Kaneka T-EC120 Module mit EEG Förderung übernehmen?

  • Zitat von jodl

    das ist zu aufwendig?
    Rechnen scheint nicht deine Stärke zu sein?
    wenn der Austausch am alten Ort nicht möglich ist, dann halt am neuen Ort, gegebenenfalls in mehreren Schritten wenn der Platz nicht reicht.
    neue(n) Wechselrichter brauchst du eh, und nur kurzfristig bis zum Austausch kann man die alten Module auch am neuen (TL-) WR betreiben.


    auf jeden Fall würde ich alle Module mitnehmen


    Richtig. Wo soll ich über 100 Module aufbauen um sie dann auszutauschen? Wie meinst du In mehreren Schritten?
    Wenn diese ausgetauscht werden darf die Leistung doch nicht größer sein, richtig?
    Ist dass sicher, dass ein neuer WR benötigt wird?

  • Zitat von jodl

    neue(n) Wechselrichter brauchst du eh, und nur kurzfristig bis zum Austausch kann man die alten Module auch am neuen (TL-) WR betreiben.


    Also:
    alte Module umziehen, aber neuen trafolosen WR gleich für die späteren Ersatzmodule auslegen. Dann die alten Module 2-3 Jahre betreiben, bis sie zu stark nachgelassen haben. Dann alte Module runter und neue kristalline aufs Dach.
    Klingt für mich nach einem gangbaren Weg.

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Zitat von buergersolar


    Also:
    alte Module umziehen, aber neuen trafolosen WR gleich für die späteren Ersatzmodule auslegen. Dann die alten Module 2-3 Jahre betreiben, bis sie zu stark nachgelassen haben. Dann alte Module runter und neue kristalline aufs Dach.
    Klingt für mich nach einem gangbaren Weg.



    Hallo,


    Danke für den Hinweis. Wie ist da die Lage, wie kann man klar machen, dass die Module
    Defekt sind oder ausgetauscht werden müssen. Ich habe noch ein SW Dach mit ca. 60qm da könnt
    Ich zusätzlich noch 30 Module aufbauen. Wäre halt noch ein zusätzlicher Wechselrichter notwendig. Bin am überlegen
    Ob ich dass nochmals anspreche und statt +- 40 Modulen gleich 70 nehme von diesen?

  • Zitat von buergersolar


    Also:
    alte Module umziehen, aber neuen trafolosen WR gleich für die späteren Ersatzmodule auslegen. Dann die alten Module 2-3 Jahre betreiben, bis sie zu stark nachgelassen haben. Dann alte Module runter und neue kristalline aufs Dach.
    Klingt für mich nach einem gangbaren Weg.


    ich würde da keine 2-3 Jahre warten, sondern das "auf einmal" abwickeln, wenn es geht. das mit den 2 Jahren ist natürlich auf der sicheren Seite, das kann man machen wenn der Netzbetreiber Spuchten macht.


    Zitat von Trutankdogg


    Richtig. Wo soll ich über 100 Module aufbauen um sie dann auszutauschen? Wie meinst du In mehreren Schritten?
    Wenn diese ausgetauscht werden darf die Leistung doch nicht größer sein, richtig?
    Ist dass sicher, dass ein neuer WR benötigt wird?


    du brauchst ja nicht die 100 Module auf einmal aufbauen
    nach dem EEG ist jedes Modul eine eigene Anlage, theoretisch kannst du die auch einzeln tauschen. das ist alt dann mehr Schreiberei.
    wenn sagen wir mal nur 30 Module auf deinem Dach Platz haben, dann machst du das halt auf drei mal.
    30 Module aufbauen, an den neuen WR anschließen, und schon sind sie am neuen Standort in Betrieb genommen.
    Module wieder abbauen, und die nächsten 30 in Betrieb nehmen, usw.
    Wenn alle Module am neuen Standort in Betrieb genommen wurden, hast du den 1. Schritt geschafft und dir die Vergütung gesichert.
    Dann kannst du ans sachmangelbedingte Austauschen gehen.
    Dabei gilt natürlich die installierte Leistung, für die Übernahme der Vergütung.
    Statt 12 kWp Dünnschichtmodule hast du am Ende halt 12 kWp neue kristalline Module mit der alten Vergütung.


    Wechselrichter brauchst du einen neuen, der die AR 4105 erfüllt.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von jodl


    wenn sagen wir mal nur 30 Module auf deinem Dach Platz haben, dann machst du das halt auf drei mal.
    30 Module aufbauen, an den neuen WR anschließen, und schon sind sie am neuen Standort in Betrieb genommen.
    Module wieder abbauen, und die nächsten 30 in Betrieb nehmen, usw.


    Wenn man dann jeweils zwei Jahre Degradationszeit braucht, dann kriegt das letzte Drittel Module gerade mal noch vier Jahre Vergütung :mrgreen:


    Zitat von Trutankdogg

    Ich habe noch ein SW Dach mit ca. 60qm da könnt
    Ich zusätzlich noch 30 Module aufbauen. Wäre halt noch ein zusätzlicher Wechselrichter notwendig. Bin am überlegen
    Ob ich dass nochmals anspreche und statt +- 40 Modulen gleich 70 nehme von diesen?


    Ich muss mich echt zusammenreißen, aber ich sag nichtsmehr :roll:

  • Zitat von Weidemann


    Wenn man dann jeweils zwei Jahre Degradationszeit braucht, dann kriegt das letzte Drittel Module gerade mal noch vier Jahre Vergütung :mrgreen:



    Ich muss mich echt zusammenreißen, aber ich sag nichtsmehr :roll:


    Ich sehe hier kein größeren Ertrag wenn die Anlage die gleiche Leistung haben muss?
    Denke ich hier falsch?

  • Zitat von Weidemann


    Wenn man dann jeweils zwei Jahre Degradationszeit braucht, dann kriegt das letzte Drittel Module gerade mal noch vier Jahre Vergütung :mrgreen:



    Ich muss mich echt zusammenreißen, aber ich sag nichtsmehr :roll:


    Warum sagst du nichts mehr? Ich bin hier im Forum um von Leuten die etwas mehr Erfahrung Haben Tipps zu bekommen.
    Ich bin im PV kompletter Neuling. Ich will einfach nur möglichst wenig Geld in die Hand nehmen müssen, ich weiß viele werden sagen dann lass PV sein, dachte aber in Verbindung mit einer Eigenleistung rentiert sich auch solch eine alte Anlage?!

  • Nochmals zur Verdeutlichung.


    Die Module an sich sind so gut wie nichts wert!


    Der Wert wird durch die bestehende Einspeisevergütung hervorgerufen. Bei 12kWp ist der Wert >20000€. (realistische Einspeisevergütung bis 2029 60000€)
    Du bist dir sicher dass dir dein AG 20000€ schenken will.

  • Zitat von JaKe1

    Nochmals zur Verdeutlichung.


    Die Module an sich sind so gut wie nichts wert!


    Der Wert wird durch die bestehende Einspeisevergütung hervorgerufen. Bei 12kWp ist der Wert >20000€. (realistische Einspeisevergütung bis 2029 60000€)
    Du bist dir sicher dass dir dein AG 20000€ schenken will.



    Es wurde nie über die Einspeisevergütung geredet...
    Wieso auch, ich wär auch mit 11ct/kWh und restlichem eigenverbrauch zu Frieden...

  • Zitat von Trutankdogg

    Es wurde nie über die Einspeisevergütung geredet...
    Wieso auch, ich wär auch mit 11ct/kWh und restlichem eigenverbrauch zu Frieden...


    oahhh ich schmeiß mich weg :twisted:

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012