33659 | 7kWp || 1337€ | Allblack Anlage auf Neubau

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Juli 2008
    PLZ - Ort 33659 - Bielefeld
    Land
    Dachneigung 38 °
    Ausrichtung West
    Art der Anlage
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachstein aus Beton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 6.5 m
    Breite: 12.5 m
    Fläche: 35 m²
    Höhe der Dachunterkante 4.1 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 936
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 1.8 %
    Grund der Investition Bis zu 5 % Rendite wären nicht schlecht
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2 Angebot 3 Angebot 4
    Einstellungsdatum 29. November 2018 29. November 2018 29. November 2018 29. November 2018
    Datum des Angebots 6. Juli 2008
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1337.52 € 1097.58 € 1097 € 1076 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 936 846 846 846
    Anlagengröße 7.04 kWp 9.9 kWp 9.9 kWp 9.9 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 22 33 33 33
    Hersteller LG
    Bezeichnung NeON2 black 320 W Mono
    Nennleistung pro Modul 320 Wp 300 Wp 300 Wp 300 Wp
    Preis pro Modul 1 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 1 1 1
    Hersteller Kostal
    Bezeichnung PIKO 7.0
    Preis pro Wechselrichter 1 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Schletter
    Bezeichnung -
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) nicht bekannt 0 0 0
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers 0 0 0

    Hallo zusammen,


    wir planen derzeit einen Neubau mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe von Bien Zenker (Wohlfühl-Klimaheizung+).


    Das Dach würden wir gerne auf Ästhetische Weise mit PV Modulen belegen, sodass wir einen gewissen Anteil unserer Energie selbst erzeugen können.


    Die Heizung ist in der Lage mit der vom Umrichter bereitgestellten Info über die verfügbare PV Leistung die Wärmepumpe zu regeln, sodass möglichst viel Eigenverbrauch entsteht. Wie genau das abläuft weiß ich noch nicht, aber für mich würde die Anlage auch ohne dieses nette "Gimmick" Sinn machen.


    Könnt ihr mir sagen, ob das Angebot schon ganz gut ist, oder ob ich hier und da doch noch einmal nachverhandeln / weitersuchen sollte.


    Vielen Dank,
    Gruß


    Bilder:
    Hausansicht vom Architekt:

  • Überdenke die Art der WP.
    Eine Luft Luft WP ist eine absolute Bausünde. Im Neubau praktisch nicht zu begründen und danach nur mit hohen Kosten zu reparieren.


    Ab ins Forum des Haustechnikdialog mit dir. Ordentliche wasserführende Heizung planen und dann wieder kommen für PV.


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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Danke für den Hinweis... Das Haus erfüllt den KFW55 Standard auch mit dieser Heizanlage ohne PV-Anlage auf dem Dach, daher denke ich, dass es dennoch dabei bleibt, aber das tut ja auch erst einmal nichts zur Sache bzgl. der PV Anlage, oder?

  • Welche Heizlast wurde denn errechnet?
    Gibt es eine zweite Wärmequelle für den Kernwinter auf Holzbasis?


    Du baust ein "Bien Zenker Fertighaus" und der Hausbauer hat es geschafft, Dir auch seine Heizung anzudrehen.
    Vermutlich zu eine überteuerten Preis?
    Toll für ihn, dass er VDI Norrm, KfW Anforderung und weitere für dich "nutzlose" Normen erfüllt ... sonst dürfte er die Heizung gar nicht am Markt anbieten. Bringt Dir also nix und sagt nix über die Qualität oder gar die Energieeffizienz des Systems aus.
    So, mehr Warnung geht jetzt nicht mehr ... mach was draus oder lerne später anhand der Stromrechnung.


    Informiere dich vorab über die Anschlussleistung der Heizung?
    Leistung Heizstab oder Heizgitter?
    Mit welcher JAZ wurde geplant?
    Welche Arbeitszahl hat die WP bei 10/35?


    In Bad und WC wirst Du dann innovative Elektrodirektheizungen haben ... Wohlfühlkima sieht bei mir ganz anders aus.


    WW wird aus der Fortluft gewonnen. :roll:


    Zur PV:
    Knapp über 7KWp ist bei Dir auch egal, weil Du weit über 6000KWh Jahrsstrombedarf haben wirst, egal wie sparsam Du mit Haushaltsstrom bist.


    Der alte Kostal 7KVA passt irgendwie zum sensationellen Gesamtkonzept.
    BA Sensor nicht dabei ... dann ist der WR viel zu groß. Passt aber auch gut ins Bild.


    Das Du bei DN38 und Ausrichtung 70 Grad vor 14 Uhr so gut wie keinen Ertrag haben wirst, ist Dir hoffentlich gesagt worden.
    Aber Hauptsache die goldenen LG320Wp werden gelegt.


