Szrom sus Batterien in alte EEG einspeisen

  • Hallo,


    Mal eine ganz komische Frage.


    Wie sieht das rechtlich aus, wenn man tagsüber einige 12 V Batterien lädt (durch Eigenverbrauch und sehr günstigen zugekauften Strom) und nachts diesen Strom aus den Batterien ins öffentliche Netz wieder einspeist.


    Es wäre eine alte EEG Anlage mit Zweirichtungszähler und hoher Vergütung.


    Wäre dies erlaubt?


    Gruss

  • Warum würde man das machen wollen? Den Strom erst durch einen teuren Akku jagen, dabei ein Drittel verlieren und den Rest einspeisen, wo man doch alles nahezu verlustfrei gleich bei Erzeugung hätte einspeisen können?


    Zugekauften Strom wieder mit EEG-Vergütung ins Netz zu speisen, wäre allerdings Betrug.

  • das ist tatsächlich eine etwas komische Frage.
    rechtlich sieht es so aus, daß du über den Zähler deiner EEG Anlage auch nur die Energie aus dieser EEG Anlage einspeisen darfst. Natürlich darfst du die auch tagsüber in einen Akku einspeichern und in der Nacht aus dem Akku entladen und einspeisen.
    wirtschaftlich betrachtet wäre das aber ziemlich bescheuert so etwas zu tun.
    "sehr günstigen zugekauften Strom" in den Akku einspeichern und nachts einzuspeisen, ist wie schon geschrieben wurde, Betrug.
    zusätzlich ist es aber mindestens genauso bescheuert , warum?
    das kannst du dir leicht selber ausrechnen, wenn du es denn kannst.
    kleiner Tipp: wie günstig müsste dieser Strom denn zugekauft werden, damit die Rechnung aufgeht, und wo kann man Strom zu solchen Konditionen zukaufen?


    Im Großen und Ganzen ist deine Idee ein richtiger "Hirnfurz".
    Wenn du das nächste mal so eine Blähung in deinen Gedanken bemerkst, dann wäre es sinnvoll wenn du dich erst einmal selber über die grundlegenden Aspekte deines Plans informierst, sozusagen heimlich "im stillen Kämmerlein", Die Suchfunktion des Forums, oder die Internetsuche bringen einen da schon gut weiter. Dann als nächsten Schritt eine überschlägige Berechnung,
    Oft erledigt sich so eine gute Idee nach diesen beiden Schritten und verschwindet dann still und heimlich dahin wo sie hergekommen ist, auf die Müllhalde der Gedanken.
    Hat dann auch den Vorteil daß man sich nicht öffentlich blamiert.

  • Ein Freund erklärte mir vor Jahren, dass er Photovoltaikmodule viel zu kompliziert fand. Verkabelung, unsteter Ertrag (vor allem nachts und im Winter) und dann auch noch teuer in der Anschaffung! Darum beschloss er, sich einfach Spanplatten aufs Dach zu schrauben und sie blau anzumalen. Dazu bräuchte er nur noch ein kräftiges Ladegerät und einen Wechselrichter, und schon könne er rund um die Uhr astreinen Strom einspeisen :lol: damals gab es noch EEG-Vergütung jenseits der 40 Cent.


    Zum Glück macht PV süchtig, und er hat dann doch noch richtige Solarmodule genommen ;-)