25kWp Eigenverbrauchsanlage ohne EEG

  • Hallo! Habe schon extrem viel gelesen hier, leider jedoch noch nichts passendes gefunden ...


    Meine Dächer sind bereits seit 8 Jahren voll mit PV und funktioniert alles super, nun möchte ich an den Eigenverbrauch gehen, d.h. eine etwa 25kWp Anlage größtenteils in den Garten stellen (hier in Bayern bis 9x9x3m erlaubt) um die angeschlossenen 3 Haushalte mit ca. 10.000 kWh/Jahr zu versorgen ... etwas Zukauf im Winter wird natürlich nötig sein.


    Module stammen aus Repowering, sind extrem günstig und ein weiterer Punkt warum Einspeisung ABSOLUT ausscheidet (auch wenn es Einstein und anderen hier aufstoßen wird! :wink: :) )!


    Fronius Wechselrichter die ich während der Jahre für Ersatzteilzwecke gekauft hatte, habe ich auch noch herumliegen, ferner ist bereits ist ein Elektrostapler mit 22 kWh Akku (24V 920 Ah) vorhanden, und ich würde noch einen gleichen Akku dazu kaufen (ca. 2000,- € ) , so dass ich auf 48V und bei max. 50% Entladung auf knapp 20 kWh nutzbare Kapazität käme.


    Insofern fehlen nur noch die Akku Wecheselrichter, aber das ist auch noch überschaubar ... der Haken: Ich werde die Module bestmöglich auf Winter ausrichten, trotz alledem, was mache ich mit dem Überschuss im Sommer? Warmwasser kommt dann eh schon zuviel von den WW-Dachkollektoren ... und einfrieren kann man den Kram ja leider auch nicht! :wink: Ein E-Auto wird bald dazu kommen, aber auch das ist ja dann schnell voll ... hat vielleicht jemand eine praktikable Idee die ich übersehen habe?

  • jodl


    Nein, auf 9 x 9 x 3 Meter bringt man natürlich keine 25 kWp unter, bei guter Winterausrichtung komme ich so auf ca. 8 kWp ... es werden daher 3 solcher Anlagen, man darf sie nur nicht zusammen (auf ein Flurstück) stellen, sonst verliert man die Anmeldefreiheit :!: ... darüber habe ich mit dem Landratsamt auch schon gesprochen.


    Und nochmals nein, natürlich keine Dünnschicht-Zellen! :shock:

  • Zitat von ElSol666

    Insofern fehlen nur noch die Akku Wecheselrichter, aber das ist auch noch überschaubar ... der Haken: Ich werde die Module bestmöglich auf Winter ausrichten, trotz alledem, was mache ich mit dem Überschuss im Sommer? Warmwasser kommt dann eh schon zuviel von den WW-Dachkollektoren ... und einfrieren kann man den Kram ja leider auch nicht! :wink: Ein E-Auto wird bald dazu kommen, aber auch das ist ja dann schnell voll ... hat vielleicht jemand eine praktikable Idee die ich übersehen habe?


    Dem Nachbar verschenken, oder einspeisen. :idea:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Habe inzwischen gesehen, dass sich die Fronius Symo/Galvo über S0 herunterregeln lassen, und das dann sogar im Verbund mit den älteren Fronius IG-Plus ... somit könnte ich mir einen kleinen davon kaufen, und meine IG-Plus mit dran hängen! Hat das zufällig schon mal einer gemacht, funktioniert das zuverlässig?

  • Ich würde trotzdem einspeisen auch wenn es dafür nichts bis fast nichts geben wird. Da du Netz-WR verwenden willst (liest sich jedenfalls so) baust du ja wohl netzparallel, da ist das das einfachste. In dem Fall bei dem ganzen natürlich nciht die EEG-Umlage übersehen - nein, die hängt nicht davon ab, ob du Geld aus dem EEG bekommst :(


    OT: wenn deine Anlagen aus der Zeit deienr Anmeldung, also 2009 oder später, stammen, würde ich prüfen, ob du die nicht auf Übershcußeinspeisung umstellst. Du bekommst ja noch Selbstverbrauchsvergütung und das sollte sich bei den aktuellen Stormpreisen auch bei 40% EEG-Umlage rechnen.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Moment aleterego, EEG für Freiflächen gibt es doch nur noch über die Ausschreibung, oder liege ich da falsch? :?:


    Überschusseinspeisung habe ich schon, im Prinzip sind es bisher zwei Anlagen:
    30 kWp mit Überschusseinspeisung über den Hausanschluss
    155 kWp über ein eigenes Kabel ans Trafohäuschen


    Genau da liegt auch ein zusätzliches Problem: Mit 30 kWp ist mein Hausanschluss ausgereizt, da darf ich nicht noch mehr anschließen, das lässt mein Energieversorger nicht zu (hat wohl Angst dass das Erdkabel wegschmilzt, bzw, er noch mehr Leitungsverluste zahlen muss :wink: )!

  • Zitat von ElSol666

    Moment aleterego, EEG für Freiflächen gibt es doch nur noch über die Ausschreibung, oder liege ich da falsch? :?:


    Nur ab 750kWp, sonst kann man auch wieder so bauen wenn bestimmt Vorgaben erfüllt sind. Rechnet sich aber in aller Regel nicht (jedenfalls nicht als Volleinspeisung).
    Ich habe aber (fast) nichts von Vergütung nach EEG geschrieben sondern von der EEG-Umlage und davon, daß man auch ohne EEG Geld für den eingespeisten Strom bekommen kann.


    Aber nochmal gefragt - willst du jetzt netzparallel oder als Insel bauen? Die Komponenten lesen sich für mich so, als wolltest du netzparallel. Aber egal, bei Lieferung an Dritte (nein, da steht nicht Verkauf) wird immer EEG-Umlage fällig.


    Warum baust du eigentlich keine "Scheune" drunter? Hier geht der Trend (ich vermute mal es geht um Außenbereich, sonst würdest du die 80m² nicht erwähnen) dazu erst 80m² zu bauen und dann etwas später ein "Vordach" mit imo nochmal 80m² dran zu setzen. Natürlich nciht für PV, gibt ja nur bei neuen Hofstellen noch Dachvergütung, aber irgendwie sieht das für mich wie eine legale Umgehung der "80m²-Regel" aus.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Sorry, dass hatte ich nicht beantwortet: Ja, es sollte netzparallel werden, weil die Insel-WR in dieser Größenordnung schon verdammt teuer würden, und ich "normale" noch hier herumliegen habe.


    Hatte zwar von 80m² nicht gesprochen, aber ja, es ist im Außenbereich. Dort könnte ich daher auch die "bestimmten Vorgaben" für die EEG Vergütung nicht erfüllen, weil ich dafür nicht mal eine Bau-Genehmigung bekommen würde. Die 9 x 9 m darf man dabei ohne Genehmigung aufstellen.


    Das mit der Scheune ist ein guter Ansatz, aber davon abgesehen dass so ein Teil auch nicht gerade billig ist wenn es halbwegs was aussehen, und auch die PV-Module etwas länger tragen soll. Abgesehen davon würde ich auf 80 m² (in BY sind es glaube ich auch nur 70m² ohne festes Fundament und Baugenehmingung) auch nicht die nötige Modulanzahl unterbringen, selbst mit Vordach nicht!


    Und wie gesagt, selbst für Null einspeisen darf ich an meinem Hausanschluss nichts mehr zusätzlich, EEG Umlage hin oder her! :cry: