Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

  • Na ja, eine Anlage aus einem Modul wird sich zwar sehr schnell abzahlen, aber der absolute Gewinnn nach 20 Jahren ist dafür auch minimal.
    Da die Erzeugungskosten immer noch unter der Einspeisevergütung liegen, ist der absolute Gewinn umso größer, je größer die Anlage ist. Da gleichzeitig die Kosten für die Anlage sinken, steigt der Gewinn sogar überproportional an.
    Zusätzlich generiert der Eigenverbrauch bei allen Anlagen Einsparungen, die aber auch mit einer größeren Anlage immer größer werden, da die Überdeckung morgens, abends, bei Schlechtwetter und im Winter besser wird.

  • wenn 10kWp geht, sollte man das auch bauen.
    wenn 15-30 geht ebenso.
    wenn die Dachfläche vorhanden und eine gute Prognose hat, ist es unsinnig diese nicht voll zu nutzen.
    Die Kosten für WR und Nebenarbeiten sind nur geringfügig bis gar nicht höher, ob man 5 oder 10 oder sogar 30kWp baut.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Gut finde ich die 10 qm pro kWp die man braucht.


    Ich weiß, dass soll nur eine konservative Abschätzung sein, aber mittlerweise schafft man, wenn man gut ist das ganze mit 5 qm ;-)


    Und was neues sagen die ja auch nicht:
    - Einspeiseanlage mit EV bauen
    - Volleinspeisung lohnt sich weniger als Überschusseinspeisung
    - Speicher noch zu teuer, kann sich aber mit der PV Anlage als "Paket" insgesamt zumindest rentieren


    Das ganze hätte ich auch in 5 min erklären können, auch ohne ne Stiftung Warentest dabei :mrgreen:

  • Einer Beispiel-Rendite-Rechnung liegen diese Annahmen zugrunde:


      6 KWp-Anlage
      Kosten 1300€/KWp
      Jahresstromverbrauch 4.500 kWh
      Eigenverbrauchsanteil: 25% ohne Speicher
      Stromertrag 950 kWh pro Kilowatt Leistung der Anlage, jährlich um 0,25 Prozent sinkend
      Betriebskosten 1,5 Prozent des Anlagepreises im Jahr, jährlich um 1,5 Prozent steigend
      Strompreisersparnis 26 Cent/kWh, jährlich 2 Prozent steigend


    Mit diesen Werten kommt eine Rendite von 7,2 Prozent raus. Bei Volleinspeisung sind es 2,6 Prozent.


    Die mir bekannten Anlagen haben etwas andere Werte: Zum Beispiel Eigenverbrauch ohne Speicher max. 12%, selbst 5-Personen-Haushalte verbrauchen nur die Hälfte an Strom, dafür produzieren die Anlagen seit Jahren mehr als 1050 KWh/KWp, von Degration keine Spur.


    Mich würde interessieren: Sind die Annahmen eurer Meinung nach eher konservativ oder eher großzügig? Oder gleicht sich das alles unterm Strich ungefähr aus?

    7,2 KWp (2009) + 13,34 KWp (2010) + 2,22 KWp (2011) + 13,44 KWp (2011)

  • passt schon. Eigenverbrauch bringt gut die dreifache Rendite gegenüber der Einspeisung.
    Und nicht vergessen, bei Eigenverbrauch sind die eingesparten Ausgaben für den Strombezug steuerfrei.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Bin nicht in der Lage, eine Antwort abzusetzen:



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    Bitte informiere die Board-Administration oder den Webmaster: support@photovoltaikforum.com


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  • Die Frage wäre jetzt wie sieht die Rendite Rechnung für ein weiteres kWp aus. Kosten 900€? Erzeugung 950kW, davon 20% in Eigenverbrauch, 80% in Einspeisung? Damit könnte man bei Nachbildung der Rechnung der Stiftung mal weiterrechnen.
    Alternative zum zusätzlichen 1kWp: Geld bleibt auf dem Konto liegen zu 0,5% Guthabenzins je Jahr / Geld wird (nicht) von der Bank aufgenommen zu 2,5% je Jahr.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)