EE Strom im ersten Halbjahr 2018

  • 104 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden im ersten Halbjahr 2018 aus erneuerbarern Energien in Deutschland gewonnen – mit steigender Tendenz.
    https://www.heise.de/newsticke…Hoechststand-4095525.html

    Zitat

    Trotz steigenden Anteils an Ökostrom wackelt das von der EU-gesteckte Klimaschutz-Ziel für 2020 in Deutschland. Grund dafür ist, dass der Anteil erneuerbarer Energien beim Heizen und im Verkehr deutlich geringer ausfällt als im Stromsektor. Auf die beiden Sektoren Heizen und Verkehr entfällt allerdings der höchste CO2-Ausstoß.


    Hier fehlt mir der Verweis auf die Industrie, so wie es dargestellt wird hört es sich fast so an als ob die Privatleute mit Ihren Häusern und Pkws schuld wären oder ich lese es zu negativ.

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO
    an 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 7,7 kWh
    PVGIS-Prognose 980 kWh/kWp

  • Der Warmwasser-, Raumwärme- und Mobilitätsbereich muss zwangsläufig elektrifiziert werden, sonst wird das nie was.


    Nur was machen dann die armen Ölscheiche, Gasoligarchen etc. wenn Deutschland nicht mehr jedes Jahr €100 Milliarden für deren Brenn- und Treibstoffe ausgibt und stattdessen in heimische Arbeitsplätze investiert (Wärmepumpen, PV- und WKA)..?


    Rettungsfonds für Ölscheiche und Gasoligarchen?

  • Zitat von irgendwer

    Der Warmwasser-, Raumwärme- und Mobilitätsbereich muss zwangsläufig elektrifiziert werden, sonst wird das nie was.


    Nur was machen dann die armen Ölscheiche, Gasoligarchen etc. wenn Deutschland nicht mehr jedes Jahr €100 Milliarden für deren Brenn- und Treibstoffe ausgibt und stattdessen in heimische Arbeitsplätze investiert (Wärmepumpen, PV- und WKA)..?


    Rettungsfonds für Ölscheiche und Gasoligarchen?


    Zwar insgesamt etwas weniger liefern, aber Schiffe und Flugzeuge werden noch lange genug Fossil betrieben. Sollte mal auf P2L umgestellt werden, dann haben die Scheichs bei der Herstellung jedenfalls auch einen gewissen (Preis-)Vorteil in Form von deutlich mehr Sonne.

  • Was ist lange?


    der Vorteil bei Schiffen ist, das man den Umbau auf den e-Antrieb schon heute übt! So wird kein Ozeanriese für Mastvieh (Touristen auf See) heute noch mit starrer Welle ausgeliefert. Alle haben Gondeln teil sogar als Bug Gondeln, was die Bug-Strahlruder überflüssig macht .


    Die Effizents an der Schraube ist auch nicht so dolle beim Diesel/Schweröl. Man könnte ganz andere Schraubenkonstruktionen sich vorstellen, wenn man auf einen Drehmomentstarken e-Motor setzt. heute ist bei bis 5 PS Außenbordmotoren schon der e-Antrieb vorne. Und das bei Akku Preisen, die man nur als puren Wucher bezeichnen kann.


    Unser Eisbrecher für die Antarktis säuft 900 Tonnen Diesel, bei normalen Einsatz. Und das ist ja kein großer Pott!


    Bis zum Jahr 2025 wird ein Däne mit einer ganz kleinen Flotte winziger Pötte, eines seiner Boote mit seinem Namen am Bug auf 100% Akku Antrieb umgerüstet haben oder einen Neubau in Auftrag geben.


    Irgendwer hat selbstverständlich recht! *fg
    Auch logisch oder? 8)


    *Wer 90% EE anstrebt, der ist kein Ökospinner, sondern Volkswirt mit erzkonservativer Gesinnung bis in die Zehenspitzen!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Ich würde ja nach wie vor beim E-Schff den Akku selbtschwimmend ausführen und im Schlepp selbstfahrend mitführen, so dass der Akku zum laden fahren kann während der Pott selber mit dem nächsten Akku weiterfährt. So wird der Pott leichter, und der Akku bekommt die erforderlichen Zyklen.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Du musst aber schon dran denken, dass der Akku dann eine ähnliche Rumpfgeschwindigkeit benötigt, wie der Pott . Sonst haben wir ein kleines Problem !


    Ich sehe eher, das wie schon heute zu sehen, die Kosten des Bunkers so reinhauen, das man die Geschwindigkeit noch weiter senken wird. Wenn das kommt, könnte deine Idee zum tragen kommen.


    Die Geschwindigkeiten der großen Pötte haben sich dramatisch reduziert. Warum?


