EFH als Insellösung

  • Ein herzliches hallo alle Zusammen,
    ich starte gleich mal mit einer Frage zu dem Bau / Planung einer kompletten Energielösung, falls das hier so nicht gedacht, ist, oder schon tausendfach besprochen, bitte ich gliech mal um Entschuldigung, beim durchstöbern habe ich es so leider nicht gefunden…
    Da ich quasi Anfänger in Sachen Photovoltaik bin, ich im nächsten Jahr aber ein Haus bauen möchte, bin ich grade auf der Suche nach der (für mich) besten Energielösung.
    Ich denke es würde Sinn machen PV noch durch Warmwasserspeicher und einem Gasgenerator (Erdgastank vorhanden) zu ergänzen für den Fall dass PV nicht aussreicht…
    Situationsbeschreibung:
    Das Haus soll ein massives Holzhaus mit 1,5 Stockwerken, 100qm Grundfläche und 5 Zimmern werden (hohe Wärmespeicherkapazität… hab ich mir zumindest sagen lassen…).
    Ich möchte hier versuchen eine Insellösung zu realisieren und alles mit Strom abzudecken, d.h. auch die Heizung in Form von Infrarotpanelen in jedem Zimmer bzw zwei im Wohnzimmer (Insgesamt 8 IR Panele mit jeweils 600 Watt) und einen Schwedenofen im Wohnzimmer. (hier auch Anschluß des Warmwasserspeichers)…
    Auf der einen Dachseite (komplett nutzbar, ca 100qm, südausrichtung, 30 Grad Neigung) wollte ich eine Photovoltaikanlage installieren und dazu einen Stromspeicher mit ca 10 kWh.
    Auf einem schon existierenden Nebengebäude noch Solarthermie instalieren, einen unterirdischen 9 Kubikmeter Wasserpufferspeicher für das Brauchwasser (auch Waschmaschine und Geschirrspüler), unterstützt durch Durchlauferhitzer falls die Temperatur im Speicher nicht mehr genügt.
    Meine Frau, zwei Kinder und ich sind eigentlich immer zuhause (Homeoffice).
    Alles soll auf Energie-Effizenz ausgelegt werden, LEDs , Kühlschrank , Waschmaschine , Trockner, PCs…


    Was meint Ihr denn dazu, ist sowas machbar, eine Milchmädchenrechnung oder reicht die Dimensionierung hinten und vorne nicht?
    Danke schon mal allen , welche bis hierher durchgehalten haben und eventuellen Zeilen dazu
    Gruß
    Johannes


    P.S.: der Standort ist in der Region Oberfranken

  • Also Vollinsel keine IR Panels.
    Flächenheizung möglichst dicht um niedrigen Vorlauf zu bekommen.
    Wenn du auf dem Nebengebäude Thermie machen willst und die länger Speichern willst reichen die 9 m³ nicht wirklich.
    Aber der Ansatz die fehlende Sonne im Winter mit einem BHKW auszugleichen ist schon richtig.


    Kannst du die Wartung und Aufbau selbst machen? Sonst scheitert das ganze schnelle an den Kosten.
    Die 100 m² bekommst du mit 20 bis 25 kWp voll.
    Der Stromspeicher wenn er so klein bleibt braucht aber das Bhkw.


    Wenn du Richtung Übergangzeit denkst bietet sich ne Wärmepumpe an. Die aber im Kernwinter ehr aus bleibt.
    Holzscheitvergaser würde sich dank Nebengebäude auch anbieten. Passt auch zu den großem Wasserspeicher.


    Dann wird das auch funktionieren, uU die Nordseite noch mitbelegen.
    Gänge zum Schneekehren einplanen oder Wärmefallen anbringen damit der Schnee schnelle wieder weg ist.

