Leistungssteigerung wenn es regnet

  • Das ist normal, habe desöfteren mehr Leistung gehabt als meine Module laut Typenschild bringen sollten.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Es ist mehr die Kühlung des Moduls vom Wasser.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Mir ist ähnliches auch schon aufgefallen. Allerdings glaube ich nicht das die Module 20% Mehrleistung bringen können (so kühl ist es im Sommer trotz Regen ja auch nicht) als der Hersteller garantiert nach Laborbedigungen. Vom Gefühl würde ich sagen der Wechselrichter berechnet da etwas falsch oder das Portal zeigt falsche Werte an. Die hohen Werte kommen nur bei stark schwankenden Ertragskurven vor. Da Messwerte i.d.R. alle 15 Minuten übertragen werden ist eher wahrscheinlich das da die Mittelwertbildung ungenau/fehlerhaft ist. Es gibt zumindest hier immer nur einen Messpunkt der über der Modulmaximalleistung liegt und der vorherige und folgende liegt deutlich darunter.


    Wäre übrigens wirklich mal interessant zu erfahren wie Wechselrichter (und digitale Zähler im Allgemeinen) die erzeugte Menge an Energie messen und speichern. Digital stelle ich mir das bei stark schwankenden Eingangswerten gar nicht so trivial vor, eine unendlich schnelle Abtastung ist ja technisch ausgeschlossen.

  • Die Leistung steigt wirklich an, das ist kein Messfehler, es sind beide Effekte Prismenbildung durch Tropfen und Kühlung, die Abkühlung von 60 auf 30/20 Grad dürfte aber der größte Anteil sein. Alle die einen SmartMeter haben können das live im Sekundentakt verfolgen.

  • Stell dich mal in die Sonne und schütte dir einen kalten Eimer Wasser drüber.


    Was fühlt sich kälter an ?


    ndorphin
    du unterschätzt die Verdunstungskälte, das macht sich sehr deutlich bemerkbar.
    Und kühlere Module liefern eben auch wesentlich mehr Strom, weiß ja jeder Betreiber selbst wenn du dir
    die Winter/Frühjahr Erträge anschaust.

  • Hinzu kommt, dass die Einstrahlung vermutlich über den Standardbedingungen von 1000W/m² lag, da zusätzlich Sonnenlicht von den Wolken reflektiert wurde (wenn es regnet, müssen ja irgendwo Wolken am Himmel gewesen sein).


    Gruß
    Markus

  • Auch tiefliegender Nebel oder Schnee vor den Modulen können zur Leistungssteigerung durch Reflektion der Strahlung beitragen. Der höchste gemessene Wert der Einstrahlung lag hier am 20.5.2017 bei kurzzeitig 1519 W/m^2, das sind rund 52% mehr als unter STC Bedingungen.