Verlust berechnen wenn Anlage begrenzt wird

  • Hallo zusammen.
    Ich habe eine 47KWP PVA aus 2010 die auf ein anderes Dach muss.
    Wir haben noch eine Dachfläche (laut PVGIS ca. 1000 kwh), allerdings ist der Hausanschluss nur 40 KW freigegeben.


    Daher folgende Fragen:
    Kann ich die WR auf 40 KW "begrenzen" (ist das technisch möglich)?
    Wäre das empfehlen oder gehen diese dann schneller kaputt?


    Wie kann ich den finanziellen Verlust berechen?
    Ich denke im Frühjahr, Winter, Herbst werden die 40 KW eh nicht erreicht aber eben im Sommer.



    Zur zweiten Idee:
    Aktuell sind es:
    48 KWP Module und 20+20+10 KWP WR
    Wäre es besser nur die 2x 20 KWP WR mit je 24 KWP Modulen an das neue Dach bauen oder sind die WR damit überfordert?



    Grüße
    Bit

  • Ich nehme mal an du hast einen Rundsteuerempfänger, sonst müsstest du ja eh auf 70% begrenzen. Aber genauso gut kannst du natürlich den WR auch auf 85% einstellen (=40/47 des Generators).


    Hier wird öfter mal gesagt das bei Südanlagen die Jahresverluste im Bereich 3-5% liegen bei 70% hart. Bei dir dürfte das also noch deutlich drunter liegen mit 85%.


    Du kannst dir in PVGIS auch mal den Einstrahlungstagesverlauf für deine Anlage und clearsky im Juni angucken. Mit ein bißchen Rechnerei (Wirkungsgrad/Verluste) kriegst du da dann auch die max. elektr. Leistung zur Mittagszeit raus. Da wirst du dann wohl sehen, dass das kaum über 85% liegt und du dir weitere Überlegungen schenken kannst.

    9.5kWp, Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protect SW250 & Samil Power SolarLake 8500TL-PM (70% hart),... ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • 70% gibt es nur bis 30kW, das geht auf keinen Fall. Hat man 2010 schon einen RSE gebracuht?
    Was für WR hast du? Dürfen die überhaupt weiter verwendet werden? Dazu müssen sie VDE AR-N 4105 erfüllen.


    24kWp an 20kW WR ist normal kein Problem, mußt halt schauen, wie du mit den Strings vernünftig hinkommst.


    Alternativ wäre es natürlich auch denkbar die 7kWp wo anders aufzubauen oder zu verkaufen. Ist meist eine schöne Größe fürs Hausdach, unter 10kWp fällt keine EEG-Umlage an, selbst wenn man die erst jetzt auf Überschußeinspeisung umstellt. Idealerweise bleibt es auch bei 7kWp oder knapp drunter, dann wird es auch kein Pflichteinbaufall für Smartmeter.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.