Frage zu Kosten für Einspeisung in Trafostation

  • Guten Tag,


    wir betreiben aktuelle eine Photovoltaik Anlage. Einiges davon konnten wir über den Hausanschluss ins Netz des lokalen Energieversorgers einspeisen, den Rest speisen wir in eine Trafostation unseres Nachbarn ein. Hierfür erhält er ein Nutzungsentgelt. Zuletzt gab es hier Fragen zur Preisgestaltung.


    Ich hab nun versucht offizielle Zahlen zu bekommen um zu wissen, was denn die Trafonutzung und Einspeisung kosten darf. Leider finde ich hierzu nichts.


    Daher meine Frage: Wie berechnet sich normalerweise der Preis, bzw. hat jemand offizielle Zahlen der Energieversorger?


    Vielen Dank!
    HanSolo53

  • Du hast zwei Netzverknüpfungspunkte für eine PV-Anlage? :shock:


    Mein VNB spielt nicht einmal mit, wenn Netzverknüpfungspunkt und Hausanschluss unterschiedlich (separat) sind :!:

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Zitat von Bento

    Du hast zwei Netzverknüpfungspunkte für eine PV-Anlage? :shock:


    Mein VNB spielt nicht einmal mit, wenn Netzverknüpfungspunkt und Hausanschluss unterschiedlich (separat) sind :!:


    ist zwar hier off topic, aber wenn dein VNB da nicht "mitspielt" dann musst du ihm das halt lernen.
    siehe EEG $8 Abs. 2

  • Danke für die Links.
    Genau, ich verkaufe den Strom an den Netzbetreiber. Den Trafo nutzen wir aber vom Nachbar, der bisher ein x-beliebiges Entgelt verlangt. Die Frage ist, was darf er hierfür verlangen, bzw. was kostet mich die Einspeisung wenn ich, z.B. den Trafo eines Netzbetreibers nutze? Gibt es offizielle Preistabellen oder Ähnliches?

  • Habt ihr euch vorher nicht geeinigt?
    Ich verstehe es aber immer noch nicht, daher noch ein paar Fragen.
    Wo und wie erfolgt die Messung bei dir und beim Trafobesitzer?
    Zieht dir der VNB die Trafoverluste nicht direkt ab? Das wäre der Standard, wenn du auf Niederspannung mißt aber auf Mittelspannung einspeist.


    Die Trafos des VNB werden über die Netzentgelte bezahlt, das wird komplett anders brechnet. Siehst du ja bei dem teil, der über deinen Hausanschluß läuft.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Vermutlich war es preiswerter, das Kabel zum Nachbartrafo, anscheinend in seinem Eigentum, zu verlegen, statt zu der vermutlich weiter entfernten VNB-Station. Hier liegt dann ein privatrechtlicher Vertrag vor. Ich habe mal einen ähnlichen Fall erlebt, nachdem die besten Freunde sich plötzlich nicht mehr leiden mochten, wurde die Trafo-Nutzung zum nächsten Ersten gekündigt, es musste der teure Anschluss gewählt werden. Auch problematisch, wenn der Trafo-Besitzer mal wechseln sollte und dem neuen Eigentümer das nicht gefällt.


    Gruß


    gruennetz

  • 50.000€ durch 650kva mal deine Anlagengrösse in kwp.
    Wäre min.Ansatz.....

    2010: 134 kwp CSI,SMA
    2011: 5,00 kwp CSI,SMA
    2012: 54,5 kwp Eging,SMA
    2012: 30,0 kwp CSI,SMA
    2014: 60,0 kwp Schott,Fronius
    2014: 7,65 kwp Eging,SMA
    2016: 88kwp Qcells,SMA
    2017: 12 kwp SW,SMA
    2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2
    2018: 750 kwp

  • Zitat von gruennetz

    Vermutlich war es preiswerter, das Kabel zum Nachbartrafo, anscheinend in seinem Eigentum, zu verlegen, statt zu der vermutlich weiter entfernten VNB-Station. Hier liegt dann ein privatrechtlicher Vertrag vor. Ich habe mal einen ähnlichen Fall erlebt, nachdem die besten Freunde sich plötzlich nicht mehr leiden mochten, wurde die Trafo-Nutzung zum nächsten Ersten gekündigt, es musste der teure Anschluss gewählt werden. Auch problematisch, wenn der Trafo-Besitzer mal wechseln sollte und dem neuen Eigentümer das nicht gefällt.


    Gruß


    gruennetz


    Genau, es war damals eben praktischer und preiswerter. Nur leider ist die Nutzungsgebühr aktuell eher willkürlich gewählt.

  • Rechnet ihr im Moment Pauschal ab ?
    Oder war eine Einmalzahlung vereinbart ?
    Oder wird pro kwh abgerechnet ?



    Du weißt ja was dich das Kabel zum VNB Trafo gekostet hätte ?
    Und den Ansatz von Schulze finde ich gut, einmalzahlung gemacht und fertig, Vertragslaufzeit 20 Jahre wie EEG