5kWp zusätzlich oder Speicher!?

  • Guten Morgen.


    bin leider mit der PV-Krankheit infiziert worden, habe etwas Spielgeld und überlege wo und wie ich das am schönsten verheizen kann.


    Es muss sich nicht rechnen, armortisieren oder wie auch immer man dazu sagt.
    Es sollte aber spürbar was in Bezug auf Eigenverbrauch bringen.
    Nun ist die Frage wie ich das am elegantesten anstelle.


    Beide Projekte gleichzeitig wäre natürlich ein Traum, gibt die Regierung aber nicht frei.


    Lieber einen Speicher (mit Förderung sind das dann je nach Speicher ca. 4-5T€) oder knapp 5kWp (auch ca. 4-5T€ netto)bei +20 Grad und 9 Grad Neigung auf die Überdachung des Sauna/Mehrzweckbereiches!?


    Über Vorschläge freue ich mich sehr.


    Danke und Gruß
    Kristian

    08/18 - 14,4kWp, SMA STP-12000 & SHM 2.0 an 48x BenQ bei 9° DN und +115° W, PVGis-Prognose - 794kWh/kWp

  • Hi
    bei 14,4kWp würde ich erstmal schauen, ob ein "geförderter" Speicher nicht zur 50/60% Abregelung verpflichtet. So ein "kleiner" Speicher ist dann mit 14,4kWp doch rel. schnell voll und der WR regelt dann bei 7,2KW ab. Ist halt die Frage ob man das dann will.

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Datenlogger mit weicher 70%-Regel, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012
    Renault ZOE Z.E.40

  • Der Speicher sofern es um den Eigenverbrauch geht.
    Mit den 5 kWp zusätzlich speisst du defakto nur mehr Strom ins Netz ein.


    Sinnvoller wäre es die 5 kWp zu nehmen und mit den *verdienten* Geld später den Speicher zu finanzieren.
    5 KWp zu 11 ct/kWh zu 900 kWh/kWp - 495 Euro pro Jahr. In 10 Jahren gibt es dann den speicher .. oder eher in 5 wenn die Speicherpreise soweit zurückgehen.

  • Das Thema Speicher ist ja nun schon wirklich in diversen Beiträgen rauf- und runterdekliniert worden. Das einzige objektive Kriterium, nämlich die Wirtschaftlichkeit, hast Du schon selbst ausgeschlossen - was soll man also dazu noch sagen? Die nächste Prämisse, den Eigenverbrauch deutlich zu erhöhen, geht offensichtlich nur mit Speicher.


    Aus meiner Sicht der sinnvollste Weg wäre erstmal die PV weiter aufzubohren und dann mit der nächsten Spielgeld-Runde den Schritt zum Speicher zu machen.


    Also - welche Argumente willst Du selbst für Pro PV in die Waagschale werfen?

  • Zitat von RandBaerliner

    Guten Morgen.


    habe etwas Spielgeld und überlege wo und wie ich das am schönsten verheizen kann.


    Es muss sich nicht rechnen, armortisieren oder wie auch immer man dazu sagt.
    Es sollte aber spürbar was in Bezug auf Eigenverbrauch bringen.
    Nun ist die Frage wie ich das am elegantesten anstelle.


    Wenn das Geld nur eine Untergeordnete Rolle spielt, lass erst mal alle Flächen auf denen > ~500 kWh/kWp pro Jahr an Ertrag raus springen, Norddächer Fassaden usw. mit Modulen belegen. Damit kannst du dann auch in deinem persönlichen Umfeld mit deinem ökologischen Investment auftrumpfen. Mit einem Speicher läufst du da eher Gefahr, das dir Jemand eventuell doch mal vorrechnet das dieser ökologisch wenig positiv ist und sich finanziell nicht rechnet. Selbst wenn sich in ein paar Jahren ein Speicher finanziell rechnen sollte würde ich dir davon abraten, wenn dir das Geld da nicht so wichtig ist. Denn dann bestünde immer noch der ökologische Vorteil den Speicher nicht zu installieren, mit dem du Punkten könntest.

  • Dein Home-Manager läuft doch jetzt schon ein paar Tage.
    Was hast du so für eine Grundlast? Die wird doch bestimmt unter 1-2 kW liegen?
    Dann bringt ein Mehr an PV-Anlage auch nicht mehr einen höheren Eigenverbrauch. Da kann nur der Speicher ein wenig was rausholen.
    Wie schon gesagt, du verschenkst damit Rendite. Wenn dir das egal ist und du eh schon den SMA Home Manager hast, solltest du auf einen Batteriewechselrichter aus dem Hause SMA setzen, damit das alles schön zusammen passt.


    Ach ja und es geht nicht nur darum den Eigenverbrauch zu erhöhen. Photovoltaik ist toll und die Ironie ist, dass wenn man seine Haustechnik optimiert (neuer Kühlschrank z.B.), der Eigenverbrauch sinkt. Darin würde ich eher investieren, bevor ich an einen Speicher denke.

  • Moin,


    danke an Alle für die Rückmeldungen.


    Ich muss wohl weiter ausholen: ich betreibe von Oktober bis März eine Wärmepumpe, 24/7, Last im Schnitt um die 500 Watt. Mit selbst erzeugtem Strom komme ich dann im Winter nicht weit, die 5kWp zusätzlich würden hier aber gut unterstützen aufgrund besserer Ausrichtung und kaum Schatten.


    Im Sommer habe ich nachts im Schnitt unter 200 Watt/h an Verbrauch , da würde sich der Speicher langweilen und einen schlechten Wirkungsgrad haben. Im Winter bekomme ich den Speicher mit aktuellem Ertrag nur selten voll. :(


    Das ist der Grund warum ich mir aktuell nicht sicher bin welcher Weg nun der sinnvollere ist.....


    Gruß
    Kristian

    08/18 - 14,4kWp, SMA STP-12000 & SHM 2.0 an 48x BenQ bei 9° DN und +115° W, PVGis-Prognose - 794kWh/kWp

  • Ja, aber das sind nicht so die großen Sprünge.
    500 W sollten die 14,4 kWp auch bei trübem Wetter leisten können.
    Der Speicher bringt dir im Winter da nicht viel, wenn du eh schon befürchtest, dass die Leistung nicht reicht.
    Im Sommer, 200 W * 10 h sind 2 kWh.
    Dafür nen Speicher anzuschaffen... Na ja, ich weiß nicht.
    Eine Anlagenerweiterung würde sich wenigstens finanziell mal abzahlen sozusagen.

  • Also beantwortest du die Frage damit selbst. Mehr PV bauen.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5