Hilfe bei der Projektierung gesucht (E-Auto)

  • Hallo Gemeinde !


    Meine erste Anlage ist ja schön am laufen und ein heutiger Ausritt mit einem Stromer macht Lust auf mehr.


    Österreich / Oberösterreich - Anschluss Energie AG


    Fragen die sich mir gerade stellen sind:
    - Inselanlage oder Netzspeicher (EnergieAG bietet gegen Entgeld die szsg. Grid-Batterielösung)
    - Erweiterung der Anlage oder Neu/Getrenntanlage ?
    - Kann man das finanztechnisch durchrechnen (bin da nicht so der Mathematiker), ev. eine Vorlage? Break evan?
    - Welche Förderung gibt's denn bei uns?


    Die 5,7kwp Anlage auf meinem Hausdach bringt 5-5,5kwp maximale Leistung (dachte +10% wären möglich...).
    Wenn das Haus am Tag in Betrieb ist, wird die Energie gut genutzt, d.h. es bleibt nicht viel über.
    Eine Insel würde mir die Nacht bedienen können, ev. auch nicht zur Gänze.
    Daraus schließe ich, dass ein E-Auto in der Garage davon wohl nicht gespeist werden kann.
    D.h. es muss mehr aufs Dach und Insel/Grid-Batterie wäre die Überlegung.


    Eine weitere Anlage muss auf das Nachbardach, dass natürlich nicht gegen Süden gerichtet ist, sondern Ost/West. Die Verkabelung runter zu meinem Schaltschrank auch problematisch ob da noch Leerverrohrungen frei sind bzw. die Kabel durchkommen. Überlegung wäre am Nachbarhaus die Hauptzuleitung (kommt aus meinem Schaltschrank) zu nutzen, Insel bzw. FU in die Garage. Hierzu kann ich sicher noch Zeichnungen bzw. Bilder erstellen um es zu verdeutlichen.


    Würde mich auf eine konstruktive Diskussion dazu freuen, ev. hat das schon Jemand durchdacht bzw. gelöst?

  • Hallo Cobra427,


    hört sich sehr nach meiner eigenen Story an. Begann mit "es gibt keine geeigneten Dachflächen", dann 6 kWp, nun sind es 40 kWp. Aber ich hab auch einen anderen Stromverbrauch. Details unten in meiner Signatur (Link).
    Es gäbe viel zu sagen, mehr Infos wären von Vorteil, deshalb frage ich mal zu Deinen "Fragen" nach:


    Insel / Netzspeicher: Was wäre der Zweck? Ausfallsicherheit? Mehr Eigenverbrauch?
    Ich wollte z. B. beides, meine Anlage ist "Netzspeicher" im Normalbetrieb und bei Netzausfall eine vollständige Insel mit allem was dazu gehört. Das können scheinbar nicht viele Systeme.


    Erweiterung oder neu / getrennt: Ich schätze, in der Zukunft wirst Du nur Freude mit "einer großen" Anlage haben.
    Wenn es schon ein Stromkabel zum anderen Haus gibt, kann es (hoffentlich) genutzt werden. Kommt auf das bestehende Kabel an und vieviel PV aufs andere Dach soll.
    Ich lasse selbst gerade ein Kabel zu einem zweiten Haus legen. Kostet nicht die Welt. Spart die Zählerkosten (ca. Eur 150 pro Jahr) und löst die perverse Situation "Haus 1 speist ein und bringt 4,7 Cent, gleichzeitig zahle ich im anderen Haus 12 Cent (alles Netto)".


