Kostal 5.5 neue Generation

  • Hallo


    Ich habe einen Kostal neue Generation...meine Frage


    Können die neuen Wr. eingeldlich eine dynamischen Regelung..??die brauchen dazu nur den Stromsensor oder?


    Man liest immer wieder das die Wr. bei voller Wirkleistung abregeln machen das eingendlich die neuen Wr. das auch...oder speisen die ich sag zu 100% ein...also was Dc seitig erzeugt wird und was dann eingespeist würde...Verluste usw. dahin gestellt?


    Mfg

  • Zitat von gexle1004

    Man liest immer wieder das die Wr. bei voller Wirkleistung abregeln


    Hmm, was genau hast Du denn da gelesen? Kann es sein, dass Du da was durcheinander wirfst?
    Du musst Dich entscheiden, ob Du die 70% Regel (hart oder weich egal) am Netzverknüpfungspunkt wählst, oder die Fernabregelung durch den VNB per RSE (Zusatzkosten €150,- bis €1000,-). Letzteres ist aber mittlerweile sinnfrei, da Smartmetering nicht mehr lange auf sich warten lässt und der RSE dann obsolet ist.


    Du weisst, dass die "Neue Generation" schon 2 Nachfolger hat, die ich je nach Auslegung immer bevorzugen würde.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Hallo


    Kann sein ich habe einen Kostal 5.5 neue GN. also kann das ein herkömmlicher Wr nicht oder...wenn man nicht besondere Einstellungen hat... oder?


    Bei der Inbetriebnahme konnte ich glaube ich Stromsensor auswählen was ich nicht gemacht habe...ich möchte alles einspeisen was geht was der Wr. auch macht soweit ich das sehen kann.


    DC seite und Ac seite ist immer so um die 250w Unterschied aber das sind sicher die Verluste durch umwandeln DC in AC usw.



    Für was soll das Abregeln eingendlich gut sein...was wird damit bezweckt??


    Man möchte doch das die volle erzeugte Wirkleistung eingespeist würde??



    Wann erkennt eingendlich der 2 Richtungszähler wenn eingespeist wird wenn die Netzspannung erhöht würde??


    Mir ist nur aufgefallen das wenn eingespeist wird das die Netzspannung auch in die Höhe geht?


    Könntest mich mal bitte aufklären bitte...


    :danke:

  • Ui ui ui, bei Dir ist aber noch viel Aufklärungsbedarf, was man sicherlich hier nicht in zwei Sätze packen kann.
    Das Wichtigste: Du darfst entweder max. 70% Deiner Anlagengröße am Netzverknüpfungspunkt einspeisen oder musst dem VNB die Möglichkeit geben, Deine Anlage abzuregeln. Tust Du das nicht, ist Deine Einspeisevergütung in Gefahr- auch nachträglich!
    Mit dem Stromsensor kannst Du die weiche 70% Regelung beim Kostal fahren, d.h. aber auch hier, dass Du max. 70% der Anlagengröße ins Netz einspeist. Kann die Anlage aufgrund guter Wetterbedingungen mehr erzeugen und Du hast gleichzeitig Verbraucher die diese Leistung abnehmen können, kann die Anlage auch mehr produzieren. Hast Du zu diesem Zeitpunkt keine Stromabnehmer, wird auch nicht mehr als 70% erzeugt. Mit dem RSE kannst Du auch bis zu 100% der Anlagenleistung einspeisen, nur kommt das in der Praxis eher nicht vor. Bei den Temperaturen kann man froh sein, wenn die Anlage überhaupt über 70% leisten kann.


    Vielleicht verrätst Du uns erst einmal, wie viele und welche Module Du wie verstringt am WR betreibst und wo die Anlage bei welcher Dachneigung und Ausrichtung installiert ist. Da Du bei der Einstellung des WR verneinst, einen Stromsensor zu haben, müsste die Anlage daher entweder auf 70% hart eingestellt sein oder hast Du gar tatsächlich einen RSE? Hast Du die Anlage selbst installiert?

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
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  • Hallo

    Also meine Anlage steht in AT...


    ZITAT:
    Vielleicht verrätst Du uns erst einmal, wie viele und welche Module Du wie verstringt am WR betreibst und wo die Anlage bei welcher Dachneigung und Ausrichtung installiert ist. Da Du bei der Einstellung des WR verneinst, einen Stromsensor zu haben, müsste die Anlage daher entweder auf 70% hart eingestellt sein oder hast Du gar tatsächlich einen RSE? Hast Du die Anlage selbst installiert?


    Bei meiner Anlage habe ich 2 Strings gemacht mit jeweils 11 Modulen....Kostal 5.5


    Dachneigung nun schwer zusagen 11 Module sind geständert die andren liegen am Dach...welches eher rundlich ist..


    Was meinst du mit RSE = Rundsteuerempfänger nein von sowas wüsste ich nichts....


    Anlage habe ich selbst gemacht mit Abnahme vom Elektrounternehmen welche Photovoltaik Anlagen aufstellt...


    Das ist mir klar das die Anlage nicht immer 100% bringen kann...aber sie darf doch alles was erzeugt wird einspeist bin ja Volleinspeiser darum..


    Habe mal am Wr geschaut und unter Abregelung geschaut da steht 100% drinnen...
    Und die Ländereinstellung steht auf Önorm Norm 2017..


