Insel "Überschuss " mit EVT 500 "verbrauchen" !

  • Guten Morgen
    Meine Insel , 2 x 105 Ah 12 Volt Bootsbatterien , wird von je einem 55 Zellen PV Modul versorgt , die Ladekontrolle übernimmt je ein Steca Solsum 1010 F , passt .


    Die Steca DC Ausgangseite ( max 300 Watt) versorgt einen max 150 Watt Inverter , diese 230 Volt Sinusförmige Spannung versorgt drei vom Netz getrennte Stromkreise ( umschaltbar) vom Haus " Licht , Haustelefon , Modem , TV und Kleinladegeräte" , das sind etwa 90 % , die Akku Leistung für Großverbraucher ist unbezahlbar deshalb bleiben diese am Netz , passt.


    Steca und der Inverter schützen die Batterie und das Hausnetz vor Überlastung und Kurzschluss durch "Ausschalten " , passt.


    Es ist immer nur "eine " Batterie am Hausnetz , Umschaltung vom Accu 1 zu 2 nach Notwendigkeit ( Winter ) zz. einmal Täglich per Hand , passt.
    Start der "großen Insel " war Anfang Dezember 2017 ( Erfahrung mit kleiner Insel seit 2012 ) , wegen der Sonnenarmen Wintermonate hab ich das Energieeinsparpotential fast 100% ausgereizt ( wechsel zu LED , Modem bei nichtgebrauch AUS , das Bewusstsein von Mitbewohner mich eingeschlossen unnötiges Licht vermeiden geschärft .....) , das Ergebnis kann man bei wieder ausreichend Sonnenschein sehen , die Batterien sind Mittags wieder voll , passt nicht , ab da laufen die PV Panels LEER .


    Insel "Überschuss " mit EVT 500 "verbrauchen


    Bei Installation eines EVT500 an die beiden PV Panele ist die Idee ,primär" Paralell " die Insel versorgen sekundär " bei Batterie voll " ins Hausnetz einspeisen und dort die Grundlast. TK KS Heizung , ausgleichen !!
    Ein Solarier sagt ja geht , ein anderer "weis nicht " , Sorge mach das Paralell, ein anderer meint , da brauchst eine Komplizierte überunterspannung Schütz/Ralys Schaltung ??!!


    Diskussion frei :juggle:

  • Besser wäre der richtige Laderegler.
    Anfangs habe ich lange mit der Dump Load Schaltung probiert. Allerdings ist mir das mit einem Wr der ja nicht Ohmscher Verbraucher ist nicht gelungen.
    Von daher habe ich auf primär Akkupflege gesetzt und den Aux Ausgang auf Float gestellt. Nun schaltet der Aux 12V Ausgang ein Relais und es gehen ca 500W ins Hausnetz bis Sonnenuntergang. Aus der Batterie wird sehr wenig entnommen, passt daher.


    Du möchtest an die Pv Seite, wäre genauso möglich. Allerdings ist Akku voll nach VOC nicht voll, also mit einem Steca wohl keine Möglichkeit hier vernünftig die Umschaltung zu realisieren.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • wir haben einen Kunden der etwas so ähnliches macht.


    Allerdings ist an der Batterie ein Victron Multi Plus Wechselrichter angeschlossen, der über seine programmierbaren
    Relais bei Batteriespannung "hoch" die DC Leitung zum Laderegler trennt und auf den Input des Envertechs
    248 legt. Das scheint nach Angeben den Kunden gut zu funktionieren.


    Beide, also gleichzeitig Laderegler und den Envertech mit DC zu beschalten, kann dazu führen dass der Envertech alles frisst und dem Laderegler nichts mehr übrig lässt.

  • Zitat von FelzenSolar

    Beide, also gleichzeitig Laderegler und den Envertech mit DC zu beschalten, kann dazu führen dass der Envertech alles frisst und dem Laderegler nichts mehr übrig lässt.


    Tja wer weiß es genau , meine Schaltung wäre die einfachste Lösung , was kann passieren?


    lg.

  • Zitat von Hinundher

    Lieg ich falsch ! lg.