    Von A bis Z albern.
    Viel Freude damit :!:


    Baue wenigstens 10KWp auf beide Dächer,
    Fronius Symo mit 7KVA dran und S0-Zähler für die Verbrauchsvisualisierung dazu.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Da Du, wie Du angibst, noch in der Planung bist, würde ich das versuchen, das Dach für PV zu optimieren. Das heißt, mit den 6,5m fehlen Dir ein paar cm, um 4 Stück Standard-60-Zeller (1,67m) hochkant übereinander zu bauen. Wird das Dach also etwas größer, sollten 10 kWp auf dieser Seite kein Problem mehr darstellen. Bei gleichzeitiger Belegung der ONO-Seite (-110°, laut PVGIS ca. 670 kWh/kWp) sollte man den Preis Richtung oder sogar unter €1100,-/kWp bekommen, da es sich ja um einen Neubau handelt. Und nur mal so: PVGIS spuckt für WSW an Deinem Standort 806 kWh/kWp aus; da versucht jemand mit unrealistischen Zahlen seinen Preis schön zu rechnen. :wink:

  • Luft Luft Heizung höchstens bei nem richtigen Passivhaus. Aber niemals bei kfw55.


    Wenn man trotzdem unbedingt an dem heizkonzept festhalten will, dann bitte eine Fussbodenheizung als "Backup" mit einkalkulieren. Ihr werdet nach x Jahren, bei hohem Stromverbrauch irgendwann Mal ne gute/günstige Luft WP anschaffen und dann über die fbh effizient heizen...


    Ich würde bei der wohlfühlheizung nachfragen, ob man die heizfunktion später deaktivieren kann, so das man nur noch die Lüftungsanlage verwendet...


    Über diese wohlfühlheizungen liest man technisch das es funktioniert, aber bei der Kostenabrechnung zahlt man drauf.


    Sorry eigentlich offtopic..

  • Danke für die vielen Hinweise,
    ich werde mich zum Thema Heizanlage definitiv noch einmal schlau machen.


    @ seppelpeter: ich wollte dir sicher nicht auf Schlips treten. Tut mir leid, wenn das so rüber gekommen sein sollte. Ich bin für die Hinweise dankbar, wollte aber die Diskussion auf das Thema PV-Anlage "lenken".


    Ich werde mich definitiv noch einmal mit Bien Zenker auseinandersetzen zu diesem Thema. Diese Möglichkeiten hätte ich:
    https://www.bien-zenker.de/hau…zept/heizungstechnik.html


    Die Heizungsanlage aus dem Werkvertrag herauslösen könnte ggf. noch etwas günstiger werden, jedoch möchte ich dies aufgrund der derzeitig etwas schwierigen Handwerker-Lage und der erschwerten Situation bei Gewährleistungsansprüchen nur sehr ungern tun.
    Ich nehme jetzt erst einmal mit, dass ihr einheitlich so eine Luft-Wasser WP empfehlen würdet, richtig?
    https://www.bien-zenker.de/hau…-fuer-ihr-fertighaus.html


    Sole wäre bei uns nicht mit Tiefenbohrung zulässig, aufgrund von Bauverordnungen wegen Wasser-Schutzgebiet


    Vielleicht aber doch nochmal zurück zur PV-Anlage:
    Der primäre Grund für gerade die LG Neon2 Black Module liegt in der Optik und den gleichzeitig sehr guten Leistungswerten und der (wie ich hier gelesen habe) guten Garantie durch LG. Meine Frau schließt eine PV-Anlage ohne ansprechende Optik für den Neubau aus.


    Beim Wechselrichter bin ich unbedarft. Ich benötige nicht viele Infos o.Ä. Die Leistung am Modul reicht mir eigentlich quasi aus. Wenn ich nebenbei noch ein paar Statistiken auslesen kann ist das Nice to Have aber nicht wichtig. Ich baue die Anlage nicht zum Daten auswerten auf, da ich das ohnehin schon den ganzen Tag bei der Arbeit machen darf und zu Hause primär wohnen möchte.
    Gibt es dennoch Empfehlungen für einen besseren WR? Sollte ich noch andere Module in Betracht ziehen?


    Vielen Dank schon einmal,
    Gruß

  • Alles gut und der PV widmen wir uns auch.
    Noch drückt es ja nicht, oder wann kommt der Bagger.


    BTW: Dachfläche optimieren ist auch ein Punkt, siehe hgause , aber beim Fertighaus wohl ebenfalls schwer umsetzbar.
    Die Statik ist fix, an den Dachüberständen kann man vielleicht etwas schrauben.


    Stelle das heizkonzept im orum Haustechnikdialog vor mit Details, so viele wie möglich.
    Ich kenne bis jetzt nur Fälle, in denen das Konzept gescheitert ist (Räume wurden nicht warm) oder die Betreiber wurden arm (Stromrechnung).


    Bei der LLWP ist ein Austausch dann zudem meist schwer ... irgendwann gibt es keine Ersatzteile mehr.
    Alles schon gelese im Haustechnikforum.


    Bei einer wasserbasierten LWWP kannst Du irgendwann die WP demontieren, wenn sie hops geht, neue mit dann neuer Technik anschließen und weiter geht es mit der Heizung.


    Im Prinzip bist Du ein klassischer Fall für die Panasonic Aquarea Monoblock mit 5KW Heizleistung.
    Welche Heizlast wurde bei Dir berechnet?


