Anlage auch bei Stromausfall nutzen

  • Grundsätzlich braucht ein netzgeführter WR immer das Netz, da er nicht selber die erforderliche Frequenz (50Hz) liefern kann.


    Zusätzlich ist das noch ein dreiphasiger WR. Um effizienter zu laufen speist der keinen Strom auf den Neutralleiter ein, 230V-Geräte würden also grundsätzlich nicht funktionieren. Auf allen drei Phasen liefert der immer die gleiche Leistung, das funktioniert bei einer Insel mit zwangsläufig unterschiedlichen Ströme je Phase aber nicht.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE, Nibe F1155-6 mit RGK

  • Hallo HG,


    dem Durchschnittsbürger ist nicht klar, dass trotz 9,9 kW-PV-Generator auf dem Dach und hellstem Sonnenschein kein Strom im Haus ist, wenn der "normale" Wechselrichter den "50Hz-Takt" des Stromnetzes nicht fühlt!


    Ein "Einfamilienhaus-Inselnetz" zu organisieren, fängt bei dem 50Hz-Takt an, geht über einen notwendigen Akku-Pufferspeicher (...mit eigenem Batterie-Wechselrichter) und endet bei notwendig krassen Reaktionsgeschwindigkeiten, die das System an den Tag legen muss, wenn die Verbraucher - wie der Herd - ganz normal takten (... eben schwankender Verbrauch...) oder eine Wolke die PV-Leistung kurzfristig auf 20 oder 30 % reduziert (... schwankende Erzeugung...).


    Alles wirklich technisch nicht einfach, aber mit den manchmal verpönten - da teuren - "Hauskraftwerklösungen" heute für weniger als die Kosten eines Kleinwagens doch realisierbar...


    Gruß


    ElektroZW

  • Hallo,

    für solche fälle habe ich ganz einfach einen 10kW Inverter (400€) in mein Hausnetz integriert der solange läuft bis die Sonne untergeht oder die Batterie leer ist ...