    Finanztechnisch: dass die Rentabilität sehr langfristig zu sehen ist, wird klar sein. Unser Strom in AT ist nun mal glücklicherweise recht günstig.
    Checke ab, was Du für die eingespeiste kWh kriegst. PV alleine ist in der Regel mit kürzerer Rentabilität als Speicher.
    Optimieren kannst Du, indem Du Eigenleistung einbringst (mit dem Elektriker abklären), und Verbraucher eher unter Tags laufen lässt (E-Boiler, Wärmepumpen, e-Auto laden).
    "Schönrechnen" darf erlaubt sein, subjektive Argumente waren für mich Dinge wie "ich wollte es haben", Ausfallsicherheit, "lieber in PV als am Konto", "besser jetzt wo es noch geht bzw. Netz-Versorger keine Mätzchen machen", "vielleicht kostet ja mal der Strom so viel wie in DE" - das kann man alles schwer in Euro darstellen.
    Ich habe selbst sehr viel herumgerechnet und komme auch bei der 1:1:1 Regel auf die kürzeste Rentabilität - ohne die Schönrechnereien / subjektiven Argumente.
    Die Regel geht so: pro MWh Jahresverbrauch / 1 kWp PV / 1 kWh Speicher
    Beispiel: Haus inkl. Auto = 10.000 kWh (= 10 MWh) Jahresverbrauch / 10 kWp PV / 10 kWh nutzbarer Speicher


    Förderungen: Investitionsförderung gibts wieder im März 2019. Thread dazu gibt es hier im Forum. PV-Firma in OÖ fragen, die wissen sicher mehr was in OÖ noch geht.


    Ost / West: hier gibt es Befürworter und Gegner. Ich zähle mich eher zu den Befürwortern. Grund: Ost / West ist gerade bei Speichern vorteilhaft, Früh und Abend bringt Strom und hilft den Speicher kleiner zu halten.
    Erträge sind gar nicht so schlecht. Was soll man machen, wenn kein schönes Süd-Dach frei ist? Gar nichts oder Ost / West. Ich hab mich für Nord und West entschieden - was anderes war einfach nicht da.
    In Richtung Insel / weitgehende Autarkie ist zu erwähnen, dass in schlechten Zeiten (Bewölkung) alle PV gleich (wenig) bringt. Heisst meine Nord-PV bringt dasselbe wie die Süd-PV. Mir gefällts.


    Meine Strategie war bisher: Alles was geht mit PV voll machen, PV ist schon sehr günstig geworden. Arbeitszeit ist schon ein deutlicher Anteil. Eigenleistung was geht.
    Dann kommen die Überschüsse: überlegen, was man damit machen kann (z. B. Verbraucher unter Tag laufen lassen oder Speicher / Speicher größer).
    Dann kommt der Winter: überlegen, was man an Strom sparen kann.
    Je nach Lust wird gerechnet, optimiert, PV und / oder Speicher erweitert und das Spiel beginnt von vorne.
    Ach ja - Platz für Erweiterungen frei halten...


    Grüße, mmm

  • Morgen mmm!


    Mein Gedanke ist rein (rund um) Eigenverbrauch. D.h. die Anlage soll das bringen, was ich bzw. das Haus verbraucht.
    Zu überlegen wäre auch das Nachbarhaus (Mutter), wo die neue PV-Fläche wäre, mit zu speisen.
    Die Wärmepumpe für die Heizung läuft auf einem Doppeltarifzähler, das zu ändern wäre vermutlich kontraproduktiv.
    D.h. in Summe 2 standard Häuser mit Familie, Waschmaschine, Trockner, E-Herd, usw.
    Meine Frau ist inzwischen soweit, dass sie auch etwas Rücksicht auf Einschaltzeiten der Verbraucher nimmt, nicht aber beim Geschirrspüler, da gibt es keine Kompromisse :shock:


    Die Zukunft, und das ist mein Antrieb gerade, sind die E-Autos im Haus (1-2). Diese sind ja Megafresser und das soll in die Anlage nun eingeplant werden, dass diese teils am Tag, aber auch in der Nacht geladen werden.
    Ob das nun mit eigenen Speicherbatteriesystemen funktionieren kann.... meine Vermutung wäre hier eher dass das eine zu große Summe wird, eher die Grid-Lösung (Miete von kWh zum Puffern) die vernünftigere ist.
    https://www.energieag.at/Priva…/Sonnenstromspeicherpaket
    Steh da grad etwas auf der Leitung. 2500kWh. Mein Überschuss geht in diesen Speicher.
    Nehmen wir an, dieser wäre voll, dann könnte ich ein E-Auto (auf 230V*10A=2300W) rund 1000 Stunden laden? Eine Volladung des E-Golf dauert ca.10h = 100x laden. Dann kommt der tägliche Überschuss dazu (Sommer mehr, Winter nix), dann könnt sich das schon ausgehen....!? Gibt es dazu eine Annäherungsrechnung, um zu sehen was das bedeutet?


