herstellerabhängig arbeitet, sondern eine breite Unterstützung bietet /bieten soll.


    Voraussetzung ist halt, dass Du PV-Produktion und möglichst den laufenden Eigenverbrauch erfasst - das Auto bekommt dann den Rest. Natürlich kann man auch "Sofortladen" einstellen und einige Schmeckerchen mehr.


    Strang bei "GoingElectric":
    https://www.goingelectric.de/f…llbox-loesung-t31288.html


    Fast fertige "Bausätze" gibt es hier:
    https://openwb.de/shop/?product_cat=bausaetze


    Hinweis - ich profitiere nicht von dem Projekt, werde es aber nutzen - bereits im Aufbau.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,44kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Meister-Lusche L:44 (D:2)
    Kaiserlicher Jäger-König:79(D:12,T:3,Q:1)

  • Wenn ich überlege, welches Geld und Mühen ich in meine E3DC Steuerung für Überschuss und Wallbox gesteckt habe! :D


    Interessant ist, dass man über einen Raspi alles selbst steuern kann, incl. Lastmanagement für mehrere Wallboxen.


    Da nun meine Frau auch einen Hybriden fährt, überlege ich mir auch, eine obenWB zuzulegen, so dass zwei Fahrzeuge unter voller Kontrolle parallel geladen werden können.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Zitat von eba

    Wenn ich überlege, welches Geld und Mühen ich in meine E3DC Steuerung für Überschuss und Wallbox gesteckt habe! :D

    Kann man die Kosten eines solchen Systems (wohl 500-1000 Euro) von den Investitionen in einen Hausakku für dessen bessere "Schönrechnerei" abziehen? :lol:
    Ich passe so eben nicht die Ladekurve des Fahrzeugs anhand der Sonneneinstrahlung an, sondern der Akku bügelt das glatt.
    :mrgreen:


    Anonsten bitte aufpassen, es gibt einen frz. E-Fahrzeugtyp, der bei sowas sehr gerne herumzickt.


    Generell:
    1,4kW (= 6A bei 230V) muß der PV-Überschuß mindestens betragen, damit die meisten E-Fahrzeuge von sich aus überhaupt mit dem einphasigen Laden anfangen.
    Bei dreiphasigen Laden entsprechend das 3fache, was aber je nach Tageszeit bei einer 9,88kWp-Anlage schon schwierig werden kann.

  • Das ist ja das schöne von meinem E3DC Speicher, er bügelt das ganze glatt, aber meine Steuerung sorgt dafür, das dennoch der Speicher sich über den Tag füllt und nur der Überschuss im Auto landet. Es sei ich brauche mein Auto schon schneller vollgeladen, dann wird auch schon mal aus dem Speicher dazugeladen (und Netz wenn es sein muss :twisted: )
    Bei 28kWp geht das schon ganz gut (im Sommerhalbjahr).

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Puh. GoingElectric, openWB, Raspberry Pi, E3DC.
    Alles noch böhmische Dörfer für mich. Muß ich mal lesen.
    Allerdings sind 500-1000 € durch die Maßnahme auch erst mal zu erwirtschaften.


    Danke für die Tipps !

  • Zitat von krebs8

    Puh. GoingElectric, openWB, Raspberry Pi, E3DC.
    Alles noch böhmische Dörfer für mich. Muß ich mal lesen.
    Allerdings sind 500-1000 € durch die Maßnahme auch erst mal zu erwirtschaften.


    Danke für die Tipps !


    Für ein eAuto brauchst du ohnehin auf Dauer eine Wallbox mit Typ2.
    Entweder du kaufst mehr oder weniger teuer eine mehr oder weniger dumme von der Stange


    oder baust dir eine preiswerte intelligente, VDE und TAB konforme Wallbox selbst zusammen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.