"Speicherhasser vs. Speicherfanatiker"

  • So oder so ähnlich täglich auch hier im Forum zu lesen:


    https://twitter.com/Pandamoani…/1040267765695832064?s=19


    Leider driften manche Diskussionen nur allzu schnell in Anfeindungen und andere hässliche Worte ab, wenn wieder mal jemand rot sieht und über den eigenen Standpunkt hinaus keine anderen Ansichten mehr zulassen möchte. Dabei gibt es hier weder Speicherhasser noch Speicherfanatiker, möchte ich mal behaupten, und ich würde mir wünschen, dass wieder ein bisschen mehr Menschlichkeit und gegenseitiger Respekt Einzug halten :-) Schließlich ist das hier ja nicht Facebook :lol:


    :danke:

  • Ganz meine Meinung. :danke: Bastel.


    Wer nicht rechnen kann und nicht messen will oder kann polemisiert halt und diskreditiert so seine Beiträge selbst. :(


    Vorgerechnet wurde zur Ökonomie der Speicher hier ja schon viel. Es kommt eben auf die Anwendungsbedingungen an, ob er sich grade eben so lohnt oder nicht. In jedem Fall sind größere Speicher, wie sie von verschiedenen Versorgern nun gebaut werden/wurden effektiver als klein klein. Das heißt aber leider noch lange nicht, dass dieser Vorteil auch beim Verbraucher ankommt. Eher landet er in der Dividende. :(


    Freundliche Grüße
    pvx

  • Also mein Speicher hat heute dafür gesorgt, dass am Vormittag der Strom nur kurz mal beim Wechsel in den Inselbetrieb und der Rückschaltung in den Einspeisebetrieb weg war.


    https://www.donaukurier.de/lok…ngolstadts;art599,3918778


    Die Dauer des Ausfalls war schon mal mehr als doppelt so lange wie der bundesweite Jahresdurchschnitt.

    23 x AXIpremium AC-330-P an E3DC S10 E12 Blackline, 5,28 kWh Speicher & Notstromfunktion
    seit 07/2018 mit 10,56 kWh Speicher
    2 kWp an SMA Sunnyboy 2000 seit 2001
    SolarView zur Visualisierung (E3DC/Modbus, SMA/smap, Versorgerzähler/D0)
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  • Zitat von mk_nd_13

    Also mein Speicher hat heute dafür gesorgt, dass am Vormittag der Strom nur kurz mal beim Wechsel in den Inselbetrieb und der Rückschaltung in den Einspeisebetrieb weg war.


    Dafür gibt es USV'n, praktischerweise unterbrechungsfrei. Dann kann man alles problemlos runterfahren und hat maximal das Problem mit Gefrierschrank / Kühlschrank, im Winter vielleicht mit der Heizung, meistens eh erst nach ein paar Stunden. Zur Zeit haben wir für so ein Szenario aber ein ziemlich kleines Risiko. Notstromgeneratoren gibts allerdings auch schon für kleines Geld.
    Aber stimmt schon - wenn schon, dann sollte ein Speicher Ersatzstrom bereitstellen und auch ohne Netzführung beladen werden können...

  • Zitat von passra

    Weil alle heilige Zeit mal ein Bagger eine Leitung abgräbt... :roll:


    Hast du überhaupt gelesen was die Ursache war?


    Keine Bauarbeiten, sondern Fehler in drei Umspannungswerken gleichzeitig. Außerdem war nicht nur ein kleiner Bereich betroffen sondern Stadtteile von zwei Städten inclusive dem Werk eines Automobilherstellers.

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  • Zitat von Stenis

    Dafür gibt es USV'n, praktischerweise unterbrechungsfrei. Dann kann man alles problemlos runterfahren und hat maximal das Problem mit Gefrierschrank / Kühlschrank, im Winter vielleicht mit der Heizung, meistens eh erst nach ein paar Stunden. Zur Zeit haben wir für so ein Szenario aber ein ziemlich kleines Risiko. Notstromgeneratoren gibts allerdings auch schon für kleines Geld.
    Aber stimmt schon - wenn schon, dann sollte ein Speicher Ersatzstrom bereitstellen und auch ohne Netzführung beladen werden können...


    Eine USV mag sinnvoll sein für die Absicherung von kritischem Equipment (IT) oder lebenswichtigen Einrichtungen (Krankenhäusern) aber nicht zur Kombination mit einer PV-Anlage.
    Eine USV in ähnlicher Dimension wie mein PV Speicher kostet etwa 10.000 Euro und würde nur die Stromausfälle absichern. Nach fünf Jahren ist dann ein Austausch der Batterien fällig, da die bei einer USV immer auf einem maximalen SoC gehalten werden und ein zyklischer Batteriecheck nur einmal im Monat stattfindet. Deshalb haben die in der Regel nur eine Haltbarkeit von einem halben Jahrzehnt.
    Mit der USV kann ich ohne zusätzliche Steuerung, die wieder Geld kostet, weder die 70% Abregelung umgehen noch den Strombezug in der Nacht aus dem Tagesüberschuss verhindern.
    Als Notstromaggregat gibt es bei der nächsten Heizungserneuerung ein Mini-BHKW. Das trägt dann noch ein Stück weiter zur CO2 Vermeidung bei.

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  • Zitat von passra

    Weil alle heilige Zeit mal ein Bagger eine Leitung abgräbt... :roll:

    Bei uns sind es die Ausflugsschiffe/Kabinenkreuzer auf dem Kanal, die im Schnitt alle zwei Jahre eine 110kV-Leitung runterholen. In der restlichen Zeit beschädigen sie Schleusentore und Brücken. :roll::roll:


    Dazwischen kommt im Schnitt je einmal im Jahr:
    - irgendwelche Tiere verursachen Kurzschluß => Ausfall des Unterwerks
    - der schon angesprochene Bagger
    - angemeldete Stromabschaltung wegen irgendwelcher Arbeiten
    - Stromausfall wegen unbekannt


    Eine richtige USV bräuchte ich nicht. Eine automatische Umschaltung auch nicht.
    Manuelle Umschaltung mit einem Trennschalter würde mir reichen.

    SunPower: 30x E20-327, 27x X22-360, 57x Optimierer P500-5RM4MFM
    SE5000, SE5K, SE7K
    Tesla PW1 & PW2
    Opel Ampera, Mitsubishi i-MiEV
    Brennstoffzellen-BHKW + weitere PW2 in langfristiger Planung

  • Solar nachladbar ist schon ne schicke Geschichte. Aber dafür braucht man meist dreiphasigen Batteriewechselrichter.


    Manueller Trennschalter reicht in der Regel auch, eine automatische Umschaltung ist dann eben noch nice to have.

  • Zitat von timohome

    Solar nachladbar ist schon ne schicke Geschichte. Aber dafür braucht man meist dreiphasigen Batteriewechselrichter.


    Manueller Trennschalter reicht in der Regel auch, eine automatische Umschaltung ist dann eben noch nice to have.


    Etwas anderes wie eine automatische Umschaltung wäre für mich nicht in Frage gekommen. Das ganze soll ja auch funktionieren wenn nur jemand zu Hause ist der wenig Ahnung von Technik hat.
    Bei einem manuellen Trennschalter ist immer ein Eingriff durch einen Benutzer erforderlich. Wenn der nicht weis was er tun muss hilft das ganze wenig und birgt die Gefahr, dass bei der Umschaltung Schäden entstehen wenn beispielsweise die Vorgehensweise nicht in der richtigen Reihenfolge erfolgt.

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