    Dann kann ich doch bis zu 100% einspeisen sofern der Wr. das erzeugen kann bzw. auch schaft wobei alles ideal sein muss das das auch möglich ist was bei mir nicht der Fall ist..


    Danke für deine Hilfe bzw. Erklärung

  • Hab das dazu gefunden..


    7.2 Begrenzung der PV-Einspeiseleistung
    Sollte die Wirkleistungssteuerung nicht mit einem
    Rundsteuerempfänger
    realisierbar sein, dann ist laut
    Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 (EEG 2012) die Einspeiseleistung
    auf 70 % der PV-Leistung zu reduzieren.


    Die Leistungsbegrenzung wird mit der Parametrierungssoftware
    PARAKO vorgenommen. Diese Software ist
    über den Support erhältlich.
    Der PIKO BA Sensor kann bei Anlagen, bei denen eine
    Begrenzung der Einspeiseleistung z.B. auf 70% eingestellt
    werden soll, als kostengünstige Alternative zum
    Rundsteuerempfänger verwendet werden.


    Mit Hilfe des PIKO BA Sensors kann der im Haus selbst
    verbrauchte Strom ermittelt werden. Die intelligente
    Eigenverbrauchsoptimierung des Wechselrichters kann
    dadurch die Ausgangsleistung entsprechend erhöhen
    und den Ertrag maximieren. Die ins Netz eingespeiste
    Leistung bleibt dabei auf maximal 70% begrenzt


    Was dieser auch kann aber ich komme eben nie auf die 100%...von daher kann ich das auch vernachlässigen.
    Voraussetzung der Abregelung ist, dass eine Überlastung der Netzeinrichtungen droht was ich ausschliesen kann...
    Bin Volleinspeiser und möchte halt alles was geht einspeisen..


    https://photovoltaiksolarstrom…ikon/einspeisemanagement/


    Das Einspeisemanagement der Wr. bzw. Anlagenleistungsabregelung dient der Sicherstellung der Netzstabilität bzw. das es zu keiner Netzüberlastung kommt...
    Es gewährleistet die Versorgungssicherheit bei gleichzeitig größtmöglicher Einspeisung von Strom aus pHotovoltaik..usw.


    Sehe ich das so richtig??



    Mfg

  • Zitat von gexle1004

    Also meine Anlage steht in AT...


    Dann vergiss so ziemlich alles, was ich Dir gesagt habe. :oops:
    Du brauchst weder einen RSE, noch musst Du die 70% Regel beachten und benötigst auch keinen Stromsensor.


    Zitat von gexle1004

    Bei meiner Anlage habe ich 2 Strings gemacht mit jeweils 11 Modulen....Kostal 5.5


    :shock::shock::shock:
    Mit welchen Modulen?
    Das "Problem" in AT ist ja die Vorgabe der dreiphasigen Einspeisung. Mit Standard 60-Zellern sind 11 Module im String dann alles andere als optimal.


    Zitat von gexle1004

    Dachneigung nun schwer zusagen 11 Module sind geständert die andren liegen am Dach...welches eher rundlich ist..


    Gleiche Ausrichtung? Wieviel Grad Unterschied sind es zwischen Aufständerung und Dach? Was heißt hier "rundlich"? Hast Du Bilder?

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL & SB2100-TL, DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Meine Ertag

  • Hallo


    Ok verstehe ich kann dir mal ein Bild per PN zukommen lassen.


    Ich Speise auch 3 Phasig ein hab aber nur 2 Strings..optimal ist die Anlage sicherlich nicht ausgerichtet aber geht halt nicht anders..
    Module muss ich dann mal schauen was die können....250W pro Modul und 38,2 Leerlaufspannung


    Also betrifft das eingendlich alles Deutschland zusagen....aber geschadet hats ja nicht das man das auch mal weis oder gehört hat.


    Das Einspeisemanagement der Wr. bzw. Anlagenleistungsabregelung dient der Sicherstellung der Netzstabilität bzw. das es zu keiner Netzüberlastung kommt...
    Es gewährleistet die Versorgungssicherheit bei gleichzeitig größtmöglicher Einspeisung von Strom aus pHotovoltaik..usw. RICHTIG??



    Danke


    Eins noch bei mir ist ein 2 Richtungszähler verbaut...was bezug und einspeisen messen kann.


    Weis der Zähler Anhand der Stromrichtung ob eingespeist wird oder nicht oder wie sieht das genau aus...


    Meine mal irgendwo gelesen zuhaben der Zähler weis Anhand der Spannung ob eingespeist wird oder nicht zbs. 10V Unterschied..??


    Danke

  • Bezgl. Bezug/Einspeisung sieht es so aus, dass die Zweirichtungszähler saldierend arbeiten. Physikalisch gesehen kannst Du z.B. 5 kW einspeisen und 1 kW beziehen, was letztlich am Zähler aber als 4 kW Einspeisung angezeigt wird. In der Zählerbeschreibung siehst Du wie Bezug und Einspeisung angezeigt werden.


    Den Grund für 70% bzw RSE in D hast Du richtig erkannt.


    Als WR hätte ich gerade als Österreicher einen SYMO von Fronius genommen und keinen ineffizienten ollen Kostal.

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