12,62 kWp in Österreich

  • Ich möchte euch hier meine zwei Anlagen mit in Summe 12,62 kWp vorstellen. Anlagenstandort ist Österreich, im (hoffentlich auch in Zukunft) sonnigen Südburgenland. :lol:
    Leider ist die Anlage noch nicht in Betrieb, der Netzbetreiber muss noch zur Inbetriebnahme kommen (wieso er das muss, versteh ich zwar nicht ganz, aber gut), das Prüfprotokoll hat der Elektriker mit einer kleinen Verzögerung bereits erstellt (ursprünglich fehlte der Überspannungsschutz vorm Wechselrichter, ich wusste nicht, dass man den benötigt). Die Anlage wurde sonst komplett selbst von mir geplant (mit Hilfe der Meinungen hier im Forum :wink: ) und aufgebaut.


    Die ursprünglich vorhandenen 1,62 kWp wurden vor der Dachsanierung abgebaut und sind nun eben wieder am Dach, zusätzlich dazu neue 11 kWp (deswegen zwei Anlagen).


    Technische Daten
    1,62 kWp Anlage
    Ursprüngliches Inbetriebnahmedatum: 2011
    Module: 9 x Trina TSM-DC 01 180 W
    Wechselrichter: SMA Sunny Boy 4000 TL (gebraucht gekauft)
    Einspeisetarif: Marktpreis


    11 kWp Anlage
    Module: 40 x Heckert NeMo 2.0 60P 275 W
    Wechselrichter: Fronius Symo 10.0-3-M
    Einspeisetarif: 7,91 ct/kWh + 30% Investitionszuschuss (max. 250 €/kWp)


    Ausrichtung
    4,95 kWp bei -30° mit ~45° DN
    7,67 kWp bei 60° mit ~25° DN


    Nächste Schritte:

    • Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber
    • Schicken der Unterlagen an die OeMAG zur Auszahlung des Investitionszuschusses


    Jetzt hoffe ich natürlich, dass die OeMAG da keine Probleme damit macht, dass die Anlage selbst errichtet wurde und "nur" von einem Elektrofachbetrieb überprüft wurde und den Investitionszuschuss auszahlt.


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    Ich freu mich schon, wenn die Anlage dann endlich in Betrieb geht. :D
    Falls ihr irgendwelche Fragen oder sonstige Anregungen habt, freu ich mich natürlich auf einen Austausch. :)

  • sind die komponenten neu und mit rechnung?
    hast du eine offizielle rechnung von deiner elektrofachkraft?
    lass dir einen teil von deiner dachsanierung als "montageleistung pv" oder so aehnlich schreiben.
    rechnung vom netzbetreiber fuer die freischaltung, etc.
    da kommt schon genug fuer die oemag zusammen...


    wie erfolgt die abrechnungstrennung von der altanlage fuer den einspeisetarif?

  • Komponenten sind neu und mit Rechnung, auch mein Elektriker schreibt mir eine Rechnung, allerdings eben nur von der Überprüfung. Dachsanierung wurde bereits alles abgeschlossen.
    Ich versteh ja nicht, was die OeMAG da genau alles braucht, denn etwas Offizielles dazu hab ich noch nicht gefunden. Lediglich, dass EigenLEISTUNGEN nicht gefördert werden, in dem Fall kann ich meiner Meinung nach also nicht meine Arbeitsstunden fördern. Aber sonst ist ja alles offiziell mit Abnahme des Elektrikers, also mal schauen.


    Es kommt ein Mischtarif zur Anwendung. Genaueres haben mir die von der OeMAG da auch nicht sagen können. Sollte aber so funktionieren, dass 13% der eingespeisten Energiemenge der Altanlage zugerechnet werden (das sind eben 1,62 / 12,62) und der Rest der Neuanlage (wobei dann hier noch auf Grund des Eigenversorgungsanteils ggf etwas abgezogen wird und zum Marktpreis vergütet wird).

  • naja, ist wie vieles in oe verhandlungssache...


    an sich ist es ja egal, wie hoch der eigenleistungsanteil beim aufbau der anlage ist, hauptsache offizielle freischaltung vom netzbetreiber, ueberpruefung durch einen zertifizierten elektriker und neue komponenten!
    falls du "zu" gut eingekauft hast, dann kannst du halt per 30% klausel unter die maximalfoerderung fallen...
    unter 833€/kWp waeren halt unguenstig...

    Einmal editiert, zuletzt von flosky ()

  • Glückwunsch zur Anlage!


    Wie genau läuft die Abrechnung mit der oemag dann eigentlich ab? Wird da die alte Anlage anteilsmäßig rausgezählt?



