Mehrere Grundstücke, eine Anlage

  • Hallo zusammen,


    Da mein Netzbetreiber grundsätzlich Antworten gibt, die einem den Spaß vermiesen, möchte ich mich hier vor informieren.
    Mehrere direkt nebeneinander befindliche Reihenhäuser, beziehungsweise den Eigentümer, erwägen den Bau von Pv.
    Eingespeist werden soll dass in einen Hausanschluss der Reihe.
    Dazu gehört auch ein Garagenhof. Die Dächer der Garagen bieten ebenfalls Potenzial für Pv. AC-Anbindung der Garage einfach, die Wohnhäuser würden wohl über DC verbunden. Alles zusammen bleibt aber unter 30 kW.


    Ist die zentrale Einspeisung der auf verschiedenen Grundstücken verteilt befindlichen PV Anlage möglich?


    Welches ist die gesetzliche Grundlagen zur Beantwortung dieser Frage?


    Gruß
    Dd

    2005: 8,91 kWp BP Module an Fronius Symo 8.2
    2018: 9,3 kWp Ost-West an Fronius Symo
    2019: 9,7 kWp Nord-Süd an Fronius Symo mit Victron ESS an 24kWh-BleiGel
    2019: 7 kWp Süd an Fronius Symo (geplant)

  • Zitat von doppeldecker1678

    Welches ist die gesetzliche Grundlagen zur Beantwortung dieser Frage?


    das EEG?


    versuchs mal mit dem § 8 Abs. (2)


    ansonsten verstehe ich dein Problem nicht genau: es soll "eine" PV Anlage auf mehrere Häuser und Garagen gebaut werden und über den Hausanschluß "eines" der beteiligten Grundstücke angeschlossen werden?

  • Ja, „eine PV“ über Grundstücksgrenzen hinweg, richtig.


    EEG als Rechtsgrundlage war schon klar, aber die Clearingstelle erlässt ja bisweilen Interpretationen als „Hinweise“, ggf. gibt es dazu was.


    Gruß
    DD

    2005: 8,91 kWp BP Module an Fronius Symo 8.2
    2018: 9,3 kWp Ost-West an Fronius Symo
    2019: 9,7 kWp Nord-Süd an Fronius Symo mit Victron ESS an 24kWh-BleiGel
    2019: 7 kWp Süd an Fronius Symo (geplant)

  • Ich vermute mal es geht nicht, daß mehrere Flurstücke mit verschiedenen Eigentümern in einen Anschluss einspeisen.
    Das dürfte dir der Netzbetreiber vermutlich auch so gesagt haben 8)


    Dürfte auch brandschutztechnisch ein Problem sein weil du an Dächern nicht einfach weiterbauen kannst.
    Du darfst nichtmal ein Kabel über den Brandabschnitt legen ohne Brandschottung.

  • Danke Remag, aber eine Vermutung bringt mich nicht weiter.


    Der Hinweis von jodl auf eeg 8.2 lässt mich eher hoffen.


    Das mit dem Brandschutz ist ein Thema, aber lösbar. Module müssen tatsächlich hinreichend Abstand zur Brandwand haben, aber die Kabel müssen ja nicht übers Dach....

    2005: 8,91 kWp BP Module an Fronius Symo 8.2
    2018: 9,3 kWp Ost-West an Fronius Symo
    2019: 9,7 kWp Nord-Süd an Fronius Symo mit Victron ESS an 24kWh-BleiGel
    2019: 7 kWp Süd an Fronius Symo (geplant)

  • Zitat von remag

    Ich vermute mal es geht nicht, daß mehrere Flurstücke mit verschiedenen Eigentümern in einen Anschluss einspeisen.
    Das dürfte dir der Netzbetreiber vermutlich auch so gesagt haben 8)


    worauf stützst du bzw. womit begründest du deine Vermutung ?

  • Zitat von doppeldecker1678


    Das mit dem Brandschutz ist ein Thema, aber lösbar. Module müssen tatsächlich hinreichend Abstand zur Brandwand haben, aber die Kabel müssen ja nicht übers Dach....


    Wie willst du dann die Module verbinden ?


    W-Lan Kabel :ironie:

  • Normal ist man ja in so einem Fall aufs Gegenteil aus nämlich unter allen Umständen zu verhindern, daß (über 10kWp) zusammengefaßt wird. Dazu gibt es Hinweise der Clearingstelle, vereinfacht gesagt, kommt es auf den Einzelfall an, wenn es um ein "gemeinsames" Dach geht. Bei Reihenhaus oder DHH, bei dem unterschiedliche Flurstücke und unterschiedliche Eigentümer vorliegem, sollte das kein Problem sein.


    Für deinen Fall ist mit §8 Abs. 2 EEG alles gesagt was der VNB wissen muß.


    Brandschutz muß beachtet werden, wurde ja auch schon gesagt. Macht es nicht einfacher/billiger aber nicht unmöglich/unbezahlbar.


    Außerdem ist natürlich eien erstrangige Dienstbarkeit auf den "Pachtdächern" sehr zu empfehlen bzw. eigentlich ein Muß.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.