  • Ich stifte das SixPack und setze mich dazu :ironie::ironie:


    (den Link auf den Beitrag hamma ja schon)


    Ich würde über den Winter mal über nen Kachelofen mit Warmwassersatz (für entferntere Räume) nachdenken - lässt sich ggf auch gut mit der Wärmepumpe kombinieren. Alternativ Luftheizung
    WWWP und PV ist immer gut


    Mal über ein Gaskochfeld nachgedacht ?
    Spart Strom der im Winter eh knapp ist und macht nicht nur die Pötte warm


    Für das bischen Licht und TV sollte dann auch die PV/Speicher (wenn auch sehr knapp und optimistisch gedacht) reichen.
    Spart ggf den anfälligen Generator / BHKW

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Alles supi, wenn nur nicht diese blöden dunklen Wintermonate wären :ironie:


    Den Tagesverbrauch in kWh bitte angeben.
    Auf 100 m² bekommt man ca 15 kWp Solar Module.
    Die erzeugen übers Jahr um die 15 T kWh Strom.
    Davon im Dez ca nur 3% :cry:

  • Zitat von kalle bond

    Alles supi, wenn nur nicht diese blöden dunklen Wintermonate wären :ironie:


    Und was soll ein Kleinstspeicher von 10 kWh, welcher im Sommer in einer Stunde voll ist? :roll:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Hallo und schon mal danke für die vielen Antworten...


    Bin grade dabei mir den verlinkten Fred anzusehen... hab auch mal Chips geholt :D


    Nee, aber so vom Ansatz her dachte ich das auch so wie genannter Thread... jetzt weiss ich ein wenig mehr... :?


    Ich hab noch keine richtigen Daten, da alles noch im werden ist... wollte mich nur schon mal anfänglich damit auseinandersetzen, damit man irgendwo ansetzen kann... nur der Bauplätze ist da und die Hausgrobplanung...
    Irgendwie dachte ich alles auf Strom würde vieles vereinfachen...


    Aber ich seh schon einfach und rentabel ist nich :)


    Ich komme die nächsten Tage aber mit konkreteren Daten in kontakt :)


    Es sind gleich noch allgemeine Fragen aufgetaucht...


    Ryven danke schon gleich für die Ansätze!


    Wie gross sollte ich denn einen wasserspeicher planen, falls so was überhaupt rentabel ist?
    Oder gibt es dazu Alternativen? SALZ, STEIN


    Das ein 10kWh Speicher recht klein ist stört mich auch, aber überall liest man, dass sich ein Stromspeicher eigentlich gar nicht rechnet :shock: nur wenn ich alles selber machen möchte, muss ich ja was vorhalten... oder on demand mit generator arbeiten...


    Bei Heizung, wenn keine IR Panels, dann eher Erdwärmepumpe mit FBH?


    Danke Euch schon mal.

  • Hallo und schon mal danke für die vielen Antworten...


    Bin grade dabei mir den verlinkten Fred anzusehen... hab auch mal Chips geholt (-:


    Nee, aber so vom Ansatz her dachte ich das auch so wie genannter Thread... jetzt weiss ich ein wenig mehr... :-/


    Ich hab noch keine richtigen Daten, da alles noch im werden ist... wollte mich nur schon mal anfänglich damit auseinandersetzen, damit man irgendwo ansetzen kann... nur der Bauplätze ist da und die Hausgrobplanung...
    Irgendwie dachte ich alles auf Strom würde vieles vereinfachen...


    Aber ich seh schon einfach und rentabel ist nich :-)


    Ich komme die nächsten Tage aber mit konkreteren Daten in Kontakt :-)


    Es sind gleich noch allgemeine Fragen aufgetaucht...


    Ryven danke schon gleich für die Ansätze!


    Wie gross sollte ich denn einen wasserspeicher planen, falls so was überhaupt rentabel ist?
    Oder gibt es dazu Alternativen? SALZ, STEIN


    Das ein 10kWh Speicher recht klein ist stört mich auch, aber überall liest man, dass sich ein Stromspeicher eigentlich gar nicht rechnet :shock: nur wenn ich alles selber machen möchte, muss ich ja was vorhalten... oder on demand mit generator arbeiten...


    Bei Heizung, wenn keine IR Panels, dann eher Erdwärmepumpe mit FBH?


    Danke Euch schon mal.

  • Zitat von kalle bond

    Alles supi, wenn nur nicht diese blöden dunklen Wintermonate wären :ironie:


    Den Tagesverbrauch in kWh bitte angeben.
    Auf 100 m² bekommt man ca 15 kWp Solar Module.
    Die erzeugen übers Jahr um die 15 T kWh Strom.
    Davon im Dez ca nur 3% :cry:


    Zwei Monate Thailand sind eine himmlische Alternative zum deutschen Winter 8) so muss die Anlage dann in den düsteren Monaten auch nur noch ausreichend dimensioniert sein, um die Minimaltemperatur im Gebäude zu halten.