    Die Anlage hat jetzt keinen Stress aufs Dach zu kommen, die E-Autos werden auch so schnell nicht kommen.
    Das Gesamtkonzept suche ich, Step by Step kann es realisiert werden, wenn das auch sinnvoll ist. (Einen Break even soll es geben, natürlich innerhalb der Garantiezeiten (inkl. Verlängerung) der Geräte).


    In Ö kann man sich vom Netzbetreiber nicht groß lösen, was ich meine, mir ist keine Möglichkeit bekannt, dem Netzversorger keine Leistung abzunehmen (PV+Batterie=Insel) und weniger Neztbereitstellungkosten (die etwa die Hälfte der Stromrechnung ausmachen) zu zahlen. Oder kennt Ihr einen Weg?
    Damit ist die Kosten/Nutzenrechnung immer massig getrübt! All die Investition, am Ende hast nur Arbeit, Zeit, Stress für lau.


    Aktuell beomme ich ca.7ct/kWh Vergütung (das soll auch noch ein geförderter Betrag sein), zahle um die 20ct.
    Doppeltarif ist günstiger, darum kann ich auch zu keinem anderen Anbieter wechseln, diese würden mir die Tarife nicht geben bzw. haben gar keine Tarifmodelle für Wärmepumpen :?
    D.h. ich bin (meinem Wissen nach) an die Energie AG gebunden.


    Platz für PV gibt es (Dach West/Ost), Kabel und Platz für Elektrik soll auch kein Problem sein. Einen Weg dazu gibt es immer bzw. was nicht passt wird passend gemacht!


    PS: Plan wäre 2019 (Förderung) zu beginnen, Gesamtinvest max. 20t€.

  • @ Cobra427: Plan hört sich gut an, nutze die Förderung nächstes Jahr und mach PV was geht. Planen solltest schon beginnen, man braucht einen Haufen Papier, einiges davon dauert.
    Speicher: lass mal...


    Auto ist recht einfach zu rechnen, auf die andere Art:
    Angenommener Verbrauch e-Golf 15 - 20 kWh / 100 km (inkl. Ladeverlusten, je nach Bleifuß).
    Bei 10.000 km Jahresfahrleistung sind das pessimistisch 20 / 100 * 10.000 = 2.000 kWh / Jahr.
    Das rechnest einfach zum Haus-Jahresverbrauch dazu.


    Was mich abgesehen von PV, Speicher und e-Auto viel mehr jucken würde, ist Eure Ist-Situation. Das hat jetzt nicht direkt mit PV / Speicher zu tun, aber es gehört zum Gesamtpaket, um das Maximum herauszuholen.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du einen Zähler und für die Mutter diesen Zweitarifzähler.
    Und Du schreibst von 20 Cent / kWh. Gratulation :ironie: .


    Du brauchst folgende Werte:
    Wieviel kWh Jahresverbrauch laut Rechnung hast Du?
    Was macht unterm Strich die Rechnung aus inkl. MwSt?


    Wieviel kWh Jahresverbrauch laut Rechnung hast Mutter?
    Was macht unterm Strich die Rechnung aus inkl. MwSt?


    Und dann verwendest Du den e-Control Strompreisrechner:
    https://www.e-control.at/konsu…g/toolbox/tarifkalkulator


    Ich wette: Dein Stromverbrauch und den der Mutter in Summe (auf einen Zähler) ist deutlich günstiger als was Ihr jetzt zahlt.
    Noch dazu wenn es schon Verkabelung gibt.
    Rechne mal und lass wissen oder poste die Werte. Aber 20 Cent ist viel zu viel.
    Ich zahle hier in NÖ für 10.000 kWh / Jahr 15 - 16 cent inkl. MwSt. Standard-EVN Tarif, kein Bauernfänger-Irgendwas-Tarif.


    Das gil auch für das Sonnenstrom Speicherpaket.
    Rechne mal:
    2500 kWh kosten 12 x 19,50 = 234,-
    Die gespeicherte kWh kostet somit 9,4 Cent.


    Also Variante 1: Du speist ein für 4,7 Cent (Beispiel mein EVN Tarif), zahlst 15 Cent
    Die selbst erzeugte, gespeicherte kWh kostet micht 10,3 Cent


    Variante 2 von der Energie AG: 9,4 Cent


    Also quasi ident. Wenn Du die 2500 kWh nicht ausnutzt, bist schon im Minus. Im Kleingedruckten steht dann was von "gilt nicht für Float Tarif" - ich wette, zumindest der Tarif Deiner Mutter ist ein "Float".
    Will sagen: Das "Sonnenstrom Speicherpaket" ist nett, aber es nicht zu haben kostet kein Geld. Ist nur Marketing - und keiner rechnet nach. Das ist der Gewinn der Konzere, da sie wissen dass die Leute heutzutage nicht rechnen können / wollen.


    Also lass mal wissen, was Ihr jetzt einzeln zahlt und was es laut e-Control ausmachen würde, wenn Ihr alles zusammenlegt...


    Grüße, mmm

  • Ein Sonnenspeicher von 10kWh kostet €10.000. Ein gebrauchter Drilling kostet ebenfalls €10.000. Welcher Speicher lohnst sich mehr? Lohnt sich ein zweiter Drilling, weil der erste am Arbeitsplatz steht und dort nicht geladen werden kann?

    Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Danke für die Hilfe ! :danke:


    Haupthaus: Tarifleistung 2x 4kW 25A
    Werte sind 1 Jahr (Sept. 16 zu Sept. 17).
    1. Privatstrom Plus 8,15ct 3611,7kWh EK: 316,56€ Gesamt: 641,71€ Netto
    2. WP Hochtarif 6,95ct 299,8kWh
    3. WP Niedertarif 5,55ct 3573,4kWh EK: 220€ Gesamt: 481,34€ Netto
    Gesamt 1347,66€


    Vergütung Einspeisung:
    4220kWh 7,09ct 300€ (Netto=Brutto)


    = 1000€ für mein Haus


    bei 3611kWh am Zählpunkt von der PV sind 316€, bei 20€x12=240€ d.h. ein Grid-Speicher ist nicht sinnvoll.


    Nebenhaus, muss ich erst die Unterlagen suchen.... folgen. Stellt sich im Prinzip gleich dar (WP HT/NT + verm. Flex Tarif).


    Fotos:
    https://drive.google.com/drive…GfISygd-Hibzu?usp=sharing

  • Eine schöne Zähler-Armada hast da!
    Vorweg: bin gleich mal neidisch, die Linz AG ist ja echt günstig. Wirklich.


    Wenn ich richtig gerechnet habe:
    Du beziehst 3611,7 + 300 + 3573 = 7484 kWh Strom in Summe.
    Du zahlst dafür 1347,66 Eur inkl. MwSt.
    Das entspricht 18 Cent / kWh.