    Die Aquarea stellt man idealerweise ebenerdig auf Streifenfundamenten vor das Haus, gegenüber von den Schlafräumen.
    Ins Haus geht nur der Wasserkreis, so dass das jeder Klempner anschließen kann.
    Es ist kein Kälteschein erforderlich!


    Die Heizung gibt es ab 3000,- als Import aus GB und hier um 4000,-


    Wenn es das LWWP Modell vom Hausbauer wird, auch sicher Welten besser als die LLWP von denen.
    Fußbodenheizung im ganzen Haus ist dann das Ziel.
    Achte darauf, dass das Ding modulierend arbeitet ... Invertechnik muss da drin sein.


    Vielleicht aber doch nochmal zurück zur PV-Anlage:


    Es gibt auch schwarze Mono Module mit schwarzem Rahmen und 320Wp, die nicht von LG sind und nicht LG-Preis kosten.
    Die Dinger sind einfach teuer und auf einem steilen fast Westdach nicht unbedingt angebracht.
    Du solltest dringend beide Dächer WSW und ONO belegen; Ziel 10KWp z.B. mit 22*300Wp auf WSW und 11*300Wp auf ONO.
    Bei DN38 reicht ein 7KVA WR, maximal das 8KVA Gerät von SMA oder Fronius nehmen.
    Ich würde es so oder so 70-weic bauen, weil ich die Daten haben will vom Hausverbrauch, Erzeugung, usw.


    BTW: Statt ONO kann man auch die Garage dazu nehmen ... oder beides. :juggle:


    Zitat

    Beim Wechselrichter bin ich unbedarft. Ich benötige nicht viele Infos o.Ä. Die Leistung am Modul reicht mir eigentlich quasi aus.


    Was meinst Du damit?
    Das geht praktisch nur mit SE und Einzelmodulüberwachung, die natürlich extra kostet und bei Dir noch überflüssiger ist, als die LG Module.


    Zitat

    Gibt es dennoch Empfehlungen für einen besseren WR? Sollte ich noch andere Module in Betracht ziehen?


    Wenn es 10KWp werden würde ich mir mal Heckert, QCells, IBC, Astroenergy, schwächere LG und vielleicht noch Solarfabrik anbieten lassen. Module irgendwas in schwarz und um 300Wp, eher sogar drunter, weil Du Platz satt hast.


    Als WR dann ein Fronius Symo mit 8,2KVA oder ein SMA STP8000.
    Bei Fronius mit zusätzlichem S0-Zähler bauen ... mit SMA den etwas teureren aber schönen SunnyHomeManager2.0 nehmen.


    Oder auch mal über >14KWp auf beiden Dächern nachdenken :!::idea:


    Mit der Garage dann Richtung 20KWp gehen. :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

    Einmal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Vielen Dank für die umfangreiche Antwort!


    Zitat

    Was meinst Du damit?
    Das geht praktisch nur mit SE und Einzelmodulüberwachung, die natürlich extra kostet und bei Dir noch überflüssiger ist, als die LG Module.


    etwas unklar ausgedrückt: ich meinte mir reicht im Grunde genommen die Gesamtleistung der Anlage sehen zu können. Ein Logging ist nett, aber nicht notwendig für mich, da ich mich freue, wenn die Anlage einfach läuft und ich mich nicht darum zu kümmern brauche.


    Zitat

    Oder auch mal über >14KWp auf beiden Dächern nachdenken :!::idea:


    Mit der Garage dann Richtung 20KWp gehen. :mrgreen::mrgreen::mrgreen:


    Durchaus denkbar. Bislang wurde mir von der Belegung der anderen Seite des Daches "abgeraten". Das Dach hat auf der Gegenseite keine Gaube aber einige Dachfenster in der "unteren Zeile".
    Die oberen beiden Zeilen könnten dagegen voll belegt werden mit 22 Modulen. Zwischen die Dachfenster könnte man sicher auch noch etwas legen.
    Die Optik ist uns auf dieser Seite nicht so wichtig, da wir das Haus von dieser Seite fast nie sehen. Wenn die Module dennoch die gleichen "schönen" wie die auf der Vorderseite wären und die Kosten dabei nicht exorbitant höher sind, dann wäre das natürlich auch nicht verkehrt.
    Die Garage zu belegen hatte ich auch schon überlegt, jedoch muss ich dann so langsam mal mit meiner finanzierenden Bank reden, ob die PV-Kosten in der Finanzierung tatsächlich quasi nicht mit betrachtet werden müssen, da die Anlage sich von selbst trägt...


  • Sole Wärmepumpe allerdings nicht mit Tiefenbohrung sondern mit Grabenkollektoren wären in Verbindung mit PV ideal! Wie der Grabenkolletor ausfallen soll würde ich mir Tipps im Haustechnikforum geben lassen!


    Wasser/Luftwärmepumpe würde ich nur nehmen wenn der Platz für Grabenkollektoren nicht ausreicht und es keinen Gasanschluss gibt.


    Gruß


    Sascha