Eure Meinung zum PV-Umbau

  • Hallo große PV-Technikgemeinde,


    da ich von den PV-Möglichkeiten und Gesetzen nicht wirklich viel Ahnung habe, möchte ich mal meine aktuellen Überlegungen zur Diskussion stellen.


    Ich habe aus 2014 eine PV-Anlage, 25 LG-Module a 280W, SMA STP7000 und einem Akku.
    Die PV-Module liegen wie folgt:
    13 Stück auf einem Westdach mit 45% Neigung
    12 Stück auf einem Flachdach mit 5% negativer Dachneigung, südlich ausgerichtet, durchdringungsfrei aufgeständert mit ca. 15% Ständerneigung. Damit bekomme eine PV-Neigung um 10% gen Süden.


    Zunehmend muss ich feststellen, dass die Bäume des übernächsten Grundstückes für diverse Verschaffungen sorgt. Außerdem habe ich auf Grund der EEG-Förderung eine 70% Regelung.


    Ich habe noch eine freie Dachfläche, 45% Neigung nach Osten, die ich bisher ungenutzt halte, da sie zur Straßeansicht zeigt und nur unnötige Neider auf den Plan rufen könnte. Von diesem Gedanken habe ich mich in der Zwischenzeit gelöst. Diese Fläche ist unverschattet und wird so auch die nächsten Jahrzehnte bleiben.


    Nun habe ich folgende Überlegung.


    Ich nehme die Module vom Flachdach gen Süden und lege diese auf die ungenutzte Dachfläche gen Osten. Auf dieser Fläche hätte ich dann noch Platz, zusätzlich 3 weitere Module zu installieren = Anlagenerweiterung.


    Wie ich aus den vergangenen Jahren erkennen konnte, bekommt der SMA STP7000 bis max. 5,5kW an Spitzenleistung. von der PV. Mit der Verlegung von Süd nach Ost, selbst mit einer günstigeren Neigung wird der Ertrag noch geringfügig sinken. Dies würde ich mit den drei zusätzlichen Modulen mehr als kompensieren und der Wechselrichter müsste diese Module auch verarbeiten können. Sollte also theoretisch eine preiswerte Lösung sein, wenn es da vielleicht den Gesetzgeber nicht gäbe??!!


    Nun ist die Fragen:
    Kann ich die Anlagenerweiterung / eine keine "Zweitanlage" so einfach an den bestehenden Wechselrichter mit anschließen oder muss ich einen getrennten Stromzähler dafür installieren, da es mit Sicherheit für die zusätzlichen Module eine geringere Vergütung als aus 2014 geben wird?


    Wo liegen mögliche Probleme, die ich vielleicht aktuell noch gar nicht erkennen kann. Als grundsätzliches Ziel ist es für mich schon, die Dachflächen optisch vernünftig zu gestalten und somit über die ganze Fläche voll optimal auszulasten.


    Auf meinen Westdach sind die Module hochkant verlegt. Hier lässt sich die Unterkonstruktion schön über die Sparren wagerecht befestigen drei Modulreihen a 2 Trägerprofile. Um die Dachfläche auf dem neuen Ostdach voll nutzen zu können, wäre es notwendig die Module quer = flach zu verlegen, also 5 Reihen. Wie verlegt man hier die Unterkonstruktion? Genau so wie auf dem Westdach, nur dichter gelegt? Oder sollte hier die Unterkonstruktion um zwei Lagen über Kreuz verlegt werden. Dann würden die Auflageprofile allerdings Parallel zu den Sparren verlaufen, wodurch die Module theoretisch abrutschen könnten.


    Für konstruktive Hinweise wäre ich sehr dankbar.


    Gruß Maria

  • Wie sind denn die 25 Stück auf den 2 Dächern bisher am WR verstringt?
    Das der WR viel zu groß ist, hast Du ja selbst bereits erkannt.


    Ich würde da nichts umbauen, sondern erweitern!
    Wenn das belegte Westdach und das zu belegenden Ostdach gegenüberliegend sind, könnte man Ost nochmal 13*280Wp mit gleichen oder elektrisch ähnlichen Modulen bauen und Ost/West dann parallel an einen Eingang des WR hängen.


    In Summe wärst Du dann bei 10,64KWp und der 7KVA WR wird gegelegentlich "überfahren" werden.
    Bei DN45 und Schatten dabei kann der Verlust aber nicht riesig sein.