    Ja, der 12 V ---> 230 V Wechselrichter gehört nicht an die Laderegler sondern an die Batterie.

    joule


    Netzparallele Eigenverbrauchsanlage - 1,3 kWp angemeldet, ohne EEG
    10 x 130 Wp München Solar Mono - SunnyBoy 1.5
    2 kWh Batteriespeicher - 7-stufiger Lader - 1700 W Batterie-WR
    EV-Optimierung per Smappee


    Meine Anlage

  • Ich hab ein Relais an dem Lastausgang und dann zum Wechselrichter der an der Batterie sitzt. Das muß ich so machen weil mein Wechselrichter die ganze Nacht die Versorgung macht und der Akku nicht zu weit entladen werden soll. Wenn es ein paar Sonnenarme Tage gibt kann ich schon mal in den Grenzbereich kommen.
    Es gibt programmierbare Relais die in einem festgesetzten Bereich den Ausgang freischalten. Das ergibt aber wieder zusätzlich neue Probleme. Ich weiß nicht wie lange der Wechselrichter braucht um anzufangen, es gibt einige die um die 5min brauchen um einzuspeisen. Weitere Probleme sind das die Batterie nicht gepflegt wird. Einfach immer bei höchst eingestellter Spannung freischalten läßt die Batterie verhungern.
    Zudem muß eine gewisse Hysterese eingestellt werden, denn sonst ist das nur am takten. Auch wenn Du nicht wie ich an die Module gehst anstatt an Batterie wird die sehr schnell von über 14V auf unter 13V abfallen. Noch schneller wenn die ja nicht richtig voll ist. Wird also immer schwierig sein.
    Wie hier schon von Felzen Solar erwähnt wird der Wechselrichter im Betrieb Dir nichts mehr für die Batterie übrig lassen. Wenn das einfach der Spieltrieb ist um das funktionsfähig zu machen müßtest Du vielleicht einen kleinen Wechselrichter da einpflanzen. Richtig ausgewählt nimmt der sich die volle Ampereleistung was er kann und die Batterie bekommt den Rest.


    Ohne viel basteln machst einen Grid Tie Inverter an die Batterie (14-28V) und stellst den Laderegler auf 15V. Hab ich so an einer alten Starter. Fängt bei 14 Volt an regelt hoch umso höher die Spannung wird. Schaltet dann bei Entladung ungefähr bei 13,5 sich wieder weg. Da die in dem Bereich niemals auf angegebene Leistung kommen nimmt man einen größeren oder 2stk. parallel.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Zitat von joule

    Ja, der 12 V ---> 230 V Wechselrichter gehört nicht an die Laderegler sondern an die Batterie.


    Danke , das hatte ich schon einmal , der starke Wechselrichter ( 2200 Watt ) hat erst bei 10 Volt ausgeschaltet ich hab auch kurz 9 Volt gesehen , " Batterie geschrottet" !


    Deshalb hab ich mich arangiert und bin mit den max 150 Watt in alle drei Haus Insel Netze zufrieden .


    Tommmi
    Das ist eine gute Idee , mit einem Relais am Steca Lastausgang die Stromentname direkt an der Batterie steuern / sichern/ vor Unterspannung schützen ....


    Damit stehen viel mehr Anwendungsmöglichkeiten der 12 Volt Batterie zur Verfügung die zz. das "NETZ" erledigt !



    Ich warte noch auf ein Postpaket mit Zubehör für den EVT500 ( der ist schon da ) wie Steckverbindung + - und einen Netzstecker , wenn das " parallel " nicht funktioniert kann ich immer noch den EVT500 per Handschaltung aktivieren und die Stecas von der PV bei "Batterie gut gefüllt" wegschalten .


    Strom sucht sich wie Wasser den leichtesten Weg deswegen hoffe ich das das "fladern" der PV Energie vor EVT500 für das Laden der Batterien per Steca "parallel" funktioniert .
    lg.

  • Wenn günstig und gut verfügbares Relais suchst, auf Schrottplatz oder irgendwo in KFZ Werkstatt findest 12V 70A Relais.
    Die sind sehr klein und halten bei mir sehr gut. 30A gibt es häufig, die 70er sind seltener. Ich hatte zum Glück rumliegen.
    Die sind sehr interessant weil die so gut wie nichts an Strom aufnehmen.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Hm , 12 Volt Relays liegen hier rum mit denen ich schon Exprimentiert hab , fürs Testen "unter Aufsicht " ist`s ok .
    Post war da , leider kein Paket mit Zubehör jetzt düble ich mal EVT500 an die Wand setz einen Wieland Netzstecker und bereite die Netzeinspeisung per CEE Blau vor .
    lg.