Planung PV-Anlage Einfamilienhaus

  • Liebes Forum,

    vielen Dank für die bisherige Hilfe. Es ging voran! Die Module sind montiert. Auf das Hausdach haben letztendlich doch nur 13 Stück gepasst. Somit sind es nun insgesamt 61 Module a 280W mit 17,08 kWp in 4 Strings (3x16, 1x13) an einem Fronius Symo 15.0.3


    Die Anmeldung für die PV-Anlage ist abgegeben, allerdings fehlt noch die innere Erschließung und der HAK und Zählerkasten. Da dies in der Regel erst nach dem Estrich installiert wird verliere ich vorraussichtlich noch 3 Monate mit sinkender Einspeisvergütung. Gibt es eine Möglichkeit die PV-Anlage schon eher "provisorisch" an das Netz zu bekommen z.B über den Baustromzählerplatz und sich somit auch die noch höhere Einspeisvergütung zu sichern?

    Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.


  • Kann mich irren, aber für die IBN brauchst Du keinen HAK und auch keinen Zählerkasten.

    Die Anlage muss nachweislich Strom produzieren und ein Verbraucher muss diesen verbraucht haben.


    Ansonsten nochmal im aktuellen EEG zum Thema IBN nachlesen.


    Und ja, ich würde die PV auch jetzt einschalten und über den Baustromzähler laufen lassen.

    Wenn der Eigentümer des Baustromzählers clever ist, ist dort ein Rücklaufgesperrter Zähler verbaut .... sonst eben nicht.


    PS.: Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2017) § 3 Begriffsbestimmungen


    "„Inbetriebnahme“ die erstmalige Inbetriebsetzung der Anlage ausschließlich mit erneuerbaren Energien oder Grubengas nach Herstellung der technischen Betriebsbereitschaft der Anlage; die technische Betriebsbereitschaft setzt voraus, dass die Anlage fest an dem für den dauerhaften Betrieb vorgesehenen Ort und dauerhaft mit dem für die Erzeugung von Wechselstrom erforderlichen Zubehör installiert wurde; der Austausch des Generators oder sonstiger technischer oder baulicher Teile nach der erstmaligen Inbetriebnahme führt nicht zu einer Änderung des Zeitpunkts der Inbetriebnahme,"


    https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__3.html

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Schau mal ob der Baustromzähler eine Rücklaufsperre hat. Das wäre der einfachste Weg und du könntest (wenn der Sensor vorhanden ist) deinen Strombezug legal senken und dir selber "Bau"strom aus deinem Bau liefern.


    Sieht übrigens sehr schön aus, alles richtig gemacht!

  • Logisch, am Baustromanschluss nicht nur die IBN machen, sondern die Anlage laufen lassen!

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  • leider hat der Baustromzähler eine Rücklaufsperre wenn ich das Symbol richtig deute. Bei einem Anschluss sollte ich doch zumindest den Tagesbedarf ausgleichen können.

    Vielen Dank für das Kompliment zur Anlage, ich schau sie mir immer wieder sehr gern an :)

  • Die Rücklaufsperre war zu erwarten.

    Anlage anschließen und laufen lassen und zwar dauerhaft, bist der HAK kommt.

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  • Also Anschluss AC-Seite bis HAK kommt direkt am Wechselrichter und per CEE Stecker in den Baustromzähler?

    Mein Elektriker sieht das etwas kritisch oder habe ich da etwas falsch verstanden

  • Was stört ihn daran?

    Fest verdrahten ginge auch, aber den Schrank aufschrauben ist imho nicht vorgesehen oder doch?