    Am besten mal Bilder der bestehenden Anlage einstellen und google Luftbild dazu, damit man mal die Schattenspender sieht.


    Ganz wichtige Frage am Ende, ist OTGP am SMA WR eingeschaltet worden?
    Das ist das SMA Schattenmanagement, was eigentlich sehr gut arbeitet.
    Bei Dir sind die kurzen 12er und 13er Strings etwas blöd, aber isst wohl so.
    Ganz ohne Schattenmanagement wird es auf jeden Fall schlechter laufen, als bei kurzen String mit OTGP an.


    Du kannst das per SunnyExplorer selbst prüfen.

  • seppelpeter
    danke für die schnelle Antwort. Leider vermisse ich nähere Infos zur eigentlichen Fragestellung.


    Das West- und Süddach sind jeweils an einem anderen MPP. Das Ostdach ist nicht gegenüberliegend zum Westdach!


    "OTGP" ist an und arbeitet im Intervall von 6 Min.


    Langfristig magst Du ja mit Deinem Rat richtig liegen. Aktuell geht es jedoch darum das Süddach aufs Ostdach zu verlegen. Und sollte es mit der kleinen Erweiterung funktionieren wäre der Wechselrichter auch nahezu ausgelastet.


    PS: Von einer massiven Überbelegung des Wechselrichters halte ich nicht viel. Kann der Haltbarkeit nicht zuträglich sein. Außerdem werden die Spitzen immer gekappt. Oder liege ich mit dieser Anschauung falsch? Nur weil ich bei 70% gekappt werden, betrifft es ja die Netzeinspeisung. Das heißt nicht, dass ich für die anderen 30% nicht anderweitig Verwendung finde!


    Bevor ich das Süddach später noch einmal mit PV belege, würde / müsste ich die Dacheindeckung komplett erneuern (Einfassung, abtragen der alten Deckschicht und Neubelegung mit dauerhafter Beschichtung. Und wenn dann eine PV neu errichtet wird, wird vernünftige aufgeständert, vernünftig befestigt und mit min. 30% Neigung. Das ist dann jedoch Zukunftsmusik. Und wenn es dann kommt, wie es aussieht, könnte die neue Süddachanlage vielleicht netzunabhängig für das E-Car werden. Wie geschrieben, das ist Zukunftsmusik. Dazu muss erst noch etwas bei den Fahrzeugen passieren und eine klare Richtung erkennbar werden. Aktuell ist "Diesel" noch das Non + Ultra.


    Gruß Maria

  • Fährst Du weiche oder harte 70%? Wenn das harte 70% sind würde ich das sofort ändern. Die Südmodule nach Ost zuverlegen sollte auch kein großes Problem sein, aber drei weitere Module macht als Erweiterung sicherlich ARBEIT mit den Behörden. Dann lieber später eine richtige Erweiterung in Süd mit SE Technik und größeren /anderen Modulen um das Maximum rauszuholen. Option 2: gleich die Ostanlage als Neue planen und Süd später optimieren.

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  • Welche Frage meinst Du?
    Ja, Du kannst an den WR mehr Module hängen.
    Das ist keine Ergänzung oder Erweiterung, sondern eine neue Anlage, da seit dem Bau der ersten mehr als 12 Monate vergangen sind. Zähler brauchst Du nicht, weil Du unter 10KWp bleibst. Du kannst auch gar keinen setzen, weil Du ja auf der DC Seite ergänzen würdest.


    Du kannst das von einem auf das andere Dach umbauen.
    Wirtschaftlich ist das natürlich nicht.
    Da der STP7000 bei Dir eher chronisch unterbelegt ist, als überbelegt, sehe ich da auch keine Gefahr bez. der Haltbarkeit des WR.


    Ohne Bilder ist es schwer Dir zu helfen.


    Zitat

    Langfristig magst Du ja mit Deinem Rat richtig liegen. Aktuell geht es jedoch darum das Süddach aufs Ostdach zu verlegen. Und sollte es mit der kleinen Erweiterung funktionieren wäre der Wechselrichter auch nahezu ausgelastet.


