Balkon-Solar mit Puffer-Batterie

  • Boelckmoeller3 -- Danke, dass Du das Thema wieder auf die ursprüngliche Frage gelenkt hast. :-)


    Heißt also, rein theoretisch, wenn man denn so etwas machen will, weil man z.B. tagsüber, wenn die Sonne scheint und man nicht zuhause ist, nahezu keinen Verbrauch hat, weil man ja ökologisch lebt und wenige Geräte im Standby-Betrieb hat, dann könnte man es so machen:


    Code
    1. 300W Modul -- Victron MPPT 75/15 -- Letrika SMI260 Wechselrichter -- Endstromkreis
    2. |
    3. LiFePo-Akku



    Wie verhindert man, dass die Batterie permanent komplett ins Hausnetz (und zum Zähler raus in das allgemeine Stromnetz) entladen wird? Kann man den Entladestrom z.B. auf 5A begrenzen?

  • Zitat von sonnenbraun

    Wie verhindert man, dass die Batterie permanent komplett ins Hausnetz (und zum Zähler raus in das allgemeine Stromnetz) entladen wird? Kann man den Entladestrom z.B. auf 5A begrenzen?


    Im Prinzip kann man ja wohl die AEconversion und Letrika Inverter entsprechend steuern. Nur: eine einfache Lösung ist mir bisher auch nicht begegnet. Habe vor Jahren schon mal ein Funktionsblockbild gezeichnet:Realisiert habe ich lediglich den Batterieschutz durch eine Eigenentwicklung, der in meiner Inselanlage sehr gut funktioniert. Auf MPPT habe ich verzichtet, da 1 Modul mit 250 Wp (60 Zellen) und LiFe (8 Zellen, 60 Ah) gut zueinander passen.
    Die Strommessung + Regelung der Nulleinspeisung scheint nicht trivial zu sein.

  • Ich persönlich habe mal ein SEt von GA verbaut. Letrika Wechselrichter mit BatterieFirmware (Ala Carpediem)
    540 WP kommen vom Dach laden dann zwei Stunden die Batterien über einen Toyoladeregler auf. Sobald Schaltschwelle erreicht wurde schaltet der Laderegler den Lastausgang und der Letrika speisst bei 24V 175W.


    Dauerverbrauch des Hauses liegt ca bei 220W.


    Heisst Ladung ist gegen 12 Uhr ausreichend das er einspeist und hört dann ca um kurz nach 22 Uhr auf.


    Batterienverschaltung 2x 41Ah Bleigelpaket dieses 3 mal Paralell..(Also Sprich 6 Batterien)


    Hausbesitzer hat diese geschenkt bekommen aus einer alten USV.
    kauft man sich die Batterien neu wird sich die Sache auf Laufzeit gesehen nie bezahlt machen bevor die Batterien platt sind.


    Funktinioniert aber so recht gut..


    Jetzt hat der Besitzer die Sachen noch ein wenig Ausreitzen wollen und noch ein 200W Modul an einem EVT248 daneben laufen...jetzt steht der Zähler ab morgens still.

    2 X 275Wp an EVT500

    2 x 260 Wp an EVT 500

    EFK macht das einfach....;)

  • Das funktioniert bei kleinen wie auch bei großen Anlagen, aber wie lange?
    Egal wie groß die Batterie ist setze ich auf tägliche Akkupflege, daher wird die Batterie erst hergenommen wenn der Laderegler in den Float Modus geht, läßt sich bei den herkömmlichen Ladereglern aber nicht umsetzen.
    Daher hab ich früher mit Grid Tie Invertern gearbeitet die nur oberhalb von 14V den Haushalt versorgt haben. Alles andere ist Tot auf Raten für die Batterie.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Täglich sehe ich als ein wenig übertrieben an.
    Die Ladeströme werden ja zum Schluss ziemlich gering und dann verschenkt man ja die Leistung bis der Ausgang freigeschaltet wird.


    Oder vertue ich mich jetzt?

    2 X 275Wp an EVT500

    2 x 260 Wp an EVT 500

    EFK macht das einfach....;)

  • Hallo,
    für Balkonanlagenbesitzer die auch ein Pedelec haben, hier eine preiswerte Lösung:
    Der Pedelecakku kann auch für eine leicht selbst zu bauende Mini-Speicheranlage bestehend aus Modulwechselrichter und Leistungsregelung ( Sun2Grid ) verwendet werden. Der Akku kann entweder über sein Ladegerät geladen werden, oder auch über den Sun2Grid direkt vom Modul. Gesamtkosten kleiner 600 Euro.