geplante Mini PV und Zähler ohne Rücklaufsperre

  • Hallo,


    meine Eltern (Rentner) würden gern ca. 1.000 Euro für eine kleine PV Anlage ausgeben. Sie haben z.Z. 5.000 kWh Verbrauch mit relativ konstanter Grundlast (z.B. Kläranlagenpumpe) und bedingt duch das Renterdasein auch einen gut steuerbaren sonstigen Verbrauch.


    Die Idee wäre auf einem kleinen Nebengebäude 3 Stück max 300 Watt Panels mit Microkonverter zu installieren. Die Ausrichtung ist fast Süd und außer im tiefsten Winter kein Schatten. Das Nebengebäude hat Drehstrom, somit könnte man die Einspeisung gut auf alle 3 Phasen verteilen. Einspeisung nach EEG kommt nicht in Frage, keine Lust auf Papierkram und Steuererklärung. Leider haben sie einen Ferraris-Zähler ohne Rücklaufsperre.


    Wie könnte man jetzt einen Zählertausch anleieren ohne schlafende Hunde zu wecken? Netzbetreiber ist wohl e.dis. Oder gibts sonst noch Möglichkeiten?


    Besten Dank für Tipps und Antworten!
    ndorphin

  • Ferraris-Zähler ohne Rücklaufsperre ist die einzige Möglichkeit ilegal einzuspeisen.
    Wenn kein Stromverbrauch da ist, läuft der Zähler rückwärts.
    Drehstromeinspeisung ist nicht notwendig, da der Zähler ein saldierender Zähler ist.

  • Antworten findest Du in den zahlreichen Threads.
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    frohe Ostern
    cti
    p.s. es gibt Mikro-Wechselrichter, an denen kann man zwei Module anschließen, diese sind günstiger. Somit eher 2 x 2 Module.
    Such'mal auf Ebay Kleinanzeigen.
    p.s. 5.000 kWh zu zweit? Da würde ich die Stromfresser erst suchen...

    Bilder

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Foto von so einem Duo Mikro-Inverter mit max. 500 Watt(AC). Eingang DC: 2 x 250-320 Wp.

    Bilder

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Hallo Ndophin,
    warum willst du nicht den offiziellen Weg gehen?


    D.h. Zählerwechsel beim VNB beantragen und Brief an VNB schreiben das man auf die Vergütung verzichtet.
    Das FA interessiert das dann nicht.


    Ich schätze bei 1000kWp und deiner guten Lage schaffts Du 1000kWh im Jahr davon wirst du aber höchstens 50% nutzen können. D.h. bei 25ct/kWh oder 125€ Einsparung im Jahr.


    P.S.: Anderseits verstehe ich die Panik mache wegen dem bisschen Steueraufwand nicht. Ich würde es immer mit FA machen wie auch drei Bekannte mit denen ich seit 3 Jahren im regen Austausch bin. Meine Anlage wird sich erst nach 10 Jahren amortisieren, dann bleiben aber jedes Jahr ca. 500€ Gewinn. Was einen natürlich auch nicht reich macht. :D

    Grüße
    Didi

  • Ohne Rücklaufsperre eine Kleinanlage zu betreiben ist aus
    Netzbetreiber/ Stromanbietersicht unerwünscht aber nicht "illegal".


    Illegal bedeutet ungesetzlich, gegen ein Gesetz verstoßen.
    Es gibt aber kein Gesetz was dies verbietet.

  • mmh, besser wäre das Modell von Holland zu übernehmen.
    Dort sind Balkonanlagen bis 600 Wp zulässig, ohne den Zähler wechseln zu müssen.

    30 kWp Sharp/SMA (2018: 1.250 kWh/kWp:lol:); 25 kWp Sunpower/Fronius; 13 kWp QCells/AEG; 2 kWp QCells/Mikro-Inverter; 5 kWp Schott/Victron.zunächst Betreiber, dann Projektierer und nun wieder Anbieter...

    (Herstellerzertifizierung QCells/ESS, SMA, LG Chem/Solaredge, Mercedes)

  • Da ich eine ähnliche Konstellation wie der Threadstarter bei meinen Schwiegereltern sehe, frage ich mich, wann
    sich solch eine Anlage bei 2500 kWh Jahresverbrauch rechnet (ebenfalls mit 3 a 300w Modulen ohne Anmeldung).
    Heißt: was kostet solch eine vernünftige, steckerfertige Anlage?

    9,3 kWp - 31 x BenQ Solar SunVivo
    SolarEdge SE8K mit ModBus Zähler
    23x DN 45°, Süd 173°
    8x DN 28°, Süd 173°

  • Zitat von cti

    p.s. 5.000 kWh zu zweit? Da würde ich die Stromfresser erst suchen...


    Ein guter Teil geht auf Warmwasser mittels Durchlauferhitzer, halt der Preis für das dafür kostenlose Heizen mit Holz. Dann noch eine Pumpe für die Kläranlage und und halt viele Drehstrom Maschinen wie Holzspalter, Kreissägen etc. Halt Dorf, kann "Mann" nicht drauf verzichten. Die normalen Konsumgeräte & Beleuchtung (LED komplett), das ist alles schon sparsam ausgelegt, Gefrier/Kühlschränke z.B. in einem kühlen Abstellraum.

  • Zitat von cti

    Foto von so einem Duo Mikro-Inverter mit max. 500 Watt(AC). Eingang DC: 2 x 250-320 Wp.


    Welches Modell ist das? Bei den Envertech ist es z.b so das das Zweifachmodell (240€) nur 20 Euro spart gegenüber dem einfach Modell (2x 130). Kann nicht einschätzen ob sich das lohnt. Was wenn eines der Bauteile ausfällt das sich die beiden integrierten Wechslrichter teilen. Da wären zwei einzelne Geräte evtl. besser, oder nicht?