E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

  • Hallo potti86,


    die Standard (Default) Parameter ist auf eine 10kW Anlage ausgelegt.

    ich würde dir folgende Parametereinstellung empfehlen:


    untererLadekorridor = 100

    obererLadekorridor = 1000

    minimumLadeleistung = 100

    ladeende = 80

    ladeende2 = 90


    Damit sollte der E3DC am Abend bis auf 90% geladen werden. Wenn du zur Zeit so gut über die Nacht kommst ist alles ok.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • eba


    Ist es gewollt, wenn nicht genug PV Leistung kommt das, dass Akku konstant weiter geladen wird? Es wird sich die Differenz aus dem Netz gezogen, sollte die Ladung dann nicht pausieren?

  • Wenn nicht genug Leistung von der PV kommt, stellt er das regeln sogar ein. Was man hier sieht sind die üblichen Schwankungen, besonders bei schnell wechselnden Lasten.

    Das kann man aber nur im Terminalfenster an Hand der Debug-Ausgaben erkennen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Ja, ich denke, dass ist user-getrieben. Für mich ist es nur wichtig, die Notstromreserve bis zum nächsten Tag sicherzustellen.

    Ich plane auch zu aWATTar zu wechseln. Dann macht es Sinn, wenn in der Nacht der Strom an der Börse günstig ist, das eAuto per Netzstrom zu laden und den Speicher für den Tagesbeginn, wenn die Börsenpreise wieder hoch sind, vorzuhalten.

    Schau dir mal die Tags EMS_REQ_SET_POWER bzw. EMS_REQ_SET_POWER_MODE und EMS_REQ_SET_POWER_VALUE an. Damit lässt sich das Entladen / Laden des Speichers erzwingen bzw. übersteuern. Hab ich gerade getestet. Könnte was für deine Pläne nach aWATTar zu wechseln sein. Wenn Strom günstig, dann Speicher vollmachen etc. theoretisch könnte damit auch die 70% - oder 50% Begrenzung optimiert werden. Bei freier Einspeisekapazität aus dem Speicher ins Netz schieben und bei Begrenzung wieder nachladen.

  • Das habe ich auch schon getestet. Ich habe alle Möglichkeiten einschließlich des gesteuerten Laden des Speichers aus dem Netz.

    Damit ist E3DC einmalig, was die externe Steuerungsmöglichkeiten betrifft.


    Es gibt von FENECON das FEMS, was auch als openEMS veröffentlicht ist. Nach meinem Wissensstand werden nur 2 Hybridwechselrichter von Kaco und GoodWe unterstützt. Das ist für einen allgemeinen Standard zu wenig. Wenn ich sehe, wie schwer sich Kostal, Fronus oder Solaredge sich mit den einfachsten Steuerungsmechanismen tun oder gar SMA. Damit katapultieren sich diese auf Dauer aus dem Geschäft.

    Sobald der Speicherhunger der Automobilindustrie einigermaßen gestillt ist, sind die Speicherpreise bei < €100kWh und damit in jedem Haushalt wirtschaftlich einsetzbar. Dazu braucht es aber entsprechend leistungsfähige Software.

    Neue Speichertypen mit 3-4kWh/kg aber vielleicht nur <100Zyklen bevor diese neu aufbereitet werden müssen ergeben neue Möglichkeiten in stationäre wie auch mobilen Bereich.

    eAutos mit 5000km Reichweite und 70Zyklen ergeben eine Lebenslaufleistung von 350.000km, fast soviel wie mein jetziger 85kWh Akku und > 400.000km Laufleistung.

    Dafür sitzen diese jede Dunkelflaute aus und retten uns über die 4 dunklen, ertragsarmen Wintermonate.

    Da braucht niemand mehr über die Wasserstofftechnologie nachzudenken, die ist dann schon überholt.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.