    PS: Heute Nacht soll es im Burgenland ja Windböen mit bis zu 130 km/h geben, hoffentlich hast alles gut montiert. :mrgreen:

  • Zitat von CaptainPicard

    Glückwunsch zur Anlage!


    das wünsche ich auch

    Zitat von CaptainPicard

    Heute Nacht soll es im Burgenland ja Windböen mit bis zu 130 km/h geben, hoffentlich hast alles gut montiert.


    bei uns ist gerade Weltuntergangsstimmung. Hab noch eine kleine Leiter vom Dach geholt, damit es die neuen Module nicht zerkloppt. Spannend, das auch bei Bewölkung was produziert wird.

  • Schliesse mich den Gratulationen an. :D


    michi93 : holst Du dir eigentlich die Ust zurück?


    Unterm Strich wäre am Ende noch die absolute Preisuntergrenze interssant was in AT unter Ausnutzung aller Förderungen und Erstattungen mit Eigenleistung möglich wäre, wenn du soweit bist darfst du ruhig die EUR/kWp hier posten. :wink:

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • nach oemag-foerderung kam ich bei einer knapp 15kWp-anlage mit sehr viel eigenleistung (geruest selbst aufgebaut, dachhaken selbst gesetzt, mithilfe bei modulmontage und kabelziehen, etc.) auf etwas ueber 600€/kWp netto.
    nach oemag investitionsfoerderung wohlgemerkt!


    das coole ist naemlich, die 250€/kWp oemag-investitionsfoerderung sind nicht steuerbar, sprich man bekommt sie auch bei nettoabrechung 1:1 auf die hand, daher der extrem niedrige erzielbare wert!

  • Danke euch für die Glückwünsche. :D


    Zitat von flosky

    an sich ist es ja egal, wie hoch der eigenleistungsanteil beim aufbau der anlage ist, hauptsache offizielle freischaltung vom netzbetreiber, ueberpruefung durch einen zertifizierten elektriker und neue komponenten!


    Bin ich eigentlich auch der Meinung, aber ich werd ja dann sehen, wie es weiter abläuft.


    Zitat von flosky

    falls du "zu" gut eingekauft hast, dann kannst du halt per 30% klausel unter die maximalfoerderung fallen...
    unter 833€/kWp waeren halt unguenstig...


    Ich denke, dass ich auf knapp unter 1000 €/kWp kommen werde, inkl USt. Denn die werde ich mir leider nicht zurückholen (können). Ich geb neben meinem Studium und Leistungssport eben auch als Kleinunternehmer Nachhilfe, wenn ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichte, muss ich da 20% meiner Einnahmen als USt abführen (schließlich kann ich nicht einfach meine Preise so erhöhen :lol: ). Ich denke also, dass ich insgesamt so besser aussteige, nur wer weiß, was in ein paar Jahren ist. Vielleicht schaut die Lage dann anders aus und ich wäre besser ausgestiegen mit Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung.
    Damit würde ich also auf jeden Fall die 250 €/kWp Maximalförderung bekommen. Ich würd es aber auch nicht als ungünstig ansehen, darunter zu kommen, denn wenn ich weniger zahl, ist es doch nur besser. ;)
    Wie viel die Anlage dann genau kosten wird, werd ich dann hier reinstellen, wenn alles fertig ist, denn dann brauch ich sowieso alles auch fürs Finanzamt.




    Zitat von CaptainPicard

    Wie genau läuft die Abrechnung mit der oemag dann eigentlich ab? Wird da die alte Anlage anteilsmäßig rausgezählt?


    Genau Infos zur Abrechnung habe ich noch nicht, aber es wird eben wohl darauf hinauslaufen, dass 13% der erzeugten Energiemenge der alten Anlage zugerechnet wird (die 13% sind eben der Anteil Nennleistung der Altanlage zur Gesamtanlage).

  • Zitat von Ruparnovic


    Damit würde ich also auf jeden Fall die 250 €/kWp Maximalförderung bekommen. Ich würd es aber auch nicht als ungünstig ansehen, darunter zu kommen, denn wenn ich weniger zahl, ist es doch nur besser. ;)


    dann muss man halt noch ein paar rechnungen "erzeugen" (lassen) und volle foerderung mitnehmen! ;)


    wegen finanzamt bist eh jetzt auch schon grenzwertig unterwegs, du musst dir gute argumente ueberlegen, warum du sooo viel erzeugung fuer den eigenverbrauch brauchst. es sei denn, du hast >10MWh/a bezug...