Masterarbeit 2MWp Anlage, Kapitalwertmethode

  • Hallo ihr lieben Finazprofis,


    ich schreibe aktuelle meine Masterarbeit und muss dort zwei Energiekonzepte für ein Unternehmen ausarbeiten.
    Im ersten Konzept habe ich eine 2000 kWp Freiflächenanlage ausgelegt.


    Für die Investitionskosten habe ich 700€/kWp angenommen. 1.400.000 € Kostet dann die Anlage.
    Instandhaltungskosten habe ich mit 1,5% vom Investitionsbetrag angenommen,
    dann noch 1% für Betriebskosten
    und 1,5% Rücklagen für neue Wechselrichter.


    Sind diese Prozentsätze so realistisch und kommen da noch andere Aufwendungen hinzu?
    Was für Prozentsatz kann man bei so großen Anlagen für Versicherung ansetzen?


    Diese Anlage hat einen Ertrag von 2372,3 MWh im Jahr. Davon werden von dem 2071 MWh selbst genutzt, der Rest muss an der Börse verkauft werden.


    Nun bin ich gerade dabei die Wirtschaftlichkeit zu berechnen. Ich versuche mich gerade an der Kapitalwertmethode. Ich weiß aber nicht wie ich den Ertrag errechen. Rechne ich die selbst genutzten 2071MWh mal den aktuellen Strombezugspreis? Dieser liegt bei 13,44 Cent/MWh. Oder ist der Ertrag die Differenz zwischen Aktuellen Strombezugspreis und den Stromgestehungskosten.


    Müssen in die Berechnung noch Ausgaben für Steuern rein?
    Welcher Zinssatz ist bei einer Fremdfinanzierung Zeitgemäß?
    Der Kalkulatorischezins von 4 % , ist dieser praxistauglich?
    In den Bücher stehen immer nur die Formel, realistische Werte zu finden ist nicht einfach.


    Viele Fragen :D
    schon mal herzlichen Dank
    Student88

    Zuerst sind da nur Begriff
    Kleine Brocken die Bedeutung tragen