PV-Anlage - Speicher - Wechselrichter

  • Hallo liebe PV-Gemeinde,


    wir bauen derzeit ein Einfamilienhaus nähe des Chiemsees und wollen unter Anderem auch eine PV-Anlage mit einem Speicher installieren.
    Leider bin ich noch Leihe und die Anzahl und Varianten eine PV-Anlage verwirren mit derzeit mehr als dass sie mir weiter helfen. :shock:


    Letztendlich soll die Anlage Mitte August installiert werden (zu diesem Zeitpunkt steht noch das Gerüst) und die Fragen und Aufgaben auch von Anderen Gewerken überrollen mich derzeit.
    Deshalb würde ich mir über Eure Unterstützung und Empfehlung freuen. :juggle:


    Wichtig so glaube ich ist dass die einzelnen Komponenten optimal miteinander zusammen passen.
    Und letztendlich spielt natürlich auch der Preis wie bei jedem Bauherren eine Rolle.


    Um Euch etwas mehr an Informationen und Bedarf zu geben habe ich folgende Punkt notiert:


    Bedarfserstellung:
    PV-Anlage mit Speicher


    Angestrebt wird ein möglichst hoher Eigenverbrauch bei hohem Deckungsgrad. (eigentlich ein Widerspruch (-: )
    Bei unserem Dach handelt es sich um eine Satteldach mit 20 Grad Neigung und Südausrichtung ohne
    Verschattung. (Dachziegeln, Aufdachinstallation hinterlüftet)


    Basisinformation:
    – Jährlicher Strombedarf ca. 6500kwh -7500kwh (davon 3500-4000kwh für die Solewärmepumpe bei JAZ 4
    und 2000 Betriebsstunden)
    – Entsprechende Auslegung der PV & Speicher (ein Kilowattstunde pro Megawattstunde) gleich effektiv ca. 6500/7500kwh für die PV-Module und effektiv ca. 6.5 - 7,5kwh Speichermöglichkeit)
    – Module ob mono oder poly ist abhängig vom Gesamtpreis, Degration und Wirkungsgrad da eine maximale Dachfläche von 50qm zur Verfügung steht. (kein Dachfenster)
    – Mindestgarantie der Module mind. 20+ Jahre bei einer 10-15%igen Maximaldegration.
    – Wünschenswert wäre wenn Kundenansprüche aus der Garantie insolvenzsicher geschützt werden.
    – Wechselrichter; DC-System, String MPP-Tracker, Smart meter, Ankopplung an LAN/WLAN, KNX-Bus,
    Falls bekannt wäre hier der „Europäischen Wirkungsgrad“ hilfreich
    – Speicher; 3-Phasen, mit Notstromfunktion.
    – Montagesystem Aufdach – Alu mit Schutz der Überbelastung der Tonziegeln / entsprechende Verkabelung


    Alle Komponenten sollten optimal aufeinander abgestimmt werden.


    Mittelfristig ist die Anschaffung eines Elektro-KFZ geplant. Falls möglich sollte dann das PV-System und Wechselrichter gleich
    erweiterbar ausgelegt werden um dann noch über Kapazitäten für die Ladung der KFZBatterie
    zu verfügen.


    Ich wäre Euch dankbar wenn ihr mit mit Empfehlungen, Ideen und Anregungen weiterhelfen könnt.
    Danke :danke:

  • Was für eine WP arbeitet da ... kann die mit dem SMA SunnyHomeManger2.0 reden? SG Ready?


    Wenn das Norddach auch DN20 hat, sollte man das Norddach mit belegen und 15-17KWp anstreben.


    Ich würde es mit SMA WR bauen und einen BYD oder LG Speicher über den SB Storage2.5 anbinden ... OHNE Notstrom.
    Das der Speicher wirtschaftlich keinen Sinn macht ist dir hoffentlich klar, es wird nur die Autarkie erhöht, aber das ist eben teuer.


    Zitat

    Mittelfristig ist die Anschaffung eines Elektro-KFZ geplant. Falls möglich sollte dann das PV-System und Wechselrichter gleich erweiterbar ausgelegt werden um dann noch über Kapazitäten für die Ladung der KFZBatterie zu verfügen.