    Das sagt die e-Control zu diesen Werten (ich habe die scheinbar-billig-Anbieter ignoriert und bleibe bei Linz AG):


    Linz Strom Privatstrom Float
    7484 kWh = Eur 1109 inkl. MwSt = 14,8 ct
    Mamas Haus dazu (geschätzt verdoppelt):
    15000 kWh = Eur 2079 inkl. MwSt = 13,8 ct


    Dann die Einspeisung dazu:


    Linz Strom Privatstrom FLOAT + Einspeisevergütung BASIS
    15000 kWh Verbrauch und 4220 kWh Einspeisung = Eur 1942 inkl. MwSt.
    (= 3,2 ct fürs Einspeisen)
    Ich halte zwar von den "scheinbar-billig-Anbietern" nicht viel, aber da sind ganz oben welche um die 1800 Euro. Vielleicht sollte man da doch vorstellig werden.
    Da ist Potenzial für einige Hunderter im Jahr drin, bin selbst überrascht.


    Das heisst für mich als Empfehlung:
    Mach Ordnung im Zählerschrank, raus mit der Zähler-Armada. Alles zusammenhängen, beide Häuser auf einen Tarif. Linz AG berät sicher gerne und bestätigt hoffentlich meine Werte.


    Grund: die Rechnung wird noch besser, denn im Moment kriegst Du 7 ct fürs Einspeisen, dann nur 3 ct (Linz AG).
    Aber der Clou an der Sache ist, dass Du möglichst viel Strom selbst verbrauchst (durch vernünftiges Wirtschaften), dann "kriegst" (hoffentlich oft) 13,8 ct pro kWh.
    Besonders bei Einsatz eines e-Autos steuerst Du das Laden so (Timer im Auto), dass unter Tags geladen wird.
    Klar kannst Du PV-Überschussgesteuerte Ladung usw. auch einsetzen (mühsam), aber nur der Timer alleine bringt schon den Großteil.
    Dasselbe gilt für die Wärmpepumpen, lass sie unter tags laufen (kann man sicher auch einstellen an der WP).
    Wie User eba schrieb, ein E-Auto ist ja auch ein Speicher. Nutze ihn (wenn er dann da ist).


    Mit geringstem Aufwand kann mal schön Geld sparen. PV aufs Dach wenn Lust und Laune, eigener günstiger Speicher auch nach eigenem Ermessen - später. Das kann man später ausrechnen und schätzen - nach einem weiteren Jahr.


    Falls die "Vergütung Einspeisung" ein getrennter Vertrag / Zähler ist (so sieht es für mich aus anhand der Daten), könntest diesen ja vorerst lassen.
    Langfristig ist die "Challenge", 13,8 cent für die selbst produzierte kWh zu bekommen - nicht nur 7.


    Das geht nur dann, wenn Du alles zusammenhängst und obendrein so schon sparst weil dann nur mehr 1 Zähler samt Kosten da ist.


    Sind meine Gedanken / Berechnungen halbwegs verständlich?


    Grüße, mmm

  • Ja, das sind mehrere Lieferverträge.
    Den Doppeltarif für die Heizung meine ich nur ungern aufgeben zu wollen, vor allem im Winter wo ja wenig bis nix mit der PV ist und dann auf Normaltarif ackert. Gut über die Summe und das ganze Jahr rechnet es sich wieder :|


    Die Zusammenlegung der Häuser habe ich auch schon angedacht, reduziert aber nur die Zählermiete und der Umbau bzw. Aufwand das wieder auszurechnen, haben mir den Spaß dran vermiest.


    Wenn ich den Tagstromzähler vom Haupthaus angreife, wo die PV drauf hängt, ist der Rückspeisevertrag mit 7ct auch Geschichte.


    Eine Batterietechnik würde zusätzlich den Eigenverbrauch optimieren (Nachts, E-Autos laden - stehen ja nicht den ganzen Tag zu Hause), oder den Überschuss im Grid zu bunkern (viel billiger, Batterie kostet gleich 10t€). 3ct liefern, 14ct kaufen, wäre ein Rechenbeispiel wie sich das mit einem gemieteten 10€ Grid-Speicher verhalten würde (vorallem Nachts die E-Autos bedienen).... denke ihr versteht meine Idee.


