IHK Brief an GbR - Mein "Partner an meiner Seite"

  • Moin!
    Ich habe einen Brief der IHK im Briefkasten gefunden. Anlage läuft seit 2011. Wurde ein paar Jahre später als GbR weitergeführt. Jetzt im April 2018 bekomme ich einen Brief, dass bei einem Gewinn über 5200 Euronen im Jahr Pflichtmitglied werde und Beiträge zahlen soll?
    Ist das so? Vielleicht kann mir jemand dazu etwas schreiben, ob das wirklich so ist?
    Ich bin eher dafür einfach nicht auf diesen Brief zu antworten.
    Fühle mich jetzt nicht wirklich als der große Unternehmer :mrgreen:


    Grüße
    Maddin

  • Moin,


    ja - das ist so - leider. Bei uns hat die IHK zugeschlagen, als wir den GbR-Sitz verlegt haben. Und die absolute Frechheit ist, dass ein Widerspruch mit weiteren 55 € zu Buche geschlagen hat. Da war ich dann fertig. Aber leider wird dieser Schmarren von der Politik gedeckt.
    Und der Hammer ist auch, dass die 3 Jahre nachfordern konnten.....

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V5F + V10F

  • Zitat von MBIKER_SURFER

    Moin,


    ja - das ist so - leider. Bei uns hat die IHK zugeschlagen, als wir den GbR-Sitz verlegt haben. Und die absolute Frechheit ist, dass ein Widerspruch mit weiteren 55 € zu Buche geschlagen hat. Da war ich dann fertig. Aber leider wird dieser Schmarren von der Politik gedeckt.
    Und der Hammer ist auch, dass die 3 Jahre nachfordern konnten.....

    Wie hoch ist so ein GbR Beitrag, oder nach was bemisst sich dieser?


    Gesendet von meinem Redmi 4X mit Tapatalk

  • Zitat

    Und der Hammer ist auch, dass die 3 Jahre nachfordern konnten.....


    3 Jahre nur? :)
    Ich werfe seit 13 Jahren die Schreiben der IHK in die runde Ablage! :):):)

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Zitat von Eisbaer

    3 Jahre nur? :)
    Ich werfe seit 13 Jahren die Schreiben der IHK in die runde Ablage! :):):)


    Und die lassen das durchgehen seit 13 Jahren? Oder wirfst du es jedes Mal nach dem Bezahlen weg?? :mrgreen:


    Ich finds sowas von witzlos mit dem Brief. Und als Gegenleistung darf ich mich über die Entsorgung der PV Module informieren. Grandios!! :evil:
    Schlimm genug, dass es bei den freien Berufen mit den Kammern genauso läuft. Gemauschele in der Verwaltung und wenn man wirklich Hilfe in Anspruch nehmen will, wird sie abgelehnt oder ist so schwach, dass es keine Hilfe ist.


    Ich überlege grade, auch nicht zu reagieren und abzuwarten. Aber da wird sicher dann eine Zahlungserinnerung kommen. :juggle:


    MBIKER_SURFER hab gerade deine Worte von damals gelesen. Google Suche an 2. Stelle ;-)


    Grüße
    Maddin

  • Zitat von Chrislybear

    Was ist das denn für eine PV Anlage mit der man 5200 GEWINN macht?


    Nun - bei alten Anlagen null Problem. Oder eben 100 kWp aktuell :mrgreen:

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V5F + V10F

  • Nun, wir haben auch so einen Fall als GbR, liegen ein Stück über der Freigrenze die bei unserer IHK auch um die 5200€ liegt. Wenn man eine neue Anlage aufbaut hat man bei den meisten IHKs erstmal so für 3-5 Jahre "Schonzeit", also keine Beitragspflicht, hängt mit einer Regelung für Existenzgründer zusammen. Aber spätesten danach zahlt man dann Beiträge (bei uns sind es 45€/Jahr) dank der Gesetzesgrundlagen die unsere Politiker in den 1960er-Jahren mal für die IHKs geschaffen haben und bis heute wegen guter Lobbyarbeit nicht geändert haben und die aktuellen Einkommensdaten erhalten die IHKs als "Krönung" noch direkt vom Finanzamt. Wir haben auch inzwischen kapituliert und zahlen.
    Ist so ähnlich wie jetzt auch mit den Rundfunkgebühren, also der Rundfunksteuer. :mrgreen:


    Achja, lustig daran ist dass wir als Gesellschafter einzeln jeder nicht über die 5200€ Einnahmen aus PV-Anlagen kommen, die Einnahmen der GbR werden ja dann wieder auf die Gesellschafter aufgeteilt. Ein Widerspruch dahingehend wurde aber von unserer IHK (selbstverständlich) abgelehnt. Man bezieht sich bei der Beitragerhebung allein auf die Gesamteinnahmen der GbR. Das ist meines Erachtens aber rechtlich falsch ausgelegt, soll man jetzt deswegen noch vors Gericht ziehen ?

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Zitat von Boelckmoeller3


    Achja, lustig daran ist dass wir als Gesellschafter einzeln jeder nicht über die 5200€ Einnahmen aus PV-Anlagen kommen, die Einnahmen der GbR werden ja dann wieder auf die Gesellschafter aufgeteilt. Ein Widerspruch dahingehend wurde aber von unserer IHK (selbstverständlich) abgelehnt. Man bezieht sich bei der Beitragerhebung allein auf die Gesamteinnahmen der GbR. Das ist meines Erachtens aber rechtlich falsch ausgelegt, soll man jetzt deswegen noch vors Gericht ziehen ?


    meines Erachtens ist das rechtlich schon korrekt, weil die Mitgliedschaft und damit die Beitragspflicht sich auf die Gesellschaft bezieht und nicht auf den einzelnen Beteiligten.


    Nach deiner Argumentation müsste ja dann z. B. eine große Aktiengesellschaft nie irgendetwas bezahlen müssen, weil jeder einzelne Aktionär immer unterhalb der Freibeträge wäre.


    Ich hab mich anfangs auch dagegen gesträubt, aber irgendwann kommst du zu der Einsicht daß es das nicht wert ist, wegen der paar Euro gegen diese Windmühlen zu kämpfen (bei uns sind es glaub ich 25 Euro Mindestbeitrag im Jahr)