    Damit zumindest das Gesamtsystem PV plus Speicher die Chance auf eine schwarze Null hat, sollte man die PV genau ein Mal planen und auch nur ein Mal bauen. Idealerweise ist danach Süddach und Norddach mit Modulen voll :!::idea:

  • Hallo,


    es handelt sich um eine Nibe 1255 Sole-Erdwärme-Pumpe.


    Leider ist derzeit einfach keine noch größer Anlage mehr drin.
    Speicher brauche ich, da ich auch über die KFW finanziere und da ist er vorgeschrieben.
    Deshalb möchte ich auch den Wechselrichter und Komponten sowie ausrichten dass ich die PV-Anlage noch etwas erweitern kann.
    Warum keine Notstromfunktion... ?


    Gibt es einen Onlinehändler eures Vertrauens oder habt ihr sonst noch Empfehlungen ?


    Danke

  • Weil Notstrom 3P alleine die Wechselrichter dafür schnell 6k kosten. Da fehlen dann noch die Akkus.
    Zudem wenn du es für KFW brauchst dann geht das es nur über Firmen und damit kostes schnell das doppelte.


    Ich hab vorletztes Jahr die Multiplus 48/5000 als 3p System eingebaut, das waren dann Mengenrabatt 6k.
    Cool ist es schon, aber da ist der Weg die Vollinsel.

  • Geh zur Bank, leih dir Geld und mache es in einem Rutsch und richtig.


    Also baust DU KfW40 PLUS?


    Notstrom ... in DE ... wofür?


    KfW, EEG Vergütung, usw. und dann nach einem Onlinehändler fragen passt irgendwie nicht zusammen, oder :?:



  • Warum passt das nicht. ???
    Eigentlich wollte ich hier eure Erfahrungen und Hilfe.... eine Finanzierungsberatung brauche ich wirklich nicht...
    Es gibt hier immer ein paar ganz schlaue die sich profilieren müssen.

  • Zitat von el-casino

    Es gibt hier immer ein paar ganz schlaue die sich profilieren müssen.


    Das hat man nun davon, wenn man jemanden vor einer Dummheit bewahren möchte. :twisted:
    Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall ...

  • Das hat nix mit selbstprofilierung zu tun.
    Es ist einfach absolut unüblich eine netzparallele Einspeiseanlage mit Speicher in Eigenbau hin zu stellen.
    Den eingetragenen Elektriker am Ende brauchst Du eh.


    Aber wenn Du meinst, mach doch was Du willst. Servus :!:

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von el-casino

    Gibt es einen Onlinehändler eures Vertrauens oder habt ihr sonst noch Empfehlungen ?


    Onlinehändler macht nur Sinn, wenn du die Anlage selbst baust (bzw. am besten den Dachdecker die Haken setzen lassen, dann hast du darauf auch noch Garantie). Ich hab gute Erfahrungen gemacht mit http://www.photovoltaik-shop.com/
    Ansonsten Material über Solarteur beziehen.


    Aber egal ob du selbst baust oder Angebote von Solarteuren einholst: Plane als erstes selbst die Belegung, so wie du es haben willst (mit Standardmodulen ca. 300Wp, 1,68m x 1m).
    Ideal sind bei den üblichen Modulen 22-23 Stück (damit ein langer String) jeweils für Süd und Nordseite.
    Auch entscheiden, ob Schneefang nötig, und wo Schattenspender sind (Nordseite)...


    Auch ich würde empfehlen, gerade bei Geldmangel den Speicher wegzulassen, und stattdessen auch das Norddach zu belegen. Es sei denn, dieses KfW-Paket bringt dir tatsächlich viele 1000 € Vorteil, die du dann mit dem Speicher verpulven kannst. Gleichzeitig kostet aber die Abregelung der Einspeisung (auf 60%? 50%?) massiv Ertrag. Auch dabei solltest du dringend die Nordseite belegen, denn dann fällt die Abregelung weniger stark ins Gewicht.


    Zur Not den WR ausreichend dimensionieren und Stringkabel mit verlegen, um später die Nordseite nachrüsten zu können. Aber normal ist das dann teurer (weil nochmal Gerüst etc. nötig).

  • Zitat von el-casino


    Es gibt hier immer ein paar ganz schlaue die sich profilieren müssen.


    Der "ganz schlaue" hat sein Profil schon oft bewiesen, was man von dir mit deiner "casino" Mentalität nicht behaupten kann.

    9,1kwp - Süd (2009)

    2,5kwp - Nord (2019)