    Wirtschaftlich ist das nicht, weil der Umbau einiges an Geld kosten wird.
    Das Ostdach wird auch weniger Ertrag bringen als das Süddach, selbst wenn Süd etwas Schatten hat.
    Mit 25*280Wp kannst Du den STP7000 nicht auslasten, weil die 70% Regelung ja bedeutet, dass Du nur 4900W einspeien darfst ... 7000*0,7 ... dann noch 5% Blindleistung dazu und von den 7KVA des WR brauchst Du nur 5158VA. Der WR ist also schlicht viel zu groß und weit entfernt von ausgelastet.


    Du darfst 70% einspeisen.
    Die anderen 30% gibt es nicht ... bei 70-hart hat man 3-6% Verlust bei perfekter und schattenfreier Ausrichtung.
    Beides hast Du laut eigener Aussage nicht. Die Gefahr von Verlusten ist also sehr gering bis nicht vorhanden.


    30 Grad Aufständerung ist nicht gut, weil die Eigenverschattung bzw. die Abstände riesig werden.
    Netzunabhängig für Eauto ... Du hast sehr seltsame Ideen.


    Mach Du Dein Ding.

  • Die 70%-Regelung erfolgt weich!


    Da der WR mit dem vorhandenen Westdach und dem mit 3 Modulen erweiterten Ostdach nahezu ausgelastet sein wird, wird das neue zu erstellende Süddach doch in jedem Fall eine Separate Anlage. Ist es da nicht unerheblich, wann das Süddach neu erstellt wird?


    Für das neu zu erstellende Süddach habe ich heute noch keine Verwendung für den zusätzlichen Strom. Und solange der Gesetzgeber nicht klar regelt, dass auch nach Ablauf der 20 Jahren noch eingespeist werden kann und eine Vergütung geben wird - erst einmal unabhängig von einer erkennbaren Höhe, lehne ich reine Renditeobjekte ab. Da gibt es dann doch bessere Möglichkeiten für mein Taschengeld. Das nenne ich dann "Nachhaltigkeit!


    @ Seppelpeter,
    Du hat wohl Recht mit meinen merkwürdigen Ideen. Das mit der Neugestaltung des Süddaches ist nur eine erste Grobplanung - Vision. Die techischen Möglichketen sind mir weder bekannt noch durchdacht. Solange die Autobauer keine vernünftige E-Autolösung bringen, kommt mir so eine Kiste nicht in die Garage. Aus meiner Sicht gibt es nur eine sinnvolle Lösung. Akku-Antrieb mit ca. 100km Reichweite. Damit habe ich einen moderaten Akku, komme über 70% aller Fahrten rein elektrisch. Und für längere Strecken hat die Karre dann einen kleinen sonstigen reinen Stromerzeuger über Gas, Benzin, Diesel, Wasserstoff..... Wenn der Motor dann läuft wird ausschließlich Strom für den Fahrbetrieb und die Akku-Aufladung betrieben und läuft ausschließlich im optimalem Wirtschaftlichkeitsbereich. Auch das sind meine merkwürdigen Ideen.


    Und mit dem Platz bei steilerer Aufständerung betrachte ich auch etwas praktischer. Aktuell liegen auf diesem Dach (7m OW X 6m NS) 3 Reihen Module flach. Mit dem negativen Gefälle des Daches gibt es jetzt schon Verschattungen an den kurzen Tagen Wenn ich die Module hochkant und steiler stelle benötige ich nur 2 Modulreihen. Der Abstand der Modulreihen ist zwar größer, in der Summe allerding geringer als die aktuellen "Verlustflächen". Die steileren Module haben allerdings einen höheren Ertrag. Ist eben noch absolute Zukunftsmusik und erst der 5. Schritt vor dem angesagten 2. Schritt. Nichts für Ungut, aber aktuell geht es nur um das Freischaufeln des Süddaches und die vernünftige Auslastung des Ostdaches. Werder der zeitliche Aufwand zu den Behörden noch der finanzielle Ansatz sind vordergründig. Es geht um die Lösung zur praktischen Umsetzung.

  • Zitat von Maria1959

    Da der WR mit dem vorhandenen Westdach und dem mit 3 Modulen erweiterten Ostdach nahezu ausgelastet sein wird, wird das neue zu erstellende Süddach doch in jedem Fall eine Separate Anlage. Ist es da nicht unerheblich, wann das Süddach neu erstellt wird?


