Solaranhänger für 48Volt eBike

  • Hallo ich habe folgendes Inserat geschaltet:
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    Gesucht wird ein Einspuranhänger für ein 29 Zoll eMTB mit Solarinselanlage, um damit ein 48 Volt eBike-Akku zu laden. Ladespannung beträgt 54,6 Volt zu 2A.


    Sodass ich dann einen Akku im eBike habe mit dem ich fahre und der andere eBike-Akku dann im Hänger geladen wird.


    Aufzulisten wäre bitte: Materialien, Arbeitsstunden, Kostenvoranschlag


    Anhand der Beispielbilder ist noch einmal bildlich zu erkennen was ich meine :)


    Gerne baue ich auch mit. Zumindest bin ich Zweiradmechaniker, nur ohne Ahnung von Elektronik und kein Zugang zu einer Halle.


    Lieben Gruß
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    Nun kam ich auf die Idee hier doch glatt mal zu fragen. Das war das e-Bike-Forum, ohne Erfolg.
    Nun probieren wir es hier.


    Was brauche ich denn alles um mir den selber zu bauen ???
    So eine Anleitung für total doofe wäre genial wie z.B.
    Du kaufst das und das da, machst dann das mit dem damit und dann das mit dem damit und das dann daran.


    Wäre cool wenn ich etwas brauchbares bekommen würde ....

  • Das wird schwierig, du brauchst ein Solarmodul dessen Nennspannung deutlich über deiner Ladespannung liegt.
    96 Zellen oder 120 Zellen, musst auf die Spannung achten.
    Wenn du mit dem Laderegler direckt auf den Akku gehst, brauchst du noch ein BMS, damit der Akku nicht übeladen wird.
    Und so wie auf dem Foto würde ich das auf keinen Fall machen.
    Die Stützen schmeisen doch immer Schatten und verringern die Leistung enorm.


    Gruß
    Thomas

    9,99KW Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    Eigenbau BHKW mit 5KW Gleichstrom Generator.
    48V 775Ah Bater an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
    Victron BlueSolar 150/60-Tr

  • Wo wohnst du?
    Wo bist du denn unterwegs mit deinem Gefährt?
    Falls in der Schweiz, würde ich dir drei Module schenken: Siemens M55, je 50 Watt, MPP-Spannung 17,1 V.
    Masse 130 x 33 x 3 cm, gerahmt.
    Je nach Batterietyp bräuchtest du dafür nicht einmal einen Laderegler. :idea:
    Grüsse einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Meine 10 Räder werden auch nur über Solar geladen, aber zuhause...
    Das macht weniger als gar keinen Sinn die Modulplatte für einen Furz Ladung mitzuschleppen.
    Da baut man sein Rad richtig und dann kann der Tag kommen.
    Ich kann mit 30er Schnitt so um 170km fahren, mit 25 über 200km Den Akku vernünftig machen macht mehr Sinn.
    Ein 180W Modul wiegt ca 16kg, entspricht bei meinen Akkus 2400wh Lithium ungefähr.
    Im Pedelecforum werde ich nun keinen Beitrag mehr machen, liest ja nun hier.
    Es gibt immer Schaumschläger, die zeigen wie schön der Anhänger mit Modulchen aussieht, aber keiner wird Dir genau sagen wie wenig dabei rüber kommt.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Nun, im Ggs. zu einem Auto, welches einen 200 PS Diesel unter dem Sitz hat, finde ich jetzt diese Anwendung des TS
    gar keine so schlechte Idee. Auch wenn die Module auch nie optimal ausgerichtet sind, könnten sie doch direkt
    zum Antrieb dienen. Der Anhänger muss auch in den Pausen nicht im Schatten stehen, wie z.B. ein Womo... :wink:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

    Einmal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • Sevus, wenn man wirklich längere Zeit fernab jeder Steckdose campen und dort dann Kurztrips ins Gelände machen
    möchte kann das schon einen gewissen "Sinn" machen. Nur wandern ist halt schöner :wink:
    (wie lange wohl so ein schicker Hänger/Modul/Akku einsam in der Sonne stehen bleibt..?)


    @...anhnger, was also hast Du genau damit vor?
    Und: Der Hänger soll keinen eigenen Antrieb bekommen (=Schubanhänger)?
    Der Wechselakku (wieviel Ah?) soll wirklich nur mit max 2A geladen werden?
    Der W-Akku soll wirklich nur bei eitel Sonnenschein geladen werden können?
    Wieviel Gesamtgewicht darf/soll die ganze Gaudi haben? Wieviel Kohle willst Du max. ausgeben?


    Weil ich mir sowas als Schubanhänger mit Pufferakku und Schnellladestation bauen würde 8)
    (wenn ich denn wöllte - was ich nicht tue)
    Der Schubanhänger müsste natürlich zusätzlich zu sehr guten mechanischen Bremsen (incl. Handbremse)
    auch vollwertig (= bis zum Stand!) rekuperieren können!
    Ausgehend von einem stabilen MTB-Rahmen mit gefederter Schwinge,
    das Modul oben mittig gelagert nach re/li schwenkbar und ganz leicht demontierbar,
    die sonstige Last (Controller, Pufferakku, Tauschakku, Stepup-Wandler mit CC/CV, Tarp, Proviant, Penn- und Werkzeug...)
    re/li vom Rahmen möglichst tief ....
    lg,
    e-zepp

  • Zitat von Solaranhnger

    So, was ich nun schon weiß ist:
    Monokristallines Solarpannell mit MPPT und Kabel.


    Welches und wo und wie? Gibt es denn echt nirgend nette Menschen mehr?


    Rechne das mal im Dreisatz durch :)
    Für eine 12 Batterie zu laden braucht es 36 Zellen; dh zum Laden einer 48 V Batterie sind es 4 x 36.
    Wenn du 4 x 50 Wp in Reihe schaltest, ergibt das ausreichend Spannung zum Laden für die 48 V Batterie.
    Wie sieht es mit der Gesamt Power aus, wären 200 Wp ausreichend? Dabei kann man im Sommer bei sonnigem Wetter um die 600 - 800 Wh @ 48 V erzeugen. Jetzt musst du nur noch einen kostengünstigen PWM oder MPPT LR für 48 V finden.
    Dann kommen noch die Abmessungen, bringst du die Module auf dem Anhänger unter und ist er dann noch handhabbar?


    Soll das Ganze für längere Touren sein? Ansonsten, wie Tommi schreibt, wenn eine Batterieladung für rund 200 km reicht (ich bin erstaunt :) ), das müsste doch für einen Tagesausflug ausreichend sein?

  • Rekuperation am Fahrradhänger, ich könnte mir das je nach Fahrsituation ( Kurven ) recht unangenehm vorstellen.


    Gruß
    Thomas

    9,99KW Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    Eigenbau BHKW mit 5KW Gleichstrom Generator.
    48V 775Ah Bater an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
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  • Ein normales Pedelec hat so 360-400wh an Akku. Nimmt man nicht gerade die Lügereien von Bosch und Co dann kommt man etwa 60-90km je nach Fahrweise.
    Ich nehme schon lange 900wh Akkus in meinen Bikes. Sanyo Zellen 14S/8P.
    http://fs1.directupload.net/images/180515/5o2hi4tf.png

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR