Ost/West Dach 70% Regelung

  • Hallo zusammen,


    wir planen auf einem Bürogebäude mit Ost/West - Dächer und 14 ° Dachneigung eine Eigenverbrauchsanlage. Anfängliche Überlegungen mit max. 10 kwp haben sich schon überholt, da die zu zahlende EEG Umlage kein großer Kostenfaktor ist, deshalb sind wir jetzt bei 20 - 25 kwp wegen der Kostendegression.
    Hat jemand Erfahrungen, ob die 70% der Modulleistung bei solchen Dächern überhaupt erreicht wird, weil dann müsste man auf die Lösung mit dem Rundsteuerempfänger gehen. Die weiche 70 % Regelung bietet wegen unseres rel. geringen Verbrauches von ca. 7000 kwh/Jahr kein Potential für die abzuregelden z. B. 7,5 kW bei 25 kWp.
    Unser Verbrauch ist rel. gleichmäßig: dauernd Server und tagsüber einzelne PC + Licht.
    Vielen Dank für euere Antworten
    Franz

  • Hallo,


    ja die Modulleistung wird schon erreicht.




    Aber ob sich ein Rundsteuerempfänger rechnet ist eine andere Sache.


    Bei mir sind es 29,9 kwp (soviel muß ja am Hausanschluß genemigt werden).


    Bei 70 Hart müßtest Du alles über der 21kw Linie abschneiden.


    Dach bis auf +/- 3° genau Ost/West. Mit ebenfalls 14° Dachneigung.


    Gruß

  • Zitat von alorie

    Aber ob sich ein Rundsteuerempfänger rechnet ist eine andere Sache.


    Das kann man ja leicht rausbekommen, die Kosten für den RSE sind ja nicht geheim sondern können problemlos beim VNB erfragt, ggf. auch auf der HP nachgelesen werden.
    Bei der geplanten Anlagengrösse kann sich ein RSE durchaus rechnen.
    Bei der weichen 70% Lösung muss man bedenken, dass der Ertragsverlust gegenüber der RSE Lösung aufgrund der Ausrichtung nur sehr gering sein wird, ich würde da mit etwa 1% p. A. rechnen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • 100% kommen nie.


    Du musst nicht auf RSE gehen.
    70-weich mit Fronius und zusätzlicher S0-Zähler oder SMA WR mit SHM2.0.


    Ihr wollt doch sicher auch sehen wie sich Verbrauch und PV Deckung darstellen.


    Also 25KWp drauf.
    SMA STP20000 mit SHM2.0 dran und fertig.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Bei 14° Dachneigung und symmetrischer Belegung entspricht 70% hart bei höchstem Sonnenstand einer 85%-Dimensionierung.


    Das wird also kaum Verluste geben (die ein RSE wieder reinspielen müsste). Rechne mal mit Größenordnung 1% Verlust durch Abregeln.
    PS: Grad mit SunnyDesign durchgespielt für München: 1,1% Verlust durch 70% hart, damit kannst du dir ausrechnen was du mit RSE an Mehrertrag hättest.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Hallo zusammen,
    danke für die Antworten.
    RSE macht wirklich keinen Sinn, das bischen über den 70 % greifen wir mit der "weichen" 70 % Regelung zum Großteil ab und haben dann auch wie von seppelpeter beschrieben die Darstellung über den Eigenverbrauch und z. B. den Verbrauch in der Nacht.
    Hilft uns dann später, ob eine Batterie Sinn macht und wie groß diese sein sollte, falls diese günstiger werden.


    VG
    Franz