    Lies Dir den Rechenweg oben nochmal durch.
    Wie kommst Du zu dem Ergebnis, dass der WR ausgelastet ist, wenn er mit 4900W am Netzverknüpfungspunkt rum fährt?


    Deine Argumentation bezüglich EEG .. die Zeit nach 20 Jahren und ... Nachhaltigkeit, kann ich nicht nachvollziehen.


    Bilder hast Du ja leider auch nicht.
    Was soll man da noch raten, außer, mach es doch wie Du willst. :mrgreen:

  • @ seppelpeter,


    bitte seh es mir nach und ich entschuldige mich gerne für meine Hartnäckigkeit!


    Ich dachte die Aufgabenstellung klar definiert zu haben.


    1) Süddach muss leer, muss aufs Ostdach!!!!
    - Eine unannehmbare Alternative wären sonst: Süddach runter und über Monate einlagern, da das Dach für vernünftige Neugestaltung umgebaut werden muss = völlig daneben! Wenn also das Ostdach sowieso mal belegt wird, ist der Aufwand für die Modulverlagerung aktuell völlig marginal!
    2) Ostdach hätte noch Platz für 3 weitere Zellen. Lässt sich das technisch und gesetzmäßig umsetzen?
    3) Zur Nutzung des Ostdaches müssen die Module flach montiert werden, sonst kann ich den Platz nicht optimal nutzen. Wie sollte die Unterkonstruktion gestaltet werden. Welche Haterungsabständer... müssen beachtet werden. Vielleicht auch eine Empfehlung des Konstruktionsmaterials.


    Es sind ganz interessante Anregungen, wie ich das Süddach neu belegen könnte. Zur aktuellen Fragestellung ist jedoch das Thema - wie auch schon erläutert - völlig verfehlt!


    Ich habe mich bei der ursprünglichen Installation blind auf die Fachleute verlassen und wurde verlassen. Da kannte ich dieses Forum noch nicht. Ein Lob an die Initiatoren!


    Es ist an der einen oder anderen Stelle ja nicht unangebracht, mal andere Gesichtspunkte mit einzuwerfen - so es da Spielraum für Abweichungen geben könnte. Der Spielraum ist hier nicht vorhanden!


    Das Einzige was ich aus den bisherigen Hinweisen zu entnehmen konnte (PN ausgenommen :danke: ) ist:
    Belege das Ostdach, bereite die Unterkonstruktion schon für die Nachrüstung der zusätzlichen 3 Module vor und lege sie erst mit der Neuauflage des Süddaches mit auf diese Dachfläche. Das erspart Verwaltungsaufwand. Die technische Lösung mit Einbindung in einen "Altstring" wird dennoch die gleiche sein, denn diese drei Module (ost) werden nie mit den neuen Modulen Süd in einen String passen. Schon allein auf Grund der räumlichen Trennung!


    Damit wurde hier noch nichts über die Unterkonstruktion geschrieen! Damit wurde noch nichts über die getrennte Abrechenbarkeit der alten und der neuen Module (ost) geschrieben, da die Module ja am gleichen String hängen werden und nicht mehr nachweisbar ist, was ich dann wie vergütete bekomme.....


    Die eigentlichen Fragen blieben bisher im Forum unbeantwortet!


    Die aktuelle Diskussion ist doch an der Fragestellung vorbei. Das wäre das Gleiche wenn jemand die Frage stellt wie er denn am schnellsten nach Rom kommt und ihm doch mitgeteilt wird, wie schön es doch in Helsinki wäre. Warum ist es so schwer auf die eigentlichen Fragen einzugehen? Sorry, da hatte ich mehr zum eigentlichen Thema erwartet als mich auf einen völlig anderen Weg zu bringen!


    PS: Ich weiß auch nicht was Lichtbilder bringen würden. Wenn die Dachfläche nur 4,80breit ist und 5,20 hoch, dann kann ich auch mit Lichtbildern keine 5 Module nebeneinander legen und drei Reihen hochkant ziehen (ohne die Module über die Dachfläche ragen zu lassen!)


    Dennoch Danke für die Unterstützung!

