100KW WR speist ohne Trafo in 10KV Netz ein

  • Welche Perspektive hat das 10 KV Netz? Oder soll dies nur ein Zwischenschritt zum jetzt Standard 60 KV sein?

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Zitat von PV-Berlin

    Welche Perspektive hat das 10 KV Netz? Oder soll dies nur ein Zwischenschritt zum jetzt Standard 60 KV sein?


    10 bzw. 20 kV sind der "Jetzt-Standard" in der Mittelspannungsebene
    60 kV ist eine Sonderausführung für Hochspannung in Gegenden mit veralteter Verkabelung, ansonsten sind da 110 oder 220 kV Standard

  • 10 und 20kV sind noch sehr weit verbreitet, die 20kV noch mehr als die 10kV im Neubau. Aber ja, das ist eigentlich nur ein Zwischenschritt, man denkt ja auch darüber nach die Ortsnetztrafos durch leichter regelbare Doppelwandler zu ersetzen, in SiC-Technik. Was aber ein lägerfristiger Prozess ist. Aktuell sind die Halbleiter >1000-1500V mangels Nachfrage noch seh teuer, weswegen man beim Oberleitungs-LKW auch nichtüber 750V Spannung hinauskommt. Wen da zügig eine Nachfrage bei höheren Spannungsniveaus käme könnte man die Oberleitungsversorgung mit 20kV machen und damit viel viel billiger. Von dem her bin ich sehr für solche Wechselrichter die direkt in die Mittelspannung speisen. Die lösen wenn sie in Massen kommen diverse andere Probleme gleich mit.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Habe ich das als Lai auf dem Gebiet der Elektrotechnik richtig verstanden?


    Altes Kabel im Boden = Umstellung von 10 KV auf 60 KV kein Problem
    Neues Kabel im Boden (sagen wir mal ab 1995) kann alles so bleiben!


    In Brandenburg und MacPom gibt es ja kaum neue Kabel im Boden (Netzentgelte mal nachschauen) , würde sich ja auch nicht lohnen. Minus 25% bei der Bevölkerung - 50% beim Stromverbrauch! Und PV &/ WKA sind da vollkommen unbekannt.


    e.on Edis erzählt also Mist und bei 50 Hz laufen nur Idioten rum und in Berlin errichtet man neue Umspannwerke mit Uralt-Technik .


    Zum Glück bin ich ja Lai und deshalb muss ich das ja so glauben.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Zitat von PV-Berlin


    Altes Kabel im Boden = Umstellung von 10 KV auf 60 KV kein Problem
    Neues Kabel im Boden (sagen wir mal ab 1995) kann alles so bleiben!


    das sind doch unterschiedliche Spannungsebenen.
    10 kV = Mittrelspannung
    60 kV = Hochspannung

  • Also bei mir in der Straße liegen jetzt 60 KV (Seit ca. 1 bis 2 Jahren) da meine Kabel so alt sind, konnte mir am Telefon nur zugesagt werden, das ich sofort 2 * 44 KW zusätzlich anschließen kann. Wenn ich mehr benötige, würden sie tatsächlich vorbei kommen müssen! Aber im Prinzip sehen sie kein Problem, noch deutlich mehr bereitstellen zu können.


    Okay, bei der BEWAG (Heute Netzgesellschaft Berlin) arbeiten nur Idioten, da sie seit 1875 keine neuen Kabel verlegt haben, erzählen sie halt nur Scheiße! Wahrscheinlich darf ich nicht mal ein Fön nutzen!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Zitat von machtnix

    trafolose Einspeisung in das 10KV Mittelspannungsnetz? Welchen Vorteil soll das bringen?

    Na das man sich die Kosten für den Trafo spart.
    Ausserdem sind bei gewissen Trafos die Lieferzeiten nicht unerheblich.
    Dazu benötigt ein Trafo Platz.
    Wenn es kein Trockentrafo ist kommen noch etliche andere Sachen hinzu.
    Beim Öl Trafo wären das Wartungsarbeiten ( prüfen von Buchholzschutz, Temperatur etc.).
    Dazu muss dann auch eine Ölauffangwanne erstellt werden.
    Alles in allem bedeutet es also für die PV weniger Kosten wenn's ohne Trafo möglich ist.


    Gruß Andi_hb

  • Jupp. Idealerweise kostet der Wechselrichter nicht mehr, dafür spart man sich den/die Trafos und macht die Verkabelung im Park auf 10kV-Ebene mit viel dünneren Kabeln.
    Allerdings sind 10kV, 20kV und 60kV Kabel bei der Dicke der Isolation deutlich unterschiedlich aufgebaut iund kosten auch unterschiedlich nach dem was ich so kenne. 60kV zählen manche als unterste Hochspanung, manche als unterste Mittelspannung. Ist wie mit 1000V 1000+1V= keine Niederspannung 1000-1V= Niederspannung. 1000V=?

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