    Vorteile die ich aus der Zusammenlegung erkenne:
    - 1 Zähler = jährlicher Anbieterwechsel möglich (wenn Sinnvoll)
    - PV speist auf alle Geräte in beiden Häusern (Eigenverbrauch)
    - kein rumgeeiere mehr wenn auch E-Autos in der Garage stehen
    - geringere Festkosten (weniger Zählermieten), klarere und übersichtlicherer Anschluß (Daten)
    - aufgeräumter Zählerkasten


    Nachteile:
    - Nebenhaus muss mit Subzähler jährlich selbst berechnet werden, Option wäre Pauschal (im bisherigen Umfang) mit jährlicher prozentueller Anpassung
    - Aufgabe des Liefervertrages mit 7ct, aber durch die höhere Eigennutzung doch keiner
    - Aufgabe des PV Vertrages mit mit 7 u 5,5ct. Vorallem im Winter (wo nunmal die Heizung läuft) und die PV nix bringt ein eindeutiger Nachteil, der nur über die Summe und Sommer wieder reingespielt werden kann. Hier wäre eine Option meines Erachtens Sinnvoll das zu belassen, den Rest aber umzustellen. D.h. 2 Zähler bzw. mit Nebenhaus 3 Zähler. Dann wäre aber der ganze Umbau schon wieder fraglich.... :roll:
    - ?

  • * einfach mal mit spitzem bleistift nachrechnen, was die zusammenlegung an geldwertem vorteil bringt (e-control +2000kWh fuer e-auto nicht vergessen)
    * anbieterwechsel
    * knall dir alles aufs dach, was sinnvoll platz hat, hab ich auch so gemacht auch ooe, ein bisserl weiter im nordwesten!
    ost/west performen eh so um -30% von Wp und bei sued hat ja dein WR auch noch etwas luft (+20%), falls sued noch was platz hat.


    warum die separate abrechnung vom haupthaus, innerfamilier oder offizielles mietverhaeltnis?
    fronius WR z.b. koennen mehrere subzaehler miterfassen, da haettest eine exakte abrechnung...

  • Wie flosky schreibt, spitze den Bleistift - rechne mal das nach, was ich gerechnet habe - vielleicht hab ich ja Mist gerechnet :D


    Zitat

    Wenn ich den Tagstromzähler vom Haupthaus angreife, wo die PV drauf hängt, ist der Rückspeisevertrag mit 7ct auch Geschichte.


    Ähm - wennst den Tagstromzähler angreifst, zahlst statt 8,15 cent nur mehr 5,09 cent. Also 3 cent weniger. Für alles.
    Die 5,09 cent sind auch weniger als der heilige Wärmepumpenstrom zu 6,95 bzw. 5,55 cent.
    Nachteil: die paar kWh, die Du einspeisen musst, kriegst halt 4 cent weniger. Dass das in Summe fast nix is - rechne bitte nach.


    Mamas Haus:
    Strenge Rechnung, gute Freunde.
    Ich habe gekauft:
    https://www.hornbach.at/shop/D…in=pla&WT.mc_id=at13av999
    Geeicht, nicht mal 100 Eur, ich hab lieber meinen eigenen Zähler. Einmal im Jahr gucken werde ich verschmerzen - bei der Ersparnis - gerne.


    Ich lege gerade 50 m feinstes Kupfer zum anderen Haus - natürlich kostet das was - aber wenn alleine durch die Zählermiete die Investition in 10 Jahren herinnen ist, und zusätzliche geldwerte Vorteile (selbst erzeugten Strom selbst im anderen Haus nutzen können ohne nochmals Leitungskosten und Öko-Steuern abliefern zu dürfen) da sind - da will ich nicht mal nachrechnen, wie weit die Rentabilität unter 10 Jahre kommt - ich machs.


    Mein Teufelchen auf der rechten Schulter (war in einem früheren Leben ein Ferengi) sagt gerade:
    Je nach dem, wie lieb Du Mama hast, ist es in Deinem Ermessen ob Du 18 ct für die kWh "verrechnest" (= ihre Ist-Situation) oder 14,8 oder 13,8 (siehe obigen Post)...


    Grüße, mmm