  • Hi Maria,


    Ich denke das Problem ist, dass die meisten hier halt vorallem das optimale im Blick haben, und das optimale wäre "einfach" eine neue Anlage zu bauen ;)


    Aber gut, kommen wir mal zu deinen konkreten fragen:


    Zu 1)
    Das ist ja keine Frage sondern eine Feststellung. Ich persönlich denke auch es ist besser eine Anlage aufs Ostdach zu legen anstelle diese über Monate einmotten zu lassen (vorlallem wenn das Dach dann sowieso neu belegt werden soll).


    Zu 2)
    Es gibt keine legale Möglichkeit, Module zu erweiten ohne dass das eine eigene Analge wird. Somit wäre es ein hoher Aufwand nur für 3 Module eine neue anlage anzumelden.
    Du kannst natürlich die drei Module legen lassen und erst bei dem Neubau der "neuen" Anlage diese drei Module mitmelden (wie in deiner PN offensichtlich guit beschrieben. Halte ich auch für gut.
    Die (nicht legale) Möglichkeit, die wir hier noch besprechen müssen und die den wenigsten Aufwand bedeuten würde (und die ich aus legalitätsgründen natürlich NICHT empfehlen darf) ist, die drei Module gleich mit in den Oststring zu legen und mitlaufen zu lassen und erst mit dem Neubau der neuanlage auch zu melden. Für den Zeitraum zwischen Umbau und Neubau wäre das ganze Illegal, allerdings wäre es marginal (und die Wahrscheinlichkeit dass das auffällt auch gering) und außerdem müsste keiner Mehr das Ostdach anpacken und die Module nachträglich anklemmen.
    Wie gesagt , die Einfachste Möglichkeit.


    Zu 3)
    Wenn du auf dem Ostdach (ohne ein Bild gesehen zu haben) die Module quer verlegen musst, dann ist eigentlich nur die Kreuzunterkonstruktion (also zweilagig) zu empfehlen. Da gibt es meiner Meinung nach nichts anderes, da di Klemmbereiche der Module Herstellersetig normalerweise auf der "langen" Seite angegeben sind.


    Die Umgebaute Anlage kannst du weiter an den STP7000 legen, da ändert sich ja nichts.


    Und wenn du das sanierte Süddach dann neu belegst, dann kannst du dir überlegen ob du das über den gleichen WR laufen lassen willst oder nicht.
    Wie du festgestellt hast, kommst du aktuell sowieso fast nie an auch nur 5,5 kW Leistung mit deinen aktuellen Modulen. Also solltest du da bestimmt nochmal 2 - 3 kWp (in einer dritten Ausrichtung) dran hängen können, ohne dass der WR am Limit läuft.
    "Überbelegung" heißt dass ja nur deshalb, weil alle Module gleichzeitig eben mehr Strom liefern könnten als der STP verarbeiten kann, wenn die Sonne auf allen Modulen gleichzeitig senkrecht drauf steht.
    Da das bei drei Ausrichtungen quasi unmöglich ist, ist die Peakleistung die dein STP verarbeitet weit von seinem optimalen Arbeitspunkt entfernt und da kann ruhig noch was ran.


    Bei der Abrechnung ist es dann so (wenn du die Anlagen nicht separat zählen kannst), dass rechnerisch gemittelt wird.
    Also wenn du eine 7 kWp Anlage nach alter Vergütung hast und 2 kWp nach neuer Vergütung, dann wird 7/9 deiner Einspeisung nach altem Tarif bezahlt und 2/9 nach neuer vergütung.


    Da in deinem Fall die neue Anlage rechnerisch mehr kWh/kWp haben dürfte als die Alte (die dann ja auf der Ostseite liegt), dürfte das für dich sogar rechnerisch günstiger sein als getrennte Zählweisen.


    alle anderen:
    Einzige Frage die ich noch nicht weiß, gilt diese Betrachtungsweise auch wenn eine Anlage mit Vergütung des EV mit einer Anlage ohne Vergütung des EV zusammen an einen WR angeschlossen wird?

  • es gibt von Panasonic Module mit 80cm Breite, dann geht es mit den 4,8m genau auf.



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    Tesla P85+ seit 8/13 >562.000km gefahren. Seit 4/23 neues 90er Pack. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD, jetzt M3/MY SR. PV 14,04 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 21kWh und Wallbox. Weitere 35kWp PV an Solaredge. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk und Wärmepumpe gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar/tibber geladen. Am 5. Januar weitere 9,9kWp Gesamt PV-Leistung nun 59,149kWp.