    Frachtraum ist Umsonst, da ein Überangebot auf dem Markt drückt, den Bunker voll zu machen, kostet inzwischen richtiges Geld, da diese Bunker mit der Stromversorgung in nicht wenigen Ländern konkurrieren! Weil ja viele Regierungen und regionale Räuber alle so gut rechnen können! :oops:

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Nun, soweit ich das sähe läge die Rumpfgeschwindigkeit bei Verdrängerfahrt eines 400m Containerriesen bei >40 Knoten. Ich weis nicht ob die so schnell um die Welt rasen sollen. Mit grob 10.000t hätte so ein schwimmender Batterieblock etwa 130-150m Länge und damit eine Rumpfgeschwindigkeit von 25-30 Knoten.
    Was zu überlegen wäre, ob der eigentliche Containerfrachter auch einen Motor bekommt, denn eigentlich könnte er auch vom Batterieblock geschleppt werden. Und ob der Battereblock an Deck vieleicht einige Container laden können sollte, dann kann der gleich bei der Fahrt zum Laden Zubringerdienste übernehmen, das ist aber ein Randthema.
    (zudem könnte man, wenns schnell gehen soll, den Rumpf als Halbgleiter oder Gleiter ausführen, was aber Energie kosten kann. )

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  • Mit 130 bis 150 m Länge, sind wir aber schon im Bereich von zwei Toplichter ! *fg


    Schleppen? auf keinen Fall, schon das Manöver Kabel + Entlastung ist ein Akt! Aber dies könnte man technisch noch so darstellen, das dies auch bei hohen Seegang nicht zu extremen Kräften am Schiff , Akku Seil etc. führt (Auf/Abroll Mechanik)
    Wenn du 300.000 t am Haken hast und nur 5 m Dünung, müsste die Kette wie stark sein? Zu dem knallt es jedes mal extrem.


    Bei ARTE oder ?? haben sie mal einen Bericht gezeigt (Norwegen), über Schlepper, die relativ kleine Einheiten (Floß) ziehen . Die fetten Ketten, sind bei sehr hohem Seegang gerissen oder mussten sogar gekappt werden. Die eine oder andere Ölplattform hat sich auch schon verabschiedet!


    Der Schiffsverkehr auf See, ist ja extrem vielfältig. Fangen wir doch mal erst an, alle Postschiffe Norwegens, alle Fähren in Indonesien u.ä. umzurüsten. Das ist sicher mehr als eine Tankfüllung eines Golf in der Sekunde! :wink:


    Der Verbrauch von Schiffen, wird in Tonnen je Stunde angegeben. Die Theoretische Rumpfgeschwindigkeit, gibt das Maximum an, was mit normalen Motoreinsatz noch möglich ist. Wer mit einem Verdränger schneller sein möchte, muss über die Bugwelle kommen!


    Man ahnt, das die Geschwindigkeit im Wasser einen noch proportional höheren Einfluss haben könnte, als beim Auto! Beim Auto sind 10 km nicht besonders viel ( Bis 200 kmh) Beim Boot (Sportboot) sind 7 oder 8 kn Welten mehr im Verbrauch.


    Aber es ist ja relativ leicht auszurechnen. Die Kosten des Schiffes, sind je Tag bekannt (Charter) Die Besatzung kostet kaum was. Dazu kommt der Antrieb (Bunkerkosten) . Damit kann man relativ schnell, den Preis je Container optimieren. Wenn ein paar Tage mehr oder weniger von Shanghai nach Rotterdam keine Rolle spielen. Und genau so machen es die Reeder auch, weil die Frachtraten nahe dem Nullpunkt liegen .


    Südkoreas Werften haben mit ihrer "Überproduktion" dafür gesorgt, das deutlich weniger Schweröl auf See verbrannt wird.
    So würde es ein BWL formulieren. Doof nur, dass das Schweröl selbstverständlich trotzdem vollständig verbrannt wurde.
    UND das wo? Korrekt in diversen Länden, die wie unsere tolle Regierung den PV Zubau torpedieren. und damit schließt sich der Kreis:


    Wie viel Schweröl spart eine 10 kWp Anlage p.A. ein (Kenia) * 1.750 kWh je kWp?
    Wie viel sauteuere Devisen (Handelsdefizit und Leistungsbilanzdefizit)


    Aber wenn selbst Deutschland kein Vorbild sein möchte (Ziele 2020) und die "Konservative" auch noch stolz darauf sind, Zusagen nicht einzuhalten? Wer erwartet da, das Afrika & Co. klüger handeln? *Lobbyismus und Korruption


    *17.500 kWh = (Öl) * WG 30% = 52.500 kWh = (Öl in Liter) = 5.250 Liter

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Man könnte statt Schleppen auch schieben, oder - mal einfach ins unreine gedacht - längsseits magnetisch ankoppeln. Es muss ja keine Leine sein. Wenn man relative Bewegungen unterbindet, muss man nur statische Kräfte aufnehmen, keine dynamischen. Bleibt der Motor im Frachtteil, wäre ein schlaffes Kabel die einfachste Lösung.


    Es ist nur einfach die Frage gestellt ob der Teil der die Fracht trägt auch unbedingt einen Motor etc. haben muss. Braucht er das nicht, dann kann man ihn relativ kostengünstig auch irgendwo mal parken, denn dann ist das nur noch ein Stahlklotz ohne viel interessantes Innenleben. Einfach mal um das "was wäre wenn" durchzudenken. Auch wenns eigentlich einen eigenen Thread dafür bräuchte... :-)

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • [IMG:http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/images/0/06/OIL-Final-Energy-Consumption-by-sector-EU28-1990-2014-MTOE.png]
    Schiffe verbrauchen 8% der Ölproduktion (und vermutlich etwas über 0% beim Erdgas).
    Es ist einfacher den Hebel dort zuerst ansetzen, wo die Umstellung einfacher ist (Warmwasser, Raumwärme und Strassenverkehr).
    Das geht über Stromsteuer und EEG-Umlage auf fossile Energien umlegen.
    Das ist weder ein technisches noch ein ökonomisches, sondern ein rein politisches Problem.