Anmeldeformalitäten für Balkonmodul in Hamburg

  • Moinmoin,


    ich möchte gerne eine gut sichtbare Plug&Play-Anlage an meinem Balkongeländer montieren. Aktuell habe ich für meine Genossenschaftswohnung einen Zähler ohne Rücklaufsperre obwohl das Haus aus diesem Jahrhundert stammt.


    1. Welche Stellen muss ich von dem Vorhaben informieren und welche Hindernisse könnten den Betrieb komplett torpedieren (verbieten oder um einige hundert Euro teurer werden lassen)?


    2. Ich schätze, um einen Zählertausch kähme ich selbst mit einer Überschussvermeidung à la ecoControl <http://www.carpediem-energy.co…control-energiemanagement> nicht drum herum, oder? Würde man das vor oder nach der Anmeldung bei der Stromnetz Hamburg GmbH machen? Habe gelesen, dass der Hamburger Netzbetreiber ganz besonders empfindlich war (zumindest 2016 <https://blog.greenpeace-energy…-durch-stromnetz-hamburg/>).


    Über Erfahrungsberichte von Euch Hamburgern würde ich mich freuen, da ich gerne vor dem Kauf abschätzen möchte, worauf ich mich einlassen muss.



    Schöne Grüße
    Oli

  • Zitat von sonnenbraun

    ich möchte gerne eine gut sichtbare Plug&Play-Anlage an meinem Balkongeländer montieren.


    nenne es doch einfach Balkon Verkleidung. Für so etwas benötigst du bestimmt keine Anmeldung.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Ein Zähler ohne Rücklaufsperre schreit doch geradezu nach einer Guerilla Anlage.


    Es hat bis heute noch keinen bekannten Fall gegeben wo ein Verteilnetzbetreiber von sich
    heraus Probleme gemacht hätte.


    Die wenigen Fälle waren immer so, dass der Anwender sich an den Netzbetreiber gewandt hat und
    um eine Erlaubnis angefragt hat. Das ist aber so als ob man den Fleischer nach seiner Meinung
    zu vegatarischer Wurst fragt.


    Das schlimmste was einem Solar Guerilla passieren kann ist ein Zähler mit Rücklaufsperre.

  • Zitat von FelzenSolar

    Das schlimmste was einem Solar Guerilla passieren kann ist ein Zähler mit Rücklaufsperre.



    So ist es,also Werkzeug raus und los.................................................

  • Hat denn jemand von Euch mal in Hamburg ein Balkonmodul beim Netzbetreiber angemeldet?


    Wird der Zähler auf jeden Fall gegen einen Smart Meter ("Moderne Messeinrichtung") ausgetauscht? Ich vermute, Installationskosten und jährlicher Betrag müssen dann vom Kunden bezahlt werden. Oder wird das nur gemacht, wenn wegen der Modulgröße voraussichtlich mehr als 4% des Jahresverbrauchs (also größer als Toleranz eines alten Zählers ohne Rücklaufsperre) eingespeist werden? Bzw. wie sieht das ganze aus, wenn technisch eine Einspeisung vermieden wird?


    Der Punkt wäre ja bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung interessant. Smart-Meter-Installation kostet 70 Euro, Betrieb jährlich 20 Euro. Es sei denn, man nimmt die Luxus-Variante mit Echtzeitauswertung. Dann ist mit den 60 Euro jährlichen Zusatzkosten jeder Gedanke an Wirtschaftlichkeit reine Zeitverschwendung.


    Danke
    Oli

  • bei ein Balkonmodul muss doch der betreiber kein neuen zähler bezahlen, lediglich muss ich den netzbetreiber oder halt den wo ich den strom kaufe, mitteilen das ich ein solches system betreibe.
    das kann mir doch egal sein ob der ein einbaut mit rücklaufsperre.
    wenn er es nicht macht, besser für mich kostenlose akku :-D



    wichtig ist, ich teile ihn das mit, was er dann macht ist mir doch egal.


    ich beispiel habe meins bei Bundesnetzagentur gemeldet, ob ich das muss keine ahnung, so richtig schlau wird man aus der seite nicht.
    ich habe ein saldierender Zähler mit rücklaufsperre, also melde ich da auch nix.

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