Einspeisevertrag unter Umständen empfehlenswert ?

  • Hallo


    In zwei Wochen lassen wir unsere PV-Anlage mit 9,92 kwp installieren. Jetzt sind wir vorab schon mal Infos am einholen ob wir einen Einspeisevertrag mit dem Netzbetreiber machen sollen oder eher nicht.
    Hab mal gelesen, dass man bei diesen Verträgen i.d.R. immer schlechter gestellt ist als mit dem EEG-Gesetz, das anscheinend vollkommen ausreichend sein soll. Auf der anderen Seite sperren sich dann aber anscheinend oft die Netzbetreiber mit der Inbetriebnahme und zwingen einen dann anscheinend fast dazu solche individuellen Verträge abzuschließen.
    Vielleicht kann man aber auch den vorgelegten Einspeisevertrag von einem Anwalt prüfen lassen, der einem dann sagen kann, ob der Einspeisevertrag von Nachteil wäre.
    Bei uns wäre das die bn-Netze ( Baden Netze ) in Freiburg. Hat jemand mit denen schon Erfahrungen gemacht ?


    Was meint ihr, wie sollte man vorgehen ?


    Gruss
    Chris

  • Ein zusätzlicher Vertrag bringt keinerlei Vorteile.


    Jegliche Überlegungen den Vertrag anzuschauen, prüfen zu lassen usw... sind Zeitverschwendung und beim Rechtsanwalt sogar noch Geldverschwendung.


    Spar dir die Zeit, und lass den Vertrag bleiben...


    Unsere Netze Bw (EnBW) hat mir auch einen Vertrag zukommen lassen
    Ich hab diesen dankend abgelehnt und auf das EEG verwiesen... War überhaupt kein Problem. Wurde anstandslos akzeptiert da der.VNB keinerlei Handhabe hat sich über geltendes gesetz hinwegzusetzen.

  • Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


    Nein danke sagen und glücklich sein.

    Anlage1 von 2006
    83 x Sanyo HIP-215 NHE 5 / 3x SMA SB 5000, 1x SMA SB 2100
    Leistung: 17,845 KWp mit Volleinspeisung


    Anlage2 von 2011
    36 x Aleo S19 245W / 1x SMA Tripower 8000TL-10
    Leistung: 8,82KWp seit Aug 2014 Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung

  • Zitat von Chris1977

    Auf der anderen Seite sperren sich dann aber anscheinend oft die Netzbetreiber mit der Inbetriebnahme und zwingen einen dann anscheinend fast dazu solche individuellen Verträge abzuschließen.


    Das ist so auch nicht korrekt.
    Wie schon geschrieben ist es nicht notwendig irgendwelche Verträge zu unterschreiben, da alles im EEG geregelt ist. Natürlich muss man erforderliche Unterlagen bereitstellen.


    Stefan

  • Zitat von Chris1977


    Vielleicht kann man aber auch den vorgelegten Einspeisevertrag von einem Anwalt prüfen lassen, der einem dann sagen kann, ob der Einspeisevertrag von Nachteil wäre.


    ja sicher kann man das.
    Man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und heiße Milch reingießen.
    Hat zudem noch den Vorteil daß es nix kostet.


    zur Inbetriebnahme brauchst du den Netzbetreiber nicht. Den Schalter kannst du auch selbst umlegen.

  • Zitat von jodl


    ja sicher kann man das.
    Man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und heiße Milch reingießen.
    Hat zudem noch den Vorteil daß es nix kostet.


    zur Inbetriebnahme brauchst du den Netzbetreiber nicht. Den Schalter kannst du auch selbst umlegen.


    Die Inbetriebnahme macht der Solateur ..... abgesehen zur Festschreibung der Einspeisevergütung, ist sie ziemlich bedeutungslos.


    Entscheidend ist das Setzen des Zählers und dazu braucht er den Elektriker und Netzbetreiber. Erst ab Setzen des Zählers erhält die Einspeisevergütung.


    Und zum Einspeisevertrag würde ich mich gegenüber dem Netzbetreiber gar nicht äußern oder ggfs. in der From, dass man nach Setzen des Zählers den Vertrag prüfen wird ....... und das war es dann auch. Aber erst einmal muss der Zähler gesetzt sein, d.h. der Netzbetreiber seine gesetzlichen Pflichten erfüllt haben.

  • Okay, gut zu wissen. Also das Setzen des Zweirichtungszählers ist er gesetzlich verpflchtet. Nur halt nicht, wann ?
    Der neue Zählerschrank der bei uns notwendig ist, macht ja der Solateur.
    Ich hab nur gehört, dass manche Details wie Zahlungsmodalitäten genauer bei einem seperaten Einspeisevertrag geregelt ist.
    Aber ich denke auch, dass die EEG dafür vollkommen ausreichend ist.
    Vielen Dank für die Infos.


    Gruss
    Chris

  • Ich habe einen "Vertrag" in dem Sinne, daß ich einen monatlichen Abschlag bekomme.
    Am Jahresende wird auf den Zählerstand geguckt und entsprechend abgerechnet.


    Im Prinzip genauso wie bei meinem monatlichen Abschlag für Strombezug und Wasser in umgekehrter Richtung.
    Ist absolut transparent und nachvollziehbar.

    SunPower: 30x E20-327, 27x X22-360, 57x Optimierer P500-5RM4MFM
    SE5000, SE5K, SE7K
    Tesla PW1 & PW2
    Opel Ampera, Mitsubishi i-MiEV
    Brennstoffzellen-BHKW + weitere PW2 in langfristiger Planung

  • Es gibt auch keinen Grund Zahlungsmodalitäten vertraglich zu regeln. Außer der Angabe einer Kontonummer.


    Achte lieber darauf, dass du alle Vorgaben (Meldepflichten) einhältst, die den Vergütungsanspruch gefährden könnten.