PV-Anlage für Unterstützung der Ölheizung nutzen - Frage daz

  • Hallo Leute,
    Habe kürzlich eine 7,5 KW PV Anlage installiert. Jetzt regt sich mein Wunsch auch die vorhandene Ölheizung Viesmann mit 200 L Kesselwasser und 100 L Brauchwasserspeicher am neuen Stromsegen teilhaben zu lassen. Ich will allerdings momentan keine neue Grossbaustelle anfangen und die Heizungsanlage auf zB Solarthermie mit grossen Schichtapeicher etc etc umbauen, was wiederum ca 16.000 Euro kosten würde und vor allen wieder einiges an Umbauarbeiten erfordern würde.
    Ich suche eine relativ einfach und unkomplizierte Lösung, wie ich das Kesselwasser bzw Brauchwasser einfach mit einbinden kann ohne grossen Aufwand mit der Installation zu haben. Ich habe folgende Idee:
    Es handelt sich hierbei um einen sogenannten PV-Booster EHB 10 mit integrierter Regelung zur Ansteuerung des Elektroheizstabes über einen potentialfreien Kontakt, wie es der Anbieter beschreibt. Weiterhin eine entsprechende Pumpe.
    Das Ganze ist wirklich äusserst preiswert mit ca 650,00 Euro.
    Hier das Angebot:


    Bilder dieses Boosters:




    Jetzt meine Fragen:


    1. Wie wird das Teil an die Heizung angeschlossen und gibt es dafür vielleicht irgendwelche Fertigflanche o.ä. ?


    2. Wie funktioniert die Ansteuerung des Boosters, damit er mit überschüsigen Solarstrom heizt, wenn dieser
    zur Verfügung steht


    3. Eigentlich müsste dieses System besser sein, als ein üblicher "Heizstab" der im Brauchwasser steckt und bei
    hohem Kalkgehalt (wir haben 22 Härtegrade) schnell total verkalkt. Der Booster erwärmt ja das Kesselwasser
    und nicht direkt das Brauchwasser


    Hier noch ein Bild der Heizungsanlage. Ich könnte den Booster rechts an die Wand hängen




    Was meint Ihr oder habt Ihr einen besseren Vorschlag für mich.???

  • Dein "Booster" ist nix anderes wie eine Heizstab.
    Er vernichtet deinen Strom!


    Stromeinspeisung 11cent spart dir Heizöl 4-5cent.


    Deine Idee ist leider eine Steisslage!
    Vernichtet nur Geld!
    Deine Angabe - Heizungneu 16KEuro - ist aber schon auch leicht überzogen.
    Das Einzige was dir helfen würde: Umbau auf Wärmpeumpe....


    ansonsten sein lassen!

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!

  • Vorab mal überlegen, wann die PV viel liefert und wann die Heizung viel braucht.
    Als nächstes überlegen, was eine "kleine" 7,5KWp PV im Winter im besten Fall überhaupt liefern könnte.


    Energetisch und vor allem wirtschaftlich macht Dein Ansatz keinen Sinn.
    Einzig über eine Lösung mit BWWP für das WW im Sommer könnte man nachdenken, damit der Öler im Sommer still steht.


    Kostbaren Strom 1:1 per Heizstab im WW zu vergeuden ist ein wirtschaftlicher Amoklauf.
    Bei 650,- von Preiswert zu reden ist abenteuerlich.


    Für das Geld gibt es bereits kleine BWWPs, die aus 1 KWh Strom dann 3-4KWh Wärme im WW machen.
    DAS wäre eine Option mit Aussicht auf Ersparnis.


    Je nach Alter der Heizung wäre in dem Zuge ggfs. eine komplette Sanierung ratsam und die muss sicher nicht T€ 16 kosten.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • in dem Zusammenhang sollte vielleicht erst einmal geklärt werden, was der TS unter "überschüssigem Solarstrom" versteht.
    weil, ich zum Beispiel speise den Strom den ich nicht selber verbrauche, ein. Dafür bekomme ich sogar Geld bezahlt. Unter Umständen wäre das auch was das der TS machen könnte. :idea:

  • gut.. - du hast recht-
    vernichtet wird nie was.... (Haargespaltet!)


    es wird in Wärme umgewandelt und das 1 zu 1
    was wenig sinnvoll ist, da der Strom 11 Cent bringt und 4-5 Cent Öl spart...

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!

  • Ich weiß auch nicht welche Heizung (Öl oder Gas) für 4-5 Cent pro kWh warmes Wasser macht. Und das am besten noch im Sommer mit einem Wirkungsgrad von 40-60%. Das erscheint mir um die Hälfte zu wenig. Einfach mal den Zähler beobachten und nachrechnen, dann wird jeder sehen, was sein persönliches warmes Wasser wirklich kostet. Meine drei Jahre altes Brennwertgerät schafft das bei weitem nicht!! Somit ist mein Heizstab auch kein wirtschaftliches Fiasko mehr, sondern hilft co2 einzusparen. Die paar Euro die ich pro Monat draufzahle sehe ich als persönlichen Luxus an.

    6,24 kW SSO an Kostal Piko, 6 kW NNW an Infini 4k
    Tesla Li-Ion 6 kWh mit Energus BMS und AEC350
    BEV ZOE Q210 mit Bettermann-Box und PV-gesteuerter Ladung
    WW und Heizungsunterstützung mit Heizpatrone (WP in Planung)
    Steuerung Eigenentwicklung auf RasPi

  • Zitat von BuBu01

    Ich weiß auch nicht welche Heizung (Öl oder Gas) für 4-5 Cent pro kWh warmes Wasser macht. Und das am besten noch im Sommer mit einem Wirkungsgrad von 40-60%. ....

    *


    Einen Wirkungsgrad von WIEVIEL?
    natürlich / kWh


    *das ist ja wohl eine illegale Schwellbrandanlage

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!