L-Bank Förderung - 50% Kappung sinnvoll?

  • Hallo liebes Forum,
    in BW wird seitens der L-Bank der Bau "netzdienlicher Stromspeicher" gefördert. Es gibt 250€ pauschal und für jede kw/h Speicherkapazität nochmal 300€ extra, gedeckelt bis max. 1 kWh Speicher je 1.2 kWp Anlagenleistung und bis zu 40% der Netto-Investkosten für den Speicher bzw. Speicherregelung. Der Haken an der Geschichte ist, dass bis 30kWp installierte Leistung Nut 50% eingespeist werden darf (quasi eine Verschärfung der 70% Regelung).


    Ich plane eine 10kWp Anlage. Sprich, ich kann mir einen 8kWh Speicher fördern lassen. Maximal lande ich also bei einer Förderung von 8*300€ + 250€ = 2.650€.
    Und jetzt kurz und knackig die Frage gestellt: Ist das denn überhaupt sinnvoll?
    Würdet ihr euch die Einspeisung auf 50% drosseln lassen, und dafür 2650€ Einmalzahlung kassieren?
    2650€ entsprechen hier 21.200kW/h Energie.


    Edit: Einfamilienhaus mit Gasheizung, halbtags bzw. ganztags berufstätig.

  • Aber im Sommer bei einem guten Süddach ist der 8 kwh Speicher bei 10 kwp schnell voll. Selbst mit Eigenverbrauchsoptimierung wird es nicht einfach den Rest zu verbraten. Aber gut, evtl verrät uns der TE ja noch seinen Jahresverbrauch (Strom und Gas), vllt gibt es ja einen Pool oder ein Riesenaquarium wo man das versenken kann. Bei Gasheizung fällt ja Brauchwassererwärmung vermutlich raus, ausser man investiert dort auch nochmal.

  • Zitat von Burntime

    Dach ist 100% in Richtung Süden
    Dachneigung ist 28°,
    Also Optimal für einen "hohen" Solarertrag.


    Vergiss den Speicher und mach das Dach voll, bei 28 DN und Süddach sieht deine Ladekurve besser aus als meine:



    und jetzt stell Dir vor ich dürfte nur 50% einspeisen :oops:

  • Was Du machen könntest wäre eine große Anlage bauen, aber erst 5 kWp oder so anmelden und die Förderung ziehen. Im zweiten Jahr meldest Du dann die restlichen kWp an ... :wink:

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO
    an 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 7,7 kWh
    PVGIS-Prognose 980 kWh/kWp

  • Ich hatte als Vorgabe noch 60% Begrenzung am Netzeinspeisepunkt. Das lässt sich gut organisieren.


    Auch das Verhältnis 10 kWp zu 8 KW-Speicher liesst sich schlüssig.


    Wenn es dir möglich ist mache bei der PV zwei Ausrichtungen. Dann hast du Strom zB. am Morgen und abends auch nochmal, zumindest fällt durch so einen Aufbau die grosse Mittagspitze bei voller Einstrahlung weg (und mindert daher auch die Abregelung). Diese müsste der Speicher gut schlucken können.


    Halte uns auf dem Laufenden


    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11