Kippt die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch!?

  • Zitat

    Dem Gedanken der Energiewende folgend werde künftig jedoch nur aus erneuerbaren Energieträgern oder mittels hocheffzienter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugter Strom von der Steuer befreit sein.


    Bei sowas bekomme ich sofort Plag!


    Damit wird dem Putingas Tür und Tor geöffnet. Da die Vonovia und sicher auch die Deutsche Wohnen Strom an Mieter verkaufen wollen (wie soll man sich als Mieter wehren können ?) kommen wir so auf jeden Fall nicht dem Ziel näher, die Klima Ziele zu erreichen.


    Energiewende 2.0 = alles auf Gas!


    Das Abgaben, Umlagen und Steuern nicht das selbe sind, ist ja nicht neu! Steuern dürfen z.B. nicht zweckgebudnen erhoben werden, was z.B. dem ADAC offensichtlich nicht bekannt ist, der ja immer gerne davon faselt, dass die Einnahmen für die Straßen so sprudeln würden, dank Mineralölsteuer. Die Maut dagegen, ist eine Abgabe! Deshalb darf das Geld auch direkt dem Verkehrsministerium zugeordnet werden.


    *ist das heute kein Stoff der Sek 2 in D.?

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Warum nur wundert mich das jetzt nicht:?:



    Hatte ich ja 'prophezeit'. Und natürlich haben wir 2MW Anlagen auf dem Dach. D.h. - wer ist wieder Nutznießer?

    Theoretisch müsste die EEG Umlage ja bis 2022 fallen - theoretisch...... - grrrrrrrrrrrrrrrr

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V5F + V10F

  • Martin , man muss sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, die GE Tochter hat so gejammert und Vonovia hat jede Menge Heizstationen mit 2 WM plus am Start.


    2 MW * 3.000 h (vorsichtig) *0,0205 € = 123.000 € p.A. je Station!


    *Wie hat es mein großes Vorbild immer gesagt: Sie lernen es auch noch, oder sie bleiben halt arm!"


    5 kWp mit 20% EV sind da selbstverständlich der Hauptgrund gewesen, um sofort zu handeln: 25 €!


    *da eh der fiktive Strompreis von ??? als Entnahme angerechnet wird, schmilzt der ungeheuer große Betrag weiter!

    *Das Deutsche Volk! Ein Volk von Rechnern & Denkern!

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Es geht hier eindeutig um das KWK Gesetz.

    Es ist auch möglich KWK Anlagen mit EE zu betreiben.

  • Hatte ich ja 'prophezeit'. Und natürlich haben wir 2MW Anlagen auf dem Dach. D.h. - wer ist wieder Nutznießer?

    Theoretisch müsste die EEG Umlage ja bis 2022 fallen - theoretisch...... - grrrrrrrrrrrrrrrr

    Es geht nicht um PV Anlagen, nur um KWK.

    Und mit der EEG Umlage hat das auch recht wenig zu tun, weil so gut wie keine KWK Anlagen mit EE betrieben werden.

  • Nanu, hat das niemand mitbekommen? Die Richtlinie wurde zum 21.12.2018 veröffentlicht EU 2018/2001 nun ist bis Mitte 21 Zeit es in nationales Recht umzusetzen.


    Soweit ich das sehe, gibt es in D nicht viel zu tun, bis 30kWp müßte aber wohl Eigenverbrauch und Nutzung durch Dritte gleichgestellt werden. Es sollen bis 30kW zwar alle Steuern und auch Abgaben oder Umlagen auf den vor Ort genutzen Strom entfallen, aber sowas wie die 40% EEG-Umlage in D bleibt imo möglich.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Die Richtlinie wurde zum 21.12.2018 veröffentlicht EU 2018/2001 nun ist bis Mitte 21 Zeit es in nationales Recht umzusetzen.

    Die Richtlinie besagt "sollte" und das ist nicht muss.


    Aus diesen Gründen sollten die Mitgliedstaaten auf von Eigenversorgern am selben Ort produzierte und verbrauchte erneuerbare Elektrizität grundsätzlich keine Umlagen und Abgaben erheben. Damit die finanzielle Tragfähigkeit von Förderregelungen für erneuerbare Energie durch diesen Anreiz nicht beeinträchtigt wird, kann seine Anwendung auf kleine Anlagen mit einer Stromerzeugungskapazität bis 30 kW beschränkt werden. Wenn sie ihre Förderregelungen effizient zum Einsatz bringen und zu ihren Förderregelungen diskriminierungsfrei und effektiv Zugang besteht, sollten die Mitgliedstaaten Eigenversorgern im Bereich erneuerbare Elektrizität für die von dieser verbrauchten Elektrizität in bestimmten Fällen Umlagen und Abgaben auferlegen können. Die Mitgliedstaaten sollten bis zu der Höhe, die notwendig ist, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit entsprechender Projekte sicherzustellen, teilweise Befreiungen von Umlagen, Abgaben, oder eine Kombination aus beidem und Förderung gewähren dürfen.



    Es muss nichts und es kann alles. Bestimmt auf Anregung eines Fettsacks mit Fischlippe.

  • In Art. 21 steht, daß für nicht geförderte Anlagen erst über 30kW "nichtdiskriminierende und verhältnismäßige Umlagen, Abgaben und Gebühren" verlangt werden können. Bei geförderten oder, wenn es zu viel Eigenversorgung gibt, darf anders verfahren werden. Damit haben zumindest die, die aus der Förderung fallen schon mal gute Chancen keine EEG-Umlage zahlen zu müssen und auch die, die auf Förderung verzichten müssen nicht mehr zwingend den "Umweg" einer (Halb-)Insel gehen.


    Warten wir die Umsetzung ab, andere Läder müssen da viel deutlicher umdenken, da werden einem ja nochteilweise massiv Steine in den Weg gelegt.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • In Art. 21 steht, daß für nicht geförderte Anlagen erst über 30kW "nichtdiskriminierende und verhältnismäßige Umlagen, Abgaben und Gebühren" verlangt werden können.

    Artikel 21
    Eigenversorger im Bereich erneuerbare Elektrizität

    […]

    (3) Die Mitgliedstaaten können Eigenversorgern im Bereich erneuerbare Elektrizität für die an Ort und Stelle verbleibende eigenerzeugte erneuerbare Elektrizität nichtdiskriminierende und verhältnismäßige Umlagen, Abgaben und Gebühren in einem oder mehrerer der folgenden Fälle auferlegen,

    […]
    a) …

    b) …

    c) wenn die eigenerzeugte erneuerbare Elektrizität in Anlagen mit einer installierten Gesamtstromerzeugungskapazität von über 30 kW produziert wird.

    Ok, da hast Du Recht. Die Frage ist allerdings ob dieser Artikel damit die Umlagen und Abgaben für unter 30 kW ausschließt. Es wäre naheliegend und wünschenswert.