Absicherung bei 2 möglichen Stromflussrichtungen

  • Im Zuge der Errichtung einer PV-Anlage auf dem Hausdach, habe ich mir auch ein 5×6 qmm Stromkabel in die Garage legen lassen, damit ich mein eAuto laden kann. Dieses ist am Anfang und am Ende vorschriftsmäßig mit FI und je drei 22A Sicherungen abgesichert.
    Wenn ich nun auf der Garage ein weitere PV-Anlage machen lasse, habe ich ja auf diesem Kabel die entgegengesetzte Stromflussrichtung. Muss ich dann mit größeren Umbaumassnahmen in den beiden Sicherungskaesten rechnen, oder kann alles so bleiben wie es ist?

  • Es geht darum, ob die Sicherungen in beiden Richtungen funktionieren. Das Auto soll natürlich am gleichen Kabel geladen werden können.

  • 8)

    Zitat von Klaus44

    Es geht darum, ob die Sicherungen in beiden Richtungen funktionieren. Das Auto soll natürlich am gleichen Kabel geladen werden können.


    :juggle: Warum hast Du keine zwei Kabel verlegt, eines für Strom von der PV Anlage und eines zum E-Auto laden?


    Welchen Verwendungszweck hast du dem Elektriker der das Installiert hat verheimlicht?
    :wink: :juggle: Hoffentlich kommt der Strom aus dem Kabel überhaupt wieder heraus wenn an beiden enden eine Sicherung ist :ironie:



    Wenn ich meinem Elektriker sage was ich vor habe, dann macht er doch hoffentlich so eine Installation die dann auch funktioniert.


    Django

  • Damals hatte ich noch nicht die Idee auch auf die Garage eine PV zu machen.
    Gibt es eine Lösung mit dem einen Kabel auszukommen?

  • in die Garage muß eine kleine Unterverteilung, der wechselrichter bekommt dann einen eigenen Stromkreis.
    gegensätzliche Ströme heben sich auf, eigener solarstrom hat Vorrang und kann direkt genutzt werden.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Zitat von machtnix

    in die Garage muß eine kleine Unterverteilung, der wechselrichter bekommt dann einen eigenen Stromkreis.
    gegensätzliche Ströme heben sich auf, eigener solarstrom hat Vorrang und kann direkt genutzt werden.


    Wenn ich es richtig interpretiert habe hat er schon eine Unterverteilung da er ja en jedem Ende des Kabels Sicherungen hat.


    Django

  • Was spricht dagegen, wenn in der Garage über eine zusätzliche Sicherung auf die gleiche Phase eingespeist wird wie mit der PV vom Haus und zwar am Eingang der vorhandenen Sicherung?

  • Sicherungen mit 22A Nennstrom wären mir neu. Und vorne UND hinten identische Sicherungen macht auch keinen Sinn, Stichwort Selektivität.

  • Macht es überhaupt Sinn, eine Leitung an 2 Enden abzusichern? Es fließt ja grundsätzlich an beiden Enden derselbe Strom. Sinn macht es doch nur, nach einer Unterverteilung, die weiterführenden Leitungen (niedriger) abzusichern, wenn diese entsprechend kleineren Querschnitt haben. Oder liege ich